1800 Euro für einen Krankenwagen

Cottbuser Bürger müssen Rettungseinsätze selbst bezahlen

Im SPD-regierten Cottbus müssen Bürger erstmals in Deutschland direkt für Rettungseinsätze zahlen. Ab Ende März 2026 verschickt die Kommune Gebührenbescheide an rund 1000 Patienten für Einsätze aus Januar 2025 – ein historischer Bruch mit dem bisherigen System.
 

1800 Euro für einen Krankenwagen


Die millionenfache Aufnahme von Asylbewerbern und ukrainischen Flüchtlingen in das deutsche Sozial- und Gesundheitssystem hat tiefe Spuren hinterlassen. Viele dieser Menschen zahlen selbst kaum oder gar nicht in die solidarischen Kassen ein, beanspruchen aber in vollem Umfang Leistungen – einschließlich Rettungsdienst und Krankenhausbehandlung. 

Die dadurch entstehenden Kosten schlagen nun voll auf die Beitragszahler durch: gesetzlich Versicherte, die jahrelang eingezahlt haben, sehen sich plötzlich mit direkten Rechnungen konfrontiert. Was als Solidarität verkauft wurde, entpuppt sich zunehmend als einseitige Belastung der einheimischen Mittelschicht und der arbeitenden Bevölkerung.

Vierstelliger Betrag – oder das Leben der Oma riskieren?

Ein einfacher Krankentransport kann rund 470 Euro kosten, ein Rettungswagen mit Notarzt schnell 1800 Euro oder mehr. Wer künftig zögert, den Notruf zu wählen, weil die Rechnung droht, gerät in einen schweren ethischen Konflikt. Atmet die 80-jährige Oma zu Hause nur noch mühsam? Hat der hochbetagte Opa einen Schlaganfall? Viele Menschen werden sich fragen müssen, ob sie den Rettungsdienst rufen – oder ob sie aus Angst vor vierstelligen Nachzahlungen abwarten. Lebensrettende Hilfe wird so zur Frage des Kontostands.

Zahlen Bürgergeldempfänger überhaupt – oder übernimmt die Kommune?

Offen bleibt die entscheidende Frage der Gerechtigkeit: Erhalten auch Empfänger von Bürgergeld oder andere Leistungsbezieher, die keinen Cent in das System einzahlen, solche Gebührenbescheide? Oder übernimmt in diesen Fällen stillschweigend die Kommune – also letztlich wieder die Steuer- und Beitragszahler – die Kosten? Die aktuelle Praxis in Cottbus wirft ein grelles Licht auf die Doppelmoral im System: Während Beitragszahler zur Kasse gebeten werden, scheint für andere Gruppen der Rettungsdienst weiterhin kostenfrei zu bleiben.

In acht anderen Brandenburger Landkreisen einigten sich die Träger im Vorjahr noch mit den Kassen auf gebührenfreie Rettungsfahrten. Cottbus geht nun allein voran – oder vor die Wand. Die Finanzierung des Rettungsdienstes droht bundesweit zum echten Notfall zu werden.

Sven von Storch

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Kommentare

Man weiß genau, der Bedarf für einen Notarztwagen trifft vor allem Älteren - die werden dann in den Tod getrieben, weil sie das Geld nicht haben. Krankentransporte bei Schlaganfälle werden dann also kostenpflichtig. Und viele Betroffenen können es nicht bezahlen, bedeutet, die Sterberate wird so trickreich vorsätzlich hoch getrieben. Das ist Kalkül, böses Kalkül einer SPD. Es trifft nicht diejenigen, die unser System ausnutzen, es trifft die, die wirklich ein Problem haben. Doch in den USA ist es genauso. Da will man hin, die Krankenkassen abschaffen, für Zahnbehandlung muss man jetzt schon einen Kredit aufnehmen - wie in den USA. Unsere Klinikbetreiber, mit Jahressalär ca.450.000Eur, schreien laut nach mehr Selbstbeteiligung der Patienten. Fazit: Der Sozialstaat ist schrittweise abgeschafft durch Überlastung der Sozialsysteme von außen und immer weniger Einzahler. Das große Ziel der Globalisten, Deutschland zu verarmen, damit die Reichen und Schmarotzer noch reicher werden.

Else Schrammen

20.03.2026 | 14:32

Nun, wenn ich mich in den Finger geschnitten habe und rufe den Rettungsdienst soll ich nicht nur, ich muss dann für den Einsatz zahlen, was nur recht und billig ist. Und es sind nicht wenige, die für einen "Klacks" den Rettungswagen in Anspruch nehmen und in die Notaufnahme gebracht werden wollen  (meine Enkelin ist Rettungssanitäterin; die kann Geschichten erzählen, da stehen einem die Haare zu Berge!). Dass diese Klientel zahlen muss, wird jeder einsehen. Was aber, wenn meine Familie mich ohnmächtig auf dem Boden liegend findet? Warten, bis ich wieder "da" bin? Für die ist es nicht ersichtlich, ob Kreislaufbeschwerden oder Schlaganfall - bei manchen auch einfach der "Suff" - die Ursache sind. Oder nehmen wir das Beispiel Oflegeheim. Findet das Personal eine pflegebedürftige Person röchelnd im Bett oder eine andere ist gestürzt und Verletzungen oberflächlich nicht zu erkennen, ist das Pflegepersonal VERPFLICHTET, den Rettungswagen zu rufen. Und wer bezahlt dann? Das Heim, die Oma oder deren Familie? Einfach schizophren das Ganze!

Daß Leute, die jahrzehntelang ohne jedes Gewissen schwarzrotgelbgrün gewählt und mit Inbrunst die Lügenpresse konsumiert haben, nun die Rechnung präsentiert bekommen, finde ich richtig gut. Leid tun mir nur diejenigen, die nichts dafür können, aber das sind ja nur ganz wenige!

Auch auf diese Weise kann der Staat nun recht schnell alte, kranke Menschen loswerden, weil sich Angehörige aus Angst vor hohen Kosten bzw. Rechnungen für einen Notfall-/Rettungseinsatz nicht trauen, einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen. Da bedarf es nun gar keiner sogenannter Impfungen mehr, um Renten, Pflegegelder und sonstige Leistungen ganz schnell und einfach einsparen zu können. Wie widerlich und pervers!!

Und mit so einer menschenunwürdigen Entscheidung und Regelung geht die SPD, die einstige Arbeiterpartei mit "bestem" Beispiel wieder einmal voran. Die allerdings nur für die eigene Bevölkerung gilt. Die millionenfach Eingeströmten, die uns sowieso schon voll auf der Tasche liegen, sind natürlich wieder ausgenommen von solchen Zahlungen. Diese Kosten dürfen wir Steuerzahler dann auch noch übernehmen. 

Ronald Schroeder

20.03.2026 | 22:53

Erhalten auch Empfänger von Bürgergeld oder andere Leistungsbezieher, die keinen Cent in das System einzahlen, solche Gebührenbescheide? 

Bei einem SPD-Bürgermeister darf man wohl davon ausgehen, daß seine Herz-Klientel, Asylanten und Bürgergeldempfänger, hiervon ausgenommen sind. Alles andere wäre ein Wunder und mit der SPD sicher nicht zu machen.

Es ist wirklich eine Frechheit, die Bürger auf diesem Wege erneut abzukassieren. Gerade Rentner zahlen ihre Krankenversicherung von ihrer mittlerweile kleinen Rente, an der ständig herum gekürzt wird oder die so minimal angehoben wird, dass tausende von Menschen keine Beihilfen mehr erhalten.

Seit der Agenda 2010 besteht die arbeitende Bevölkerung hauptsächlich aus Mindestlöhnern und Teilzeitkräften, die sich aus ungelernten Arbeitskräften, Tagelöhnern, Asylanten und Migranten zusammensetzen. Ja, es gibt beim Jobcenter ein Tagelöhnerbüro, wo man sich natürlich gegen Geld, Arbeiter für einen Tag oder einen Auftrag quasi mieten kann, wie in Mexiko auf dem Marktplatz. Meiner Ansicht nach ist das menschenunwürdig. Selbst die Erntehelfer und Bauarbeiter/Bauhelfer machen mittlerweile einen Bogen um Deutschland, da sie hier zu schlecht bezahlt werden.

In einigen handwerklichen Betrieben, die ich kenne, wurden die gelernten Gesellen und Meister rausgeekelt oder gekündigt und durch die oben genannten "Facharbeiter" ersetzt. Bei einem meiner ehemaligen Arbeitgeber wurden die studierten Informatiker gekündigt, die Verträge auslaufen lassen oder die Mitarbeiter solange versetzt, bis sie gekündigt haben. Ersetzt wurden sie durch EDV-Kaufleute und Inder. Diese Praktiken sind menschenverachtend und herabwürdigend, auch wenn man von rechtlicher Seite nichts dagegen unternehmen kann.

Ekkehardt Fritz Beyer

21.03.2026 | 09:05

... „Im SPD-regierten Cottbus müssen Bürger erstmals in Deutschland direkt für Rettungseinsätze zahlen. Ab Ende März 2026 verschickt die Kommune Gebührenbescheide an rund 1000 Patienten für Einsätze aus Januar 2025 – ein historischer Bruch mit dem bisherigen System.“ ...

Um damit zu demonstrieren, dass die SPD Flüchtlinge und Migranten dem Volk wenigstens dies bzgl. gleichsetzt??? https://www.google.com/search?q=f%C3%BCr+fl%C3%BCchtlinge+und+migranten+sind+rettungseins%C3%A4tze+in+cottbus+frei&sca_esv=0b10a224d953a9d1&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&biw=1024&bih=441&ei=xkq-aef2ObDI…

Wird sich dies aber durchsetzen und auch auf Bundesebene funktionieren???????

Wieso gibt es keinen Button mit Cookies ablehnen, wer verschleuert hier meine Daten für furzlose Scheißhauswerbung. Hat sich erübrigt mit der UN FreienWelt. 

Schon wieder wird hier auf den Arbeitslosen herumgehackt. Es gibt ca. 500.000 offene Stellen und ca. (real) 5.000.000 Arbeitslose. Nach euren Aussagen wären also 4.500.000 davon Schmarotzer. Wie kommt ihr zu solch fatalen Aussagen ?? 

Arbeitslose sind im übrigen über das Jobcenter krankenversichert, Sozialhilfeempfänger (Grundsicherung Alg XII) sind freiwillig versichert. Der Betrag wird vom Sozialamt übernomnen. 

Das Problem sind nicht die deutschen Arbeitslosen, sondern die Millionen Asylanten die hier jedes Jahr eingeschafft werden. Und (!) die Verschwendung und Veruntreung von horrenten Summen von unfähigen, korrupten und idiologisch verblendeten Politikern, die sich selbst die Taschen vollstopfen, aber den Armen nicht einen Cent gönnen ! 

Ich möchte doch sehr bitten sich ein differenziertes Bild über die realen Zustände in der verarmten deutschen Bevölkerung zu machen. 

Das Elend in Deutschland ist kaum noch zu ertragen, da braucht es nicht noch eine Neiddiskusion, die nur von den tatsächlichen Ursachen ablenken und die Bürger gegeneinander aufhetzen soll.

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