Jetzt muss der US-Botschafter in Paris vorsprechen

USA verurteilen Mord von Linksextremisten an Qentin Deranque

Frankreich hat den US-Botschafter in Paris einbestellt, um gegen die Warnung der Trump-Regierung vor zunehmender Gewalt durch die extreme Linke zu protestieren. Hintergrund ist der Tod des 23-jährigen Rechtsextremisten Quentin Deranque in Lyon.

Macron und der Mord an Deranque


Besserwisser in der Macron-Administration

"Wir lassen uns von der internationalen reaktionären Bewegung nicht belehren", so Außenminister Jean-Noël Barrot. Deranque, Mathematikstudent und Mitglied der patriotischen Audace Lyon, starb am 12. Februar an den Folgen eines brutalen Überfalls von Linksextremisten während einer Demonstration gegen eine Politikerin der linksextremen Partei La France Insoumise. Er war als Sicherheitsmann für die Frauenorganisation Nemesis tätig, als die Linksextremisten ihn zu Tode prügelten. 

Innenminister mit eindeutiger Stellungnahme zum Verbrechen

Der französische Innenminister Laurent Nunez bezeichnete den Vorfall als "vorsätzlichen Mord" und "Lynchjustiz". Der Fall hat international heftige Reaktionen ausgelöst und bereits einen diplomatischen Austausch zwischen Paris und Rom zur Folge gehabt. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte den Tod Deranques "eine Wunde für ganz Europa". 

Macron reagiert pikiert auf Äußerungen aus dem Ausland

Präsident Emmanuel Macron appellierte daraufhin an seine italienische Kollegin, "zu Hause zu bleiben" und sich nicht einzumischen. Auch aus den Vereinigten Staaten gab es Reaktionen. Die Anti-Terror-Einheit des US-Außenministeriums schrieb auf X, Deranques Tod "sollte uns alle beunruhigen". Die Behörde fuhr fort: "Gewalttätiger linksextremer Terrorismus ist auf dem Vormarsch, und seine Rolle im Tod von Quentin Deranque verdeutlicht die Bedrohung, die er für die öffentliche Sicherheit darstellt." 

Kritik aus den USA trifft überempfindliche französische Seele

Die US-Staatssekretärin für Öffentlichkeitsarbeit, Sarah Rogers, schrieb, der Mord zeige, "warum wir politische Gewalt – Terrorismus – so hart bestrafen". Am Sonntag gab der französische Außenminister Jean-Noël Barrot bekannt, dass der US-Botschafter in Paris, Charles Kushner, aus Protest gegen die Äußerungen einbestellt werde. "Wir weisen jeden Versuch zurück, diese Tragödie, die eine französische Familie in tiefe Trauer gestürzt hat, für politische Zwecke auszunutzen", sagte Barrot gegenüber den Medien. Er fügte hinzu: "Wir werden uns von niemandem Belehrungen aneignen lassen, insbesondere nicht zum Thema Gewalt." Französischen Quellen zufolge soll das Treffen am heutigen Montagabend stattfinden. 

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

23.02.2026 | 11:59

... „Frankreich hat den US-Botschafter in Paris einbestellt, um gegen die Warnung der Trump-Regierung vor zunehmender Gewalt durch die extreme Linke zu protestieren. Hintergrund ist der Tod des 23-jährigen Rechtsextremisten Quentin Deranque in Lyon.“ ...

Wobei sich der Auftritt der Franzosen am Gebaren des auch m. E. extrem baerbockigen Annchen orientiert??????? https://www.cicero.de/aussenpolitik/annalena-baerbock-trump-x

Europa steht auf dem Standpunkt, es war ja nur ein Rechtsextremer (ein Nationalsozialist?)

Da darf man schon die AfDler straffrei in die Gaskammer stecken (siehe Bianca Deubel von den Kommunisten) So etwas ungeheuerliches dürfen sich die AfDler bei unserer sozialistischen Justiz nicht erlauben.  Wer aber sich für Deutschland einsetzt, bekommt ein 5-stelliges Bußgeld!

Alles relativ und hängt nicht mit dem Klimawandel zusammen. Wir hatten 4 Wochen durchgehend Schnee und kalte Temperaturen! Erstaunlich!

Im Gegenzug sollte die US-Regierung den französischen Botschafter vorladen, damit er eine Erklärung darüber abgeben muss, warum und dass die französische Regierung den US-Botschafter in Frankreich wegen seiner völlig angebrachten, notwendigen und korrekten Aussage verurteilt. Und sollte der sich weigern, als Persona non grata ausweisen!

Da kann man sehr schön sehen, wer bei den Medien zu den Globalistenknechten gehört und von einem "Rechtsextremisten" spricht, und wer eher unabhängig ist, und es bei einem "Rechtsaktivisten" beläßt.

Ronald Schroeder

23.02.2026 | 21:52

Aber bislang gibt es keine Hinweise, daß die Mörder aus Demokratie-Programmen der Regierung finanziert wurden, daß Spitzenpolitiker der Linken und Grünen bei den Inhaftierten auflaufen, um die Justiz anzuprangern und verkünden, wegen der Verfolgung dieser Taten den Rechtsstaat am Ende zu sehen.

Ein Staat, der sich solcher Taten schämt und sie verfolgt, darf vielleicht auch auf ausländische Kritik etwas dünnhäutig reagieren. 

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