"Falsche" Bücher unsichtbar machen

Gesamtverband schneidet die Bibliothek des Konservatismus ab

Die Unkultur des Cancelns zeigt ihre Fratze allerorten: Der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) kündigt der Berliner Bibliothek des Konservatismus mit 35.000 konservativen Schriften und Werken die technische Unterstützung. Die geführten Titel werden damit für den Kunden unsichtbar. Eine digitale Büchervernichtung soll konservative Entwicklungen unterbinden.  

Bild Bibliothek Bücherregal

Wie die Junge Freiheit berichtet, wird die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland weiter beschnitten. Diesmal trifft es die Bibliothek des Konservatismus (BdK) in Berlin. Die im Berliner Stadtteil Charlottenburg ansässige Bibliothek geht aus der Privatsammlung des 2009 verstorbenen Caspar von Schenck-Notzing, früherer Herausgeber und Gründer der Theoriezeitschrift Criticón, hervor.

Die BdK ist seit 2008 an den GBV angeschlossen, es habe nie Probleme oder ein belastetes Verhältnis gegeben. Umso erstaunlicher ist die Kündigung zum Ende des Jahres für Wolfgang Fenske, den Leiter der Bibliothek. 

Kündigung zum Jahresende nach Wechsel der Direktorin

Im Oktober 2024 bekam der GBV eine neue Direktorin, Regine Stein. Diese forciert nun die Abtrennung der Sammlung konservativer Werke vom Bibliotheksverbund. Reiner Diedrichs, Gründungsdirektor der Verbundzentrale des GBV, lobt Frau Stein im vergangenen Jahr in einem Statement zur Amtsübernahme ausdrücklich, und hebt ihre langjährig erworbenen Kompetenzen sowie ihre herausragende Vernetzung hervor. Frau Stein selbst wird dort zitiert und nennt die Programmatik der Zukunft "The Future of Libraries is Open" (Die Zukunft der Büchereien ist Offenheit). Offensichtlich gehört die BdK nicht zu der offenen Zukunft.

Politische Einflussnahme als Triebfeder?

Verwunderlich ist doch, dass Frau Stein direkt nach Amtsübernahme die Kündigung der konservativen Bibliothek ganz oben auf die Tagesordnung setzt und auch direkt ausführt. Zumal der Bibliotheksverbund als Betrieb das Landes Niedersachsen eine hoheitliche Aufgabe wahrnimmt. Damit ist der Spielraum für eine persönliche, politische Einflussnahme eigentlich eng begrenzt, bis ausgeschlossen. Interessant ist weiterhin, dass der BdK durch den GBV eine "ordentliche Kündigung" ausgesprochen worden ist. Diese Kündigung hatte sich durch nichts angebahnt oder angekündigt. Es werden schlichtweg Fakten geschaffen, in der Hoffnung, dass es bei der Abtrennung der konservativen Bibliothek von der Suchfunktion leise und unauffällig bleibt.

Buchtitel werden gelöscht - schlechte Erinnerungen werden wach

In Anlehnung an Ray Bradburys dystopischen Roman "Fahrenheit 451", in dem Bücher von der Feuerwehr systematisch aufgespürt und verbrannt werden, sagt Fenske: "Verbrannt werden unsere Bücher nicht, aber gelöscht."

Im digitalen Zeitalter kommt die mit der Kündigung beabsichtigte Löschung  abertausender, konservativer Buchtitel aus der Suchliste des Bibliothekverbandes sowohl in seiner symbolischen, wie seiner faktischen Konsequenz, einer Bücherverbrennung nicht nur ähnlich, sondern gleich. Regine Stein macht sich hier zur Feuerwehrfrau ganz nach Bradbury. Sie vernichtet Bücher durch den Entzug des digitalen Zugangs zu ihnen. "Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks...", so steht auf der Buchrückseite seines Romans geschrieben.

Und an Bücherverbrennungen denken wir in Deutschland mit Entsetzen zurück.

 

Sven von Storch

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Comments

Erschreckend wie weit wir schon sind !  Grenzt an "Bücherverbrennung "  

Else Schrammen

28.11.2025 | 15:29

"Berliner Bibliothek des Konservatismus", schrecklich! Allein der Name lässt einen guten Menschen mit viel Haltung vor Entsetzen erschauern. Und wer weiß, welche Teufelswerke sich unter den 35.000 Schriften verbergen. Bestimmt verleiht diese Bibliothek des Grauens statt Marxens "Das Kommunistische Manifest" oder diverser Traktate der RAF-Terroristen am Ende gar Darwins "Über die Entstehung der Arten" oder etwa Newtons "Philosophiae Naturalis Principia" aus. Dann allerdings versehen mit der Warnung: Vorsicht, diese Lektüre könnte wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten! 

Ronald Schroeder

28.11.2025 | 16:59

Zu einem totalitären Staat gehört auch ein gleichgeschalteter Bibliotheksverbund. Man muß nur die richtigen Funktionäre an die Schaltstellen der Macht bringen. Regine Stein war zuvor Programmleiterin für Forschungsinfrastrukturen an der Niedersächsischen. Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, einer der antifaschistischen Metropolen der BRD. 

Der Vorteil all dieser antifaschistischen Machenschaften ist, daß sich die Bemühungen um rechte Datenbanken/ Suchmaschinen beschleunigen. Auch Frau Stein wird nicht verhindern können, daß die Werke von Ernst Jünger, Edmund Burke, Thomas Hobbes, Stefan George, Johann Gottlieb Fichte, Armin Mohler und tausenden anderen gelesen werden.

Die viel größere Gefahr geht vom antifaschistischen Fußvolk aus, welches bereits 1994 einen Brandanschlag auf die Druckerei der "Jungen Freiheit" verübte, die einer der Träger der Bibliothek des Konservatismus ist. Daher sollte zügig digitalisiert werden, bevor ein Verbrennen der Bücher das Studium der Werke unmöglich macht.

Auf der Webseite des GBV ist zu lesen, daß "Benutzende" Zugriff auf das "vielfältige" Datenbankangebot des GBV haben.

Da weiß man doch gleich, wes Geistes Kind dieser Laden ist...

Faschismus in seiner reinsten Form,hatten wir schon mit 80 Millionen Toten.Was um Gottes Namen geht in den Gehirnen dieser Menschen ab????????Krank viele Menschen in diesem Land sind einfach nur Krank nicht mehr für voll zu nehmen.

"Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein."  Das ist bolschewistische Denke. In der ddR  zog der Staat Kinder von Klassenfeinden ein, hier mach es der selbige sporadisch und grundlos. Ein Staat in Schieflage, oder hatte Carlo Schmid 1949  recht mit "Wir haben keinen Staat zu bilden"?

Ekkehardt Fritz Beyer

29.11.2025 | 15:47

"Falsche" Bücher unsichtbar machenGesamtverband schneidet die Bibliothek des Konservatismus ab ...

Erhoffte man sich derartige Bücher etwa auch bei Hans-Georg Maaßen? – „Dreht der deutsche Staat nun völlig durch?“?? https://www.youtube.com/watch?v=0GW_HgS9Y7s

Oder meinten die Ermittler, Infos darüber finden zu können, wie er über den „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ denkt https://www.nachdenkseiten.de/?p=141962, weil die EU incl. ihrer Lokomotive scheinbar alles dafür tut, um den Ukraine-Krieg wenigstens zu verlängern? https://rtde.team/europa/262660-siegesplan-statt-friedensplan-deutschland-und/

https://regionalheute.de/merz-kriegsende-in-der-ukraine-nur-mit-europaeischer-zustimmung-1763823481/

„CDU-Chef Merz zur Ukraine:

Der Weg in die NATO ist unumkehrbar"

Er „pochte in den Tagesthemen auf eine gemeinsame europäische Strategie bei der Unterstützung der Ukraine. Und er will, dass deutsche Waffen auch auf russischem Territorium gegen militärische Ziele zum Einsatz kommen dürfen“!!! https://www.tagesschau.de/ausland/europa/merz-tagesthemen-ukraine-100.html

Ja mei: ... „Während Europa um Einfluss ringt und insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz den amerikanischen Friedensplan kategorisch ablehnt, wächst die Bedeutung der Eidgenossenschaft als neutrale Insel der Vernunft“!!! ...

https://rtde.team/meinung/262600-genf-vor-schicksalhaften-friedensverhandlungen-fuer-selenskij-und-eu-wird-es-ungemuetlich/

Klar: Das Fritze wusste von den Ukraine-Verhandlungen – und blieb dennoch untätig!!! https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/panik-in-berlin-hat-merz-ukraine-verhandlungen-verpennt-li.10006798

Weil er/es sich für „Cäsar“ hält https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A4sarismusund die Russen etwa schon deshalb keine Gefahr darstellen, weil die Ukraine im Besitz entsprechender, einsatzbereiter Waffen ist??????? https://rtde.team/europa/262676-entdeckung-einsatzbereiter-ukrainischer-chemiewaffen-weckruf/

"The Future of Libraries is Open"

Da hat diese Bibliothek ja ein schönes U - Boot als neue Leiterin bekommen. 

"The Future of Libraries is Open" heißt eben nicht "Die Zukunft der Büchereien ist Offenheit", sondern es heißt "Die Zukunft der Büchereien ist offen" im Sinne von ungewiss. Sie hätte sonst sagen müssen "The future of Libraries is openness."

Ich kann nur sagen: Q.e.d. ist die Zukunft der Büchereien ungewiss, denn das zeigt auch und gerade der Fall der nunmehr von Frau Stein geleiteten Bibliothek.

Die schafft für ihr Haus als nächstes wahrscheinlich den "Bildungsplan" 2015, Cohn - Bandits "Der große Basar"  und von der BZgA herausgegebene "Ratgeber" an, wie "Körper, Liebe, Doktorspiele."

Mit der Tante wünsche ich Ihnen allen also noch viel Spass. 

Vielleicht treibt die ihr Unwesen ja nicht so lange in dieser Bibliothek, sondern wechselt zügig ins widerwärtige Amt oder auch direkt ins Amt der Richterin am Bundesschwammdrübergericht, so ähnlich, wie Susanne Baer. 

 

Der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) greift offensichtich zu Methoden wie unter Mao in China oder die Taliban in Affghanistan und islamische Fanatiker im Nahen Osten auch nutzten.

Zerstörung von Schriften, Büchern, Statuen und sonstigen Kulturerzeugnisse, damit die Kultur vergessen wird.

Ja, stimmt: da gab es sogar in Deutschland solche Aktionen als der sozialistische Malergeselle aus Österreich an die Macht kam.....

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