Italien schnürt Hilfspaket für seine Bürger, in Berlin herrscht Abzockmentalität

Italiens Regierung senkt Mineralölsteuern, um Bürger und Logistikbranche zu entlasten

Während die Spritpreise durch die eskalierende Iran-Krise weiter steigen, greift Italien entschieden ein: Die Regierung senkt die Steuern und entlastet Bürger sowie Wirtschaft direkt. In Deutschland hingegen stellen sich Merz und Klingbeil taub für die Nöte der Wirtschaft, Berufspendler und Menschen, die auf das Auto angewiesen sind.

Italien schnürt Hilfspaket für seine Bürger, in Berlin herrscht Abzockmentalität


Eine funktionierende Marktwirtschaft kann externe Schocks wie hohe Energiepreise normalerweise gut abfedern. Hohe Preise ziehen in der Regel von allein wieder ab, weil sie Angebot anregen und Nachfrage dämpfen. Das setzt jedoch voraus, dass der Staat sich nicht schon vorher durch massive Regulierungen und Belastungen aus dem Spiel genommen hat. Viele europäische Volkswirtschaften sind heute überreguliert, fiskalisch schwer belastet und entsprechend fragil. Sie können kaum eigene Schutzmechanismen aufbauen, wenn hohe Energiepreise zuschlagen.

Rom handelt schnell – 25 Cent Entlastung pro Liter für alle

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat auf die dramatische Lage an den Tankstellen prompt reagiert. Am 18. März 2026 beschloss das Kabinett ein Dekret, das die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel sofort senkt. Der Effekt: Die Zapfsäulenpreise sinken um 25 Cent pro Liter – und das flächendeckend für alle Marktteilnehmer, Unternehmen und Haushalte. Die Maßnahme trat umgehend in Kraft.

Politik mit Ohr am Alltag – im Kontrast zu Berlin

In Italien scheint die Politik den Puls von Bürgern, Wirtschaft und Händlern genau zu spüren. Statt in Steuererhöhungsdebatten zu verharren, setzt Rom auf direkte Entlastung des privaten Sektors in einer Krise, die die Kaufkraft der Menschen auffrisst. In Deutschland bleibt eine vergleichbare Reaktion aus, obwohl etwa zwei Drittel des Spritpreises aus Steuern und Abgaben bestehen.

Warum Berlin die Entlastung verweigert

Die hohen Steueranteile am Spritpreis könnten erklären, warum eine Senkung in Berlin so lange vermieden wird: Der Staat kassiert kräftig mit. Gleichzeitig herrschen klamme Kassen, und Ausgabenkürzungen, die Spielraum für Entlastungen schaffen könnten, werden im Superwahljahr 2026 tunlichst vermieden. Stattdessen dominiert der Eindruck einer reinen Abzockmentalität.

Zusätzliche Hilfe für die Logistik – damit die Preise nicht weiter steigen

Neben der Steuersenkung erhalten Speditionen in Italien eine Steuergutschrift auf ihre Treibstoffkosten. Diese ist direkt an den nachgewiesenen Dieselverbrauch gekoppelt. Ziel ist es, die besonders betroffene Logistikbranche zu stützen und zu verhindern, dass die hohen und volatilen Energiepreise vollständig in Frachtraten und damit in Endverbraucherpreise durchschlagen.

Gegen Spekulation an der Zapfsäule – Preisbindung an den Weltmarkt

Die italienische Regierung geht noch einen Schritt weiter. Sie hat ein Maßnahmenpaket geschnürt, das auch Preisspekulation an den Tankstellen unterbinden soll. Dazu wird ein Antispekulationsmechanismus eingeführt: Die geforderten Preise an der Zapfsäule müssen strikt an die tatsächliche Entwicklung des Rohölpreises auf dem Weltmarkt gekoppelt werden. Ungerechtfertigte Aufschläge sollen so sofort unterbunden werden.

Im gut abgedichteten Raumschiff Berlin, dessen Bewohner sich in gepolsterten Dienstwagen steuerfinanziert chauffieren lassen, spielen Spritpreise eben keine Rolle. Da hält man es mit dem einstigen Kanzler Scholz, der auf die Frage nach dem aktuellen Spritpreis antwortete, den kenne er nicht, weil er nicht selbst tanke. Schließlich verdiene er als Bundeskanzler genug, um auf den Preis schauen zu müssen.

Sven von Storch

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Kommentare

Wir brauchen nach Jahrzehnte langer Fremdregierung, die das deutsche Volk ausbeutet und Fremdvölkern, im In und Ausland in den Rachen schiebt, eine nationale Regierung. Erstes Gebot heißt Abschiebung, Vorallem die Millionen von  Illegalen, die sich schon seit Jahrzehnten, wegen den Dummgesetzen der antideutschen Regierungen, hier bei uns aufhalten können.

Italien soll ja auch nicht abgeschafft werden!

Auch zahlt es nicht die Renten der Ukrainer und m.W. auch keine so stattliche "Grundversorgung" für Nichtbürger. Und bei der Kostenübernahme für die Fortsetzung des Ukrainekrieges dürfte sich Italien auch eher zurückhalten.

Und  - beim "EU-Finanzausgleich" ist Italien ganz vorne beim kassieren und Deutschland beim zahlen. 

Ganz nebenbei hat Italien über das Target2-System bei uns i.H.v. etwa 500 Mrd.€ anschreiben lassen.

Unsere(?) Regierung tut doch nur Gutes - wenn auch nicht für die eigenen Bürger.

Wie gemein, das als "Abzocke" zu bezeichnen"!

Wolfgang Lammert

20.03.2026 | 10:20

MERZ und KLINGBEIL betrügen das Volk

Wenn jemand 60 Liter Benzin tankt, zahlt er heute 130 Euro. Davon sind 84,50 Euro Steuerabgaben. Wahrscheinlich werden 60 Liter Benzin bald 180 Euro kosten und davon sind dann 117 Euro Abgaben für die Bundesregierung. Man sieht an dieser Rechnung, dass die CDUCSU und SPD sich eine goldene Nase daran verdient, dass die Amis Bomben auf den Iran werfen.

Goldene Nasen für unsere(?) Regierung?

Nein! Die brauchen die Zusatzeinnahmen doch nur für "gute Zwecke", als da sind:

"Schutzbedürftige", Klimarettung, Verzicht auf billige russische Energie, Rüstung, und vor allem Unterstützung der Ukraine (Selenski vermeidet es allerdings, seine "goldene Nase" vor Kameras zu zeigen).

Da reicht es eben nicht mehr für die Entlastung der eigenen Bürger - das müssen wir doch einsehen ...

Ekkehardt Fritz Beyer

20.03.2026 | 10:25

... „Während die Spritpreise durch die eskalierende Iran-Krise weiter steigen, greift Italien entschieden ein: Die Regierung senkt die Steuern und entlastet Bürger sowie Wirtschaft direkt. In Deutschland hingegen stellen sich Merz und Klingbeil taub für die Nöte der Wirtschaft, Berufspendler und Menschen, die auf das Auto angewiesen sind.“ ...

Ja mei: Soll Deutschland etwa deshalb an der Zapfsäule so teuer bleiben“??? 

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/warum-deutschland-an-der-zapfsaeule-so-teuer-bleibt-und-was-die-bundesregierung-jetzt-tun-koennte-li.10025706

Was die Bundesregierung jetzt tun könnte?

Die "Energieagentur" hat die Lösung: Tempolimite herabsetzen!

Einfach genial! Kostet den Staat nichts und es besteht auch nicht die Gefahr, daß andere Länder das nachmachen ...

Noch besser wären natürlich Fahrverbote. Je höher die Preise desto mehr könnte man dann sparen ...

Ich sehe was ,was Du nicht siehst !        ......   .....  "Blau ?" .....Nein .                                                   Während in anderen europäischen Ländern Spritpreise bis zu 10% billiger sind ,schafft es eine Merzregierung ,trotz sonderbarer Sondermillionen im Selbstbedienungsladen  nicht eine Steuersenkung durchzusetzen .Sattdessen werden Steuern noch erhöht und Familien noch mehr belastet !

Nachdem Merze nun schon eine sehr lange Lügennase haben muss  und die Verblödungspolitik immer mehr Probleme im Land bereitet ,ist verständlich dass nun auch ein dicker Hals dem "roten SPD-Kopf "gut zu Gesicht steht .Wer also einen dicken Hals bekommt ,muss ihn auch füttern ! Die linksradikale Transformation kann bei Merz als Transfiguration gedeutet werden .Mal sehen welche Verwandlung als Nächstes kommt ,.....Kafka wird gespannt sein ,ob die Geschichte des Gregor Samsa ,sich hier Verwirklicht ? Vermutlich wird nach Merz  der Mai-Käfer kommen ?? 

Der Osterhase für die Bevölkerung bleibt aus !

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