Alter soll digital kontrolliert werden

Frankreich beschließt Social Media Verbot für unter 15-Jährige

Frankreich hat als erstes Land der Europäischen Union ein Verbot der Nutzung sozialer Medien für Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen. Die Plattformbetreiber werden künftig verpflichtet, wirksame Alterskontrollen einzuführen.

Alter soll digital kontrolliert werden


Damit rückt die systematische digitale Überprüfung des Alters in den Mittelpunkt der Jugendschutzdebatte.

Europäischer Vorreiter: Frankreich erzwingt digitale Altersgrenzen in sozialen Medien

Nachdem der Senat bereits zugestimmt hatte, votierte auch die Nationalversammlung mit klarer Mehrheit für das Gesetz. Präsident Emmanuel Macron zeigte sich zufrieden und kündigte an, die neuen Regelungen bereits zum Beginn des neuen Schuljahres in Kraft zu setzen. Soziale Netzwerke sollen für Kinder unter 15 Jahren dann nicht mehr zugänglich sein.

Die Technik der Zukunft: Wie Alterskontrollen soziale Netzwerke verändern werden

Die Betreiber müssen sicherstellen, dass keine unter 15-Jährigen Zugang erhalten. Die konkrete technische Umsetzung bleibt noch offen. Es wird jedoch auf bestehende Verfahren zurückgegriffen, wie sie bereits zur Überprüfung des Alters bei altersbeschränkten Inhalten eingesetzt werden. Gleichzeitig werden auf europäischer Ebene Lösungen vorangetrieben, die eine Verifikation über Ausweisdokumente oder vergleichbare Methoden ermöglichen könnten. Damit wird die digitale Kontrolle des Alters zur zentralen Voraussetzung für die Nutzung sozialer Plattformen.

Von der Ankündigung zur Realität: Fristen für die Schließung jugendlicher Accounts

Das Verbot gilt ab dem 1. September für neu erstellte Konten. Für bereits bestehende Accounts von unter 15-Jährigen ist eine Übergangsfrist von vier Monaten bis zum 1. Januar 2027 vorgesehen. In dieser Phase müssen die Plattformen die betreffenden Konten identifizieren und schließen. Wie genau die Betreiber Minderjährige zuverlässig herausfiltern können, bleibt im Gesetzestext offen.

YouTube als Testfall: Zwischen passivem Konsum und aktiver Beteiligung

Bei der Videoplattform YouTube dürfen Jugendliche weiterhin Videos anschauen. Allerdings müssen auch hier Alterskontrollen eingeführt werden, damit interaktive Funktionen wie das Kommentieren nur für Nutzer über 15 Jahren freigeschaltet sind. Ausgenommen vom Verbot bleiben Enzyklopädien sowie Plattformen mit ausdrücklich pädagogischem oder bildendem Zweck.

Datenschutz versus Jugendschutz: Die Debatte um verpflichtende Ausweiskontrollen

Kritik kam vor allem von der linken Partei LFI. Vertreter warnten, das Gesetz könnte in der Praxis dazu führen, dass jeder Nutzer zur Anmeldung in sozialen Netzwerken einen Personalausweis vorlegen oder sich einer Gesichtserkennung unterziehen muss. Die Partei stimmte daher gegen das Vorhaben. Der Senat hatte mit 243 zu zwei Stimmen zugestimmt, die Nationalversammlung mit 279 zu 81 Stimmen. 

Sven von Storch

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Kommentare

Natürlich kann man Jugendliche schützen ,denke ich an unsere Zeiten ,wo wir dies nicht kannten und meist Sinnvolleres in unserer Freizeit betrieben haben ! In der Natur ,der Kontakt mit Freunden oder sportliche Betätigungen haben selten geschadet.

Wenn ich heute in der Stadt unterwegs bin , laufen mir wenigstens 2 Handy"Profis "  in den Wagen oder überqueren unvorsichtig  die Strassen .Die politisch geschaffene Abhängigkeit ,in der natürlich aber auch Zukunft liegt ,kann damit beendet werden ,vielleicht zu etwas Nützlicherem .Doch alles hat 2 Seiten ! 

Sehen wir z.B. China oder auch andere Länder an ,welche uns heute  schon 20 Jahre voraus sind ,wird diese EGO-Angstentscheidung einer mafiösen EU-Struktur ,der Anfang ihres eigenen Untergangs sein !

Aus Angst ,dass ihre asozialen und antidemokratischen Machenschaften auffliegen und offen zu erkennen sind ,versuchen sie sich eine Gesellschaft heranzuzüchten ,um ihre Macht und Geldgierpositionen zu sichern ! Doch welche Macht bleibt bestehen ,die aus Angst und Gier  gegründet ist und gegen jegliche göttliche Gesetze mit ihrer Bosheit verstösst ?

Das WORT zeigt genug Beispiele auf ,deren Herrscher dann auch von Gott verstossen wurden .Es ist nur Folge von Gerechtigkeit,wenn solche "Reiche" untergehen werden !

PS.52: .....3:Was rühmst du dich der Bosheit ,du Gewaltiger ?Die Gnade Gottes währt den ganzen Tag .Verderben plant deine Zunge ,wie ein geschliffenes Schermesser ,du Lügner.Du hast das Böse mehr geliebt als das Gute ,die Lüge mehr als gerechtes Reden .Du hast alle Worte des Verderbens geliebt ,du betrügerische Zunge ! Gott wird dich auch zerstören für immer ,er wird dich niederschlagen und herausreißen aus dem Zelt und entwurzeln aus dem Land der Lebendigen .

Siehe ,(diese) machten nicht Gott zu ihrem Schutz (oder Ratgeber ) ,sondern sie vertrauen auf die Größe ihres Reichtums und (ihrer Macht ) ,und ihr Schadentum war stark !......

Und in Sacharja 7.8 steht ,nachdem sie sogar Gott fragten ,ob sie Weinen und Fasten sollen ...

So spricht der Herr: Fällt zuverlässigen Rechtsspruch und erweist Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen !Und bedrückt nicht die Witwe und die Waise,den Fremden und den Elenden !Und ersinnt nicht gegeneinander Unglück in euren Herzen !

Aber sie (diese Politiker und EU-Arroganzen ) ,weigerten sich aufzumerken und zuckten widerspenstig ihre Schultern und machten ihre Ohren schwerhörig ,um nicht zu hören .Und sie machten ihr Herz zu Diamant ,um die(se) Weisung nicht zu hören,noch die Worte ,die der HERR der Heerscharen durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten ;so kam ein großer Zorn auf beim HERRN der Heerscharen .Und Er verwehte sie über all die Nationen hin ,die sie nicht kannten ,und das Land wurde hinter ihnen verödet ,so dass niemand hindurchzieht und zurückkommt .

Sie machten ein kostbares Land zur schaurigen Öde !  

Dummheit kennt keine Grenzen ! Sie werden ihr gerechtes Schicksal ereilen !  

Ich finde das Verbot richtig. Im Internet gibt es definitiv Inhalte, die nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Ich denke, dass der unbeschränkte Zugang zum Internet auch mit an Verhaltensstörungen bei Kindern Schuld sein kann. Sie verstehen vieles noch nicht, können Inhalte nicht richtig bewerten und damit umgehen. 

Zudem treiben sich im Internet auch Personen herum, die es eben nicht gut mit den Kindern meinen. Auch davor sollte man Kinder schützen.

Ein wenig Kontrolle finde ich in dem Fall wichtig. Den Kindern muss aktiv beigebracht werden, mit diesen Medien umzugehen. Das wäre dann Aufgabe der Eltern.

Es spricht nichts gegen ein Telefon, dass die Kinder mitnehmen können, um sich im Notfall bemerkbar zu machen.

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