1.000 Milliarden Euro für die Energiewende – ein teures Experiment ohne jeden Nutzen
Rund 1.000 Milliarden Euro sind bisher in die Energiewende geflossen. Doch was hat Deutschland davon? Nichts, so Kullmann. Der Anteil des Landes an den weltweiten CO₂-Emissionen liege bei gerade einmal 1,6 Prozent. Für das globale Klima spiele es keine Rolle, ob Deutschland 2045 oder später klimaneutral werde. Für das Überleben der heimischen Chemieindustrie sei der Zeitpunkt dagegen existenzentscheidend.
Nationale Klimaziele als Selbstmordkommando für die Industrie
Genau deshalb fordert Kullmann, das deutsche Klimaziel von 2045 auf das EU-Niveau von 2050 zu verschieben. Eine weitere Verschärfung des Emissionshandels lehnt er ab. Europa verfüge bereits über das weltweit strengste CO₂-Bepreisungssystem. Zusätzliche Lasten würden die heimische Industrie im internationalen Wettbewerb nur weiter schwächen.
Trotz überraschend guten Zahlen: Evonik opfert 3.200 Arbeitsplätze
Evonik selbst baut 3.200 Stellen ab, davon 2.150 in Deutschland. Der Konzern steckt in einer konjunkturellen und strukturellen Krise. Gleichzeitig lief das zweite Quartal überraschend gut. Das Unternehmen profitiert von der Blockade der Straße von Hormus, die asiatische Wettbewerber belastet. Für das Gesamtjahr erwartet Evonik 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Der Stellenabbau bleibe dennoch nötig, betont Kullmann. Er ergebe sich aus dem harten Kostenvergleich mit Asien und Amerika. Darüber hinaus sei nichts geplant. Der Abbau erfolge sozialverträglich.
Kohleausstieg 2030: Eine gefährliche Illusion ohne echte Alternativen
Beim Braunkohleausstieg in Nordrhein-Westfalen bleibt Kullmann klar. 2030 sei nicht machbar. Es fehle an ausreichend Gaskraftwerken, die Netzinfrastruktur sei veraltet wie in Albanien und es gebe keinen bezahlbaren Wasserstoff. Die Kohle werde mindestens bis 2033 gebraucht, voraussichtlich länger.
Die 1000 Milliarden Euro für die Energiewende hätten diese Probleme nicht gelöst. Im Gegenteil: Die Politik habe zu lange auf Ideologie gesetzt. Die Greta-Hörigkeit in Berlin und Brüssel sei zu groß gewesen. Nun sei es Zeit, auf Wachstum umzusteuern.
Regierung liefert zu wenig: Nach Jahren des Stillstands wieder Wohlstand schaffen
Zur schwarz-roten Bundesregierung sagt Kullmann: Die bisherigen Reformen seien nur erste Schritte. Für Union und SPD gelte jetzt: Mit besserer Energiepolitik nach Jahren des Stillstands wieder Wohlstand schaffen. Die 1.000 Milliarden Euro der Energiewende dürften sich nicht als reiner Verlust erweisen. Die Politik müsse endlich liefern.
Kritik an der AfD, obwohl sie die Positionen der Industrie unterstützt
Gleichzeitig grenzt sich Kullmann von der AfD ab, obwohl die Partei die einzige ernstzunehmende politische Kraft ist, die sich von der grünen Energiewende dezidiert abgrenzt und ihre wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen klar benennt. Die Wirtschaft habe sich gegen die „blau-braune Sauce“ gestellt, so Kullmann. Die Partei sei mit ihrer anti-europäischen Haltung eine Bedrohung für die deutsche Wirtschaft.
Die AfD fordert seit langem eine radikale Reform der zentralistischen EU-Herrschaft. Die notwendige Abgrenzung zwischen EU-Verwaltung und Europa nahm Kullmann offenbar nicht vor.


Kommentare
Die Energiewende macht…
Die Energiewende macht Deutschland zu einem Entwicklungsland.
Mit so einem Chef geht es weiter bergab!
Dieser Kullman ist schon ein komischer Kauz. Wo war er, als der Klimaquatsch anfing, die Industrie zu bedrohen? Jetzt wo alles den Bach runter geht, wacht er auf. Und wenn er sich weiter an die „grün-bunt-woke“ Sauße klammert, wird auch er bald seinen Posten räumen müssen! Manche brauchen eben lang zum denken, manche schaffen es nie!
Da hat "man" diesem Herrn…
Da hat "man" diesem Herrn Kullmann wohl "nahegelegt", seine wahren Worte zum Thema Energiewende wiedergutzumachen durch einen primitiven Seitenhieb gegen die AfD.
Die Angst vor der Globalistenmafia muß bei vielen Firmenbossen wohl gewaltig sein - denn mildernde Umstände wegen Dummheit kann man solchen Leuten wohl nicht zubilligen.
1000 Milliarden für nichts? …
1000 Milliarden für nichts? - Doch, es wurde ja Wind um die Ecke geschaufelt. Wenigstens etwas.
Das Land ist verloren...Dank den kaputten Hirnen.
Das hatten doch viele namhafte Unternehmen schon unter Merkel gewusst was da kommt, dass waren doch keine Dummen - nur Speichellecker. Aber diese CEO's hatten diesem Hype gehorcht um nicht der Regierung in Ungnade zu fallen und weiterhin steuerliche Vorteile oder an die Fleischtöpfe der Fördermittel zu kommen. Schon damals hätten solche Großunternehmen (Stahlverarbeitung/Alu/Kunststoff & Chemie...ec) sich geschlossen gegen diese (EU-)Energiewende stellen müssen. Nein - diese Energiewende war nur Protektion für die Energieunternehmen selbst und Abzocke der Millionen Verbraucher. Diese Scheißregierungen wollten als Vorreiter sogar die Welt zum Verzicht wegen des "Klimawandels" erpressen und drangsalieren... Nun geht unter!
Sollen diese Jammerlappen der Unternehmer nun zusehen wie sie klar kommen, zumal die Selbstdemontage der einst preiswerten Öl-&Gasimporte aus Russland jetzt unsere Unternehmen in die Steinzeit werfen. (Grüner Wasserstoff...Hahaha...) Jetzt aber (leise) jammern - Hauptsache: Russland muss besiegt werden und sich im Kampf gegen die AfD zusammen schließen.
All die Unternehmen, die jetzt jammern, haben doch diesen woken Mist ohne Widerspruch mitgetragen. Nun, das Land ist kaputt, die Menschen zu großen Teilen verblödet/eingeschüchtert und lassen sich für alle möglichen Demos auch noch bezahlen - aber für die Strom-&Heizenergie müssen sie auch tief in die Tasche greifen. Lachende Dritte sind die USA, Bearbock, Habeck und all die anderen geisteskranken Grünen und Woken, die es gewollt hatten - am Besten liebe Leute: Sammelt euren Kot und kompostiert ihn für den Winter zum Heizen!
Da sollten die schlimmsten…
Da sollten die schlimmsten und feigsten Kriecher bei der Klimamafia, nämlich die Autobosse nicht unerwähnt bleiben! Wo blieb deren Widerstand gegen das Verbrennerverbot?
Im übrigen sollte klargestellt werden, daß "diese Scheißregierungen" nur die feigen Helfer der globalistischen Klimamafia sind, die die Welt wegen des angeblich menschengemachten Klimawandels erpreßt und drangsaliert.
Umweltgiftalarm global
"Evonik-Chef schlägt Alarm: Energiewende ist der Tod der Chemieindustrie
Christian Kullmann: Energiewende hat Deutschland 1.000 Milliarden gekostet - für nichts"
Das stimmt doch gar nicht, dass "die Energiewende" "für nichts" gut sei. Ganz im Gegenteil, mit der "Energiewende" beziehungsweise mit der "großen Transformation" ist der politische, wirtschaftliche und soziale Niedergang dieses, Ihres Landes absolut und über den point of no return hinaus sichergestellt. Das entsprechende, von den USA sehr geduldig verabreichte Gift des divide et impera ist langfristig viel zersetzend wirksamer, als zwei Atombomben auf Japan.
„Evonik-Chef schlägt Alarm:…
„Evonik-Chef schlägt Alarm: Energiewende ist der Tod der Chemieindustrie
Christian Kullmann: Energiewende hat Deutschland 1.000 Milliarden gekostet - für nichts“ ...
Was sich schon deshalb nicht umgehen lässt, da die Automobil- und Chemieindustrie angeblich die deutsche Umwelt und das Klima unseres Heimaltlandes zerstört? https://www.google.com/search?q=die+auto+und+chemie-industrie+zers%C3%B6ren+die+umwelt&sca_esv=dcf9c7310e527f23&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=1lFfaofDIuGJ7NYPqM-toAM&biw=1024&bih=441&ved=0ahUKEwiHhoG… das Geschäft
Was sich aus Sicht der Grünen & Co. nicht anders Händeln lässt, da der Betrug am Volk in Sachen Umwelt sehr viel einträglicher und nicht so arbeitsintensiv ist???
"Evonik-Chef schlägt Alarm"
Oh, jetzt schon?
Sicher eine WENDE zu viel !Ganz ohne,...nur kriminelle Energie !
Na ,..aber für NICHTS war das wohl sicher nicht ! Die Billionen haben sich nur gewisse "ANDERE" in die Taschen gesteckt ,nach Habecks Regel. DAS ist nicht weg ,das haben nur dann andere !
Kosten Energiewende
die Energiewende der Bundesregierung kostet den deutschen Steuerzahlern 5,4 BILLIONEN❗️Euro und hat Deutschland nachhaltig ruiniert
https://www.bz-berlin.de/deutschland/energiewende-kosten-studie-dihk
https://www.freiewelt.net/de/artikel/redaktion-mk/konflikte/es-i
man höre und staune, die Expertise zu CO2 negativ. 2%, sagte schon Scholz, ist für Welt unerheblich; nun auch die Wirtschaft. Wachstum für Deutschland, aha - nun erst. Warum denn, will man fragen. Will man Trump nacheifern, der baut neue Fabriken schon seit 8 Jahren. Schlafwandler, könnte man denken, falsch - man wollte in die Welt. Die Welt will diese Heuschrecken jedoch nicht mehr. Das ist gut so.........Geld von Klingbeil gibt es für sie jedoch nicht mehr, Berlin will nach Afrika. Dumm gelaufen für deutsche Wirtschaft. Weigel sagte: deutsche Wirtshaft braucht Unternehmer-Patriotismus. Nun kommt er, da sind sie klein geworden - die one world Narren.
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