Der Mann wollte Kindern ein Stück überlieferter Festkultur zurückgeben. Die Justiz antwortete mit Verurteilung wegen Hausfriedensbruchs und einer Auflage von 2400 Euro.
Weihnachten unter Rassismusverdacht
Ein 55-jähriger Gärtner betrat im Dezember 2023 nachts das umzäunte Gelände einer Kindertagesstätte im Hamburger Stadtteil Lokstedt. Er stellte dort einen Weihnachtsbaum auf und legte Geschenke darunter. Nach eigenen Angaben wollte er den Kindern etwas Gutes tun.
Die Einrichtung hatte sich nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Kindern dagegen entschieden, einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Man wolle keine Kinder ausschließen, die einer anderen Religion angehören. Andere weihnachtliche Zeichen wie Adventskränze waren gleichwohl vorhanden. In zehn Jahren hatte sich die Kita nur dreimal für einen Baum entschieden.
Die Kita erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Eine Gerichtssprecherin machte deutlich: Hätte der Mann den Baum vor dem Zaun aufgestellt, wäre keine Anzeige erfolgt. Weil er das umzäunte Gelände betrat, erfüllte er den Tatbestand.
Die Staatsanwaltschaft bot an, das Verfahren gegen Zahlung von 500 Euro einzustellen. Der Gärtner lehnte ab. Das Amtsgericht Hamburg verurteilte ihn im November 2024 zu einer Geldstrafe. Er legte Rechtsmittel ein und rügte in der Revision, die Kita habe keinen wirksamen Strafantrag gestellt. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg folgte dem nicht, bestätigte den Schuldspruch, verwarnte den Mann und behielt eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 80 Euro vor. Die 2400 Euro muss er im juristischen Sinn zunächst nicht als Strafe zahlen. Stattdessen soll er denselben Betrag als Auflage an eine Einrichtung für Kinder überweisen. Das Urteil ist rechtskräftig.
Wenn Ideologen den Brauch verwalten
Kaum etwas bildet den geistigen Zustand und die erbärmliche kulturelle Verfasstheit dieses Landes schärfer ab als dieses Urteil gegen einen mildtätigen Gärtner. Er wollte Kindern ein Stück Kultur zurückgeben, das ihnen von zunehmend geistig umnachteten Antirassismus-Aufsehern, Gender-Kommissaren und Ideologen des Vielfaltsimperialismus vorenthalten wurde. Weihnachten wird dabei nicht als gemeinsame Erinnerung behandelt, sondern als potenzieller Übergriff. Der Baum gilt als Bekenntnis, das andere verletzt. Die Abwesenheit des Baumes gilt als Neutralität.
Neutralität heißt nicht, über Jahrhunderte gewachsene Traditionen und religiöse Gebräuche aufzugeben, sondern kultureller Selbstmord. Die Kinder werden zu Statisten einer ideologischen Angst vor halluzinierter Diskriminierung degradiert, die sich selbst als Fürsorge inszeniert. Wer widerspricht, steht schnell als unsensibel da. Wer dagegen aufbegehrt wie der Gärtner, steht vor Gericht.


Comments
Hamburg hat sich total dem…
Hamburg hat sich total dem Kommunismus verschrieben. Keine Toleranz gegenüber der deutschen Kultur! Der Doppelpass für das Sozialamt und dann ab in die Mülltonne!
Hamburg ist Ausland geworden! Armer Stadtstaat!
Hätte er ....
Hätte er den Koran vor die Tür gelegt, also AUCH innerhalb der Umzäunung, wäre er wahrscheinlich belobigt und gepriesen worden und von dieser Kita-Leitung zu einem Ramada- oder sonstigen Islam-Fest eingeladen worden, statt ihn anzuzeigen.
Wer als deutsche Eltern noch auf sein Deutschsein und damit auf die deutsche Kultur, deren Sitten und Gebräuche, auf seine christliche Prägung wert legt, der hätte längst sein Kind aus dieser oder einer ähnlich islam-politisch gesinnten Einrichtung, die die deutsche Kultur ablehnt, herausgenommen.
Diese Kita-Leitung ist offensichtlich eine von nicht wenigen solcher, aber auch vieler anderer, unterschiedlicher Einrichtungen und Institutionen, die dafür sorgen, dass die Islamisierung Deutschlands bzw. dieser BRD intensiv vonstatten gehen kann. Diese Leute sollen sich später bloß mal nicht darüber beklagen, wenn sie sich mit allem Drum und Dran dem Islam zu unterwerfen haben. Und DAS wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn nicht von "ganz oben" her endlich eine politische Kehrtwende insbesondere bezüglich dieser grenzenlosen - im doppelten Sinne des Wortes - Migration erfolgt und keine massenhafte REmigration stattfindet! Denn nicht nur, dass tagtäglich in unser Land hunderte Moslems einströmen, eingeschwemmt und eingeflogen werden. Die produzieren ja dann hier auch noch massenhaft islamischen Nachwuchs. Wie soll denn die Islamisierung aufgehalten oder verhindert werden, wenn DAS ALLES nicht unterbunden wird??
Unfassbar
Aber ( Doktorspiele ) mit Erwachsenen als Zuschauer.
Frau Kubier, ALLE von Ihnen als (Islamisten) bezeichnen kenne, feiern Weihnachten mit. Und respektieren diese Feiertage wie ihre eigenen.
Allerdings bei diesen " Doktorspielen " machen diese nicht mit - was ich von Christen nicht behaupten kann. Entdecke den Fehler.
Diese widerlichen ....
Diese widerlichen "Doktorspiele", die in so manchen Kitas begangen werden und die eindeutiger Kindesmissbrauch sind und daher längst verboten sein sollten und müssten, und dass die Erwachsenen, die diese Verbrechen an den Kindern praktizieren, sich an den Kindern vergehen, längst vor Gericht gestellt sein sollten, das ist ja noch ein ganz anderes Thema bzw. Verbrechen.
Wenn Sie Muslime kennen, die (mit Ihnen) unser christliches Weihnachtsfest feiern und begehen, dann hoffe ich (für Sie oder wenn auch immer), dass diese Muslime das auch ehrlichen Herzens tun und nicht, wie es deren Koran empfiehlt bzw. diesen vorschreibt, uns "Ungläubige" zu täuschen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Muslime das christliche Weihnachtsfest begehen und feiern, denn DAS dürfen die ja gar nicht!
Auslegung Koran ./ . Bibel
und auf beiden Seiten gibt es Fanatiker, wie auch bei anderen Glaubensrichtungen.
Diese Fanatiker bilden aber nicht die Mehrheit - bitte nicht ALLE in ein Sack stecken. WEF hat kirchlichen Segen - und von deren Anhängern geht weit aus mehr Gefahr aus. Oder glauben Sie auch, das RU wie diese Globalisten WEF uns einreden wollen, unser aller Feind ist ??? Die Ukrainer sind die Nazis die den Endsieg über RU u.a. noch Heute vor Augen haben. Und wenn Merz ihnen sagt, wer ihr Feind ist sollten sie ganz wachsam sein. Man verpasst ihnen "Scheuklappen". Man holt selbst die angebl. Gefährder ins Land, um Sie u.a. von der wahren Gefährdung abzulenken. MfG
"Entkriminalisierung der Pädosexualität"
... "Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist".
"Diese widerlichen ....
Diese widerlichen "Doktorspiele", die in so manchen Kitas begangen werden und die eindeutiger Kindesmissbrauch sind und daher längst verboten sein sollten und müssten, und dass die Erwachsenen, die diese Verbrechen an den Kindern praktizieren, sich an den Kindern vergehen, längst vor Gericht gestellt sein sollten, das ist ja noch ein ganz anderes Thema bzw. Verbrechen..."
Das dient im Zweifelsfalle nur der Förderung der Entwicklung von Stolz auf die Geschlechtlichkeit der Mädchen und Frauen, die, wie Sie sicherlich wissen, als solche in keinem Land der Erde so ausgeprägt von Natur aus und von Geburt an unterdrückt, benachteiligt und diskriminiert sind, und denen das Leben von Anfang an in keinem Land der Erde so erschwert ist, wie in Deutschland. Also bitte "vorwärts immer, rückwärts nimmer" mit "affirmative action", "Positivdiskriminierung" und "großer Transfomation"!
... „Der Mann wollte Kindern…
... „Der Mann wollte Kindern ein Stück überlieferter Festkultur zurückgeben. Die Justiz antwortete mit Verurteilung wegen Hausfriedensbruchs und einer Auflage von 2400 Euro.“ ...
Weil unsere(?) nach(?) wie vor(?) heißgeliebte(?) Göttin(?) etwa schon deshalb längst diktierte https://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/angela-merkel-islam-deutschland-wulff, da der Islam das Christentum bis etwa 2030 überholen wird - und „nicht erst in den 2070er Jahren“??? https://www.reddit.com/r/MuslimLounge/comments/1mbi9c8/islam_will_overtake_christianity_by_around_2030/?tl=de
Gärtner wegen Hausfriedensbruch zu 2400 Euro Strafe verurteilt
Wenn es nach der Zahl der Weihnachtsbäume in den Gärten ginge, müsste Deutschland ein sehr christliches Land sein - das ist es aber nicht mehr. Weder das Christentum noch die deutsche Kultur kann man den Leuten aber aufdrängen, man muss sie vorleben und Mißstände anprangern. Das Betreten eines umzäunten Grundstücks ist eine ungeschickte Methode - wenn ich auf meinem umzäunten Grundstück einen Weihnachtsbaum aufstelle, möchte ich auch nicht, dass jemand dieses Grundstück betritt und kirchenkritische Bücher dort ablegt. Er kann sie mir ja in den Briefkasten stecken. Das Vorgehen des Kindergartenträgers mag übertrieben sein, es ist aber nicht skandalös.
Add new comment