Besuch bei Donald Trump

Tucker Carlson unternimmt letzten verzweifelten Versuch, den Krieg zu verhindern

Der konservative Kommentator Tucker Carlson versucht laut dem Anwalt, Podcaster und ehemaligen Fox-Moderator Andrew Napolitano in letzter Minute, US-Präsident Donald Trump von einem Krieg mit dem Iran abzubringen.

Tucker Carlson und Donald Trump


Entscheidung bereits gefallen

"Ich glaube, mein Freund und ehemaliger Fox-Kollege Tucker Carlson ist heute Nachmittag beim Präsidenten, um ihn in einem letzten verzweifelten Versuch von einem Krieg mit dem Iran abzubringen", sagte Napolitano am Montag gegenüber TASS. Gleichzeitig merkt er resigniert an, dass die Entscheidung für einen Krieg praktisch schon gefallen sei.

Druck ist zu groß, um den Krieg zu verhindern

"Ich denke, der Druck auf Trump ist so groß und der amerikanische Militäraufbau dort so umfangreich und kostspielig, dass er sich gezwungen sehen wird, den Abzug zu betätigen. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann. Die zweite Frage ist, ob es sich um eine Reihe kleinerer Nadelstiche oder eine groß angelegte Invasion ohne Bodentruppen handeln wird", sagt er.

Angriffe auf iranische Atomanlagen im Sommer 2025

Am 22. Juni 2025 führten die Vereinigten Staaten Angriffe auf iranische Atomanlagen in Isfahan, Natanz und Fordow durch. Bereits damals soll Tucker Carlsson versucht haben, Trump von einem Angriff auf den Iran abzubringen – jedoch vergeblich. Laut Napolitano geht es bei einer neuen Operation nicht primär um Atomwaffen, wie behauptet wird. "Diese Atomwaffen-Sache ist nur ein Vorwand", sagt er.

Neue Regierung soll implementiert werden

Er merkt an, dass die amerikanischen Kreise, die einen Krieg aktiv unterstützen, stattdessen daran interessiert seien, das Mullah-Regime zu stürzen und eine neue Regierung einzusetzen. 

Der Iran und die Vereinigten Staaten werden sich voraussichtlich am 26. Februar in Genf zu einer neuen Gesprächsrunde treffen. Die amerikanische Delegation wird von Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff und seinem Schwiegersohn Jared Kushner geleitet.

Klare Forderungen der US-Regierung an die Mullahs

Am 19. Februar gab die US-Regierung bekannt, dass Iran ab diesem Datum maximal 15 Tage Zeit habe, die amerikanischen Forderungen anzunehmen.

Die USA hatten zuvor von Iran gefordert, die Entwicklung seines Atomprogramms, die Produktion ballistischer Raketen und die Unterstützung pro-iranischer Gruppen im Nahen Osten einzustellen. Iran erklärte, es könne nicht zustimmen, seine Verteidigungsfähigkeit abzubauen und wie Syrien zu einem permanenten Ziel israelischer Luftangriffe zu werden.

Sven von Storch

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Kommentare

Glass Steagall Act

25.02.2026 | 12:51

Ich bin immer wieder erstaunt, dass aus der Welt kein Protest gegen diesen geplanten Krieg kommt! Weder aus dem Mainstream noch aus den alternativen Medien! Was ist bloß los? Früher hätte es haufenweise Proteste gehagelt, aber heute haben sich wohl alle mit der Unverschämtheit der USA abgefunden, nach Lust und Laune Kriege zu starten, wie es ihnen in den Kram passt! Das ist auch ein deutliches Zeichen dieser Zeit und an welcher Stelle wir uns in der Geschichte und am Zustand der Menschheit befinden!

Da die USA diesen Krieg zusammen mit oder vielleicht sogar für Israel begehen wollen oder/und werden, wagt sich wahrscheinlich keiner dagegen zu sprechen und zu sein, weil das dann antisemitisch wäre. Und wer will das schon sein??

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