MDR unterbricht Programm, um vor der AfD zu warnen

Beatrix von Storch: Parteiischer, öffentlich-unrechtlicher Staatsfunk - am 6.9. kann man das alles abwählen

Um den Wahlsieg der AfD abzuwenden, setzt der Staatsfunk jedes Mittel ein. Selbst plumpeste Propaganda muss da reichen, um die unschlüssigen Wähler in letzter Minute vom Kreuz für die AfD abzubringen. 

MDR auf einem Fernsehbildschirm Symbolbild KI


Nach den Nachrichten legte MDR Sachsen-Anhalt am Montag bewusst eine fünfsekündige Pause ein. Absolute Stille erfüllte den Sender, weder Musik noch Ansage unterbrach sie. Anschließend erklärte die Sprecherin: Anschließend erklärte die Sprecherin: „Wie Sie hören, hören Sie nichts. Keinen MDR mehr in Sachsen-Anhalt? Und damit auch kein MDR Sachsen-Anhalt, mein Radio, mein Zuhause? Das könnte passieren.“ 

Gleichzeitig tauchten auf dem Instagram-Auftritt des Hauses in regionalen Beiträgen schwarze Flächen anstelle der gewohnten Bilder auf. Der Sender selbst begründet den Schritt damit, dass zahlreiche Zuschriften gezeigt hätten, wie wenig die Ankündigung der AfD bislang wahrgenommen worden sei.

Nach Vertragskündigung geht es trotzdem noch zwei Jahre weiter

Die AfD hat angekündigt, den Staatsvertrag des Mitteldeutschen Rundfunks zu beenden, sobald sie in Sachsen-Anhalt die Regierungsverantwortung übernimmt. Der MDR sendet für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Jedes der beteiligten Länder besitzt das Recht, den Vertrag zum Jahresende mit einer zweijährigen Frist zu kündigen und parallel ein alternatives Konzept für den öffentlichen Rundfunk vorzulegen. Ein sofortiges Abschalten stünde damit nicht bevor. Selbst bei einer Kündigung noch im laufenden Jahr würde der Betrieb frühestens am 1. Januar 2029 enden. Der monatliche Beitrag von 18,36 Euro bliebe unberührt, solange nicht zusätzlich der Beitragsstaatsvertrag aufgelöst wird. Diese Höhe gilt vorläufig durch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Gebührenfinanzierte Warnungen im laufenden Programm

Als mögliche Einbußen nennt der Sender unter anderem den MDR Musiksommer und die Sendung „Unser Dorf hat Wochenende“. Betroffen wären nach seiner Darstellung vor allem die Menschen, die diese Angebote regelmäßig nutzen. Doch die Aktion wirft eine grundsätzliche Frage auf: Darf eine durch Zwangsbeiträge finanzierte Anstalt ihr eigenes Programm einsetzen, um im Wahlkampf vor einer einzelnen Partei zu warnen?

Die Motivlage hinter der Aktion ist doch viel banaler: Der Mitteldeutsche Rundfunk muss um seine Existenz zittern und setzt für die Verteidigung seiner Posten und Pfründe jedes Mittel ein. Politische Unabhängigkeit und Neutralität sind da bestenfalls drittrangig und weitgehend verzichtbar.

Eine deutliche Reaktion aus der Politik

Die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch hat den Vorgang in klarer Schärfe kommentiert und schrieb auf X: „MDR unterbricht plötzlich TV-Sendung - als Warnung vor AfD-Regierung.“ Der MDR warnt vor der AfD. So wird aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk parteiischer, öffentlich-unrechtlicher Staatsfunk und der MDR merkt es nicht einmal. … Am 6.9 kann an das alles abwählen: AfD für Sachsen-Anhalt. @UlrichSiegmund in die Staatskanzlei!

Screenshot X – Beatrix von Storch Beatrix vStorch MDR unterbricht plötzlich TV – Beatrix vStorch – 2026-08-26

Entscheidungstag im September

Der Zeitpunkt der Aktion fällt nicht zufällig. Am 6. September 2026 wählen die Bürger in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Umfragen weisen der AfD derzeit etwa 42 Prozent zu, der CDU rund 23 Prozent. Bei der letzten Wahl 2021 hatte die AfD noch 20,8 Prozent erreicht. Ob die bewusst erzeugte Stille und die schwarzen Flächen als glaubwürdige Information oder als parteiische Einmischung gewertet werden, liegt allein bei den Wählern.

Sven von Storch

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Comments

Sachsen-Anhalt müsste aus dem unsäglich dummen Bund deutscher Länder austreten. Damit hätten sie dann die Strafgesetzgebung in der eigenen Hand und könnten den öff.-rechtl. Funk zum Straftatbestand definieren. Dann ist der Schmutzfunk sofort weg und die Beteiligten könnten einen Zwangsfunk in der Justizvollzuganstalt verrichten. 

 

Glass Steagall Act

26.08.2026 | 10:24

Ich würde mich freuen, wenn die staatlichen Indoktrinations-Kanäle bald überall abgeschaltet werden! Das spart nicht nur überflüssige Zwangsabgaben, sondern schützt die Bürger vor permanenter Indoktrination und Propaganda! Vielleicht wird dann wieder selbstständiges, anstatt „betreutes Denken“ in viele deutsche Haushalte einkehren! 

Ekkehardt Fritz Beyer

26.08.2026 | 10:54

... „Gleichzeitig tauchten auf dem Instagram-Auftritt des Hauses in regionalen Beiträgen schwarze Flächen anstelle der gewohnten Bilder auf. Der Sender selbst begründet den Schritt damit, dass zahlreiche Zuschriften gezeigt hätten, wie wenig die Ankündigung der AfD bislang wahrgenommen worden sei.“ ...

Sind es nicht eher die Ankündigungen der ÖR?!

Woran das wohl liegen könnte? Weil die AfD durch die Kampagnen der Zwangsfinanzierten e t w a längst gar nicht mehr wahrgenommen wird? 

Ja mei: „Die neuesten Zahlen sind ein vernichtendes Zeugnis für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Innerhalb von nur fünf Jahren haben ARD und ZDF mehr als die Hälfte ihrer Zuschauer unter 50 Jahren verloren. Ein Rückgang um satte 54 Prozent – das ist nicht nur ein Warnschuss, sondern das Todesurteil für ein System, das sich hartnäckig weigert, die Zeichen der Zeit zu erkennen“!!!!!!! 

https://www.kettner-edelmetalle.de/news/offentlich-rechtlicher-rundfunk-im-freien-fall-junge-generation-kehrt-ard-und-zdf-den-rucken-26-05-2025

Absolut kindische Reaktion - typisch für MDR/rbb-Ostfunk. Daran sieht man wie weit das betreute Denken den Verstand benebelte, wenn man glaubt, alle Konsumenten des Rotfunks jammern nun mit. Die Kündigung des Staatsvertrages wäre nur die eine Seite, viel wichtiger wäre der Rausschmiss des Intendanten, der Dutzenden Fakten-Checker, linke Redakteure und woke Kulturredaktionen. Solche Sendungen wie "Fakt Ist" sind regelrechte Propagandaorgien und Belehrungen, wahre Probleme und Hintergründe klein reden, vom Thema weg reden, versteckte Hetze gegen Kritiker, AfD und all diejenigen, die den verkommenen Zustand der Bundespolitik ablehnen. Man träumt wie zu DDR-Zeit von einer Zauberwelt, "Kinderfernsehen roter Glückseligkeit" eingelullt von sozialistischer Kulturwelt. Wird Zeit, dass diese Plattformen marxistischer Jammereulen verschwindet bzw. das Personal ausgetauscht wird. 

Else Schrammen

26.08.2026 | 14:58

Nun, der Staatsfunk wettert ja schon so ohne Unterlass gegen die AfD. Wenn aber die letzten drastischen Maßnahmen und Alarmzeichen mit dunklem Bildschirm nichts mehr bringen, die dummen Wähler nicht davon abhalten DOCH die AfD zu wählen, ja dann kann man den ÖRR nur raten: Kapituliert endlich und reformiert euch, aber gründlich!

Wenn der öffentlich-rechtliche Schundfunk aufhört zu senden, ist das ein SEGEN! Im Rahmen meines überflüssig gewordenen Uni-Abschlusses habe ich ein Modul im Medienrecht belegt. Da ging es auch um die gesetzlichen Grundlagen des staatlichen Dummfunks. Ich saß da und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus! Der GEZ-Funk verstößt permanent gegen die eigenen Regeln: Staatsferne, objektive Berichterstattung, Pluralität des Meinungsbildes...

Es geht nur um Abzocke. Die Ober-Absahner kriegen 300 000 Tacken im Jahr, dazu kommen die Pensionen. Trotz Rekordeinnahmen ist der Selbstbedienungsladen permanent im Defizit.

Ich nutze keinen GEZ-Funk, weil mich das linksgrüne Moralisieren, und die hysterische Klimapanik in Endlosschleife derart belasten, dass ich zum Einmann werden könnte. Trotzdem zahle ich jeden Monat diese Rundfunksteuer? Ab September ist damit erst einmal Schluss.

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