Die kanadische Gesundheitsbehörde räumt ein, dass das bisherige Entschädigungsprogramm für Impfgeschädigte „Frustration und Härte“ verursacht hat – wie LifeSiteNews berichtet. Ab dem 1. April übernimmt der Staat die direkte Kontrolle über das Vaccine Injury Support Program (VISP), das bislang von einem externen Dienstleister verwaltet wurde.
Damit reagiert Ottawa auf massive Kritik an der schleppenden Bearbeitung von Anträgen und der geringen Auszahlungssumme an Betroffene.
Nach offiziellen Angaben wurden über 10.000 schwere Nebenwirkungsfälle gemeldet, darunter auch Todesfälle, Herzinfarkte, Schlaganfälle und schwere Organschäden. Gleichzeitig wurden von den bislang ausgezahlten Mitteln nur rund 18 Millionen Dollar direkt an Geschädigte überwiesen, während mehr als 33 Millionen Dollar in Verwaltungskosten flossen.
Ein Programm, das helfen sollte, wurde für viele Betroffene zu einer zusätzlichen Belastung.
Zahlen, die Fragen aufwerfen
Seit Start des Programms im Dezember 2020 gingen mehr als 3.300 Entschädigungsanträge ein. Diese Zahl gilt inzwischen als veraltet, da aktuelle Daten bislang nicht veröffentlicht wurden. Gleichzeitig musste der Staat die Mittel für das Programm mehrfach erhöhen.
Die Gesundheitsbehörde gibt nun offen zu, dass der Ablauf „langsam und schwierig“ gewesen sei. Künftig wolle man eine „zeitnahe finanzielle Unterstützung“ gewährleisten.
Dass diese Kurskorrektur notwendig wurde, wirft ein Schlaglicht auf die administrativen und politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre.
Haftungsfreistellung und ihre Folgen
Das VISP wurde ursprünglich eingeführt, nachdem Impfstoffhersteller von der Haftung für mögliche Schäden freigestellt worden waren. Der Staat übernahm damit die Verantwortung für Entschädigungen – allerdings in einem System, das viele Betroffene bis heute nicht erreicht hat.
Gleichzeitig zeigen Umfragen ein stark gewachsenes Misstrauen vieler Kanadier gegenüber staatlichen Gesundheitsbehörden. Nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung gibt an, volles Vertrauen in offizielle Stellen zu haben.
Ein Wendepunkt im Umgang mit Betroffenen
Die Entscheidung, das Programm nun selbst zu führen, ist ein stilles Eingeständnis, dass das bisherige Modell nicht funktioniert hat. Für viele Betroffene kommt dieser Schritt spät. Für die politische Debatte markiert er jedoch einen Wendepunkt.
Denn erstmals wird offiziell anerkannt, dass es nicht nur Einzelfälle gab, sondern tausende Menschen, die auf Unterstützung warten.
Die zentrale Frage lautet nun nicht mehr, ob geholfen wird, sondern ob schnell genug geholfen wird.


Comments
... „Die kanadische…
... „Die kanadische Gesundheitsbehörde übernimmt selbst das Entschädigungsprogramm für Impfschäden. Hintergrund sind tausende gemeldete schwere Fälle, hohe Verwaltungskosten und ein System, das Betroffene jahrelang warten ließ.“ ...
Ähnlich wie in Deutschland, wo nun auch der Steuerzahler für die auch m. E. dies bzgl. vorsätzlichen Fehler von Politikern aufzukommen hat?
Allerdings: Hier wollten sie ihre Schuld scheinbar bei den Ärzten ablegen!!! https://blog.strafrecht-mv.de/corona-aerztin-als-werkzeug-des-staates/
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