Drogenterrorismus (auch: Narkoterrorismus) relativ neuer Begriff
Dem in Untersuchungshaft in New York einsitzendem vormaligen sozialistischen Diktator Venezuelas, Nicolas Maduro, seiner Frau und seinem Sohn drohen Gerichtsverfahren wegen Drogenterrorismus. Ursprünglich wird unter diesem Begriff der Versuch von Drogenhändlern verstanden , die Politik einer Regierung oder einer Gesellschaft durch Gewalt und Einschüchterung zu beeinflussen und die Durchsetzung von Anti-Drogen-Gesetzen durch die systematische Androhung oder Anwendung solcher Gewalt zu behindern. Pablo Escobars Gewaltanwendung im Umgang mit der kolumbianischen Regierung ist wohl eines der bekanntesten und am besten dokumentierten Beispiele für Narkoterrorismus.
Nach und nach erweiterter Begriff
Der Begriff wird zunehmend für terroristische Organisationen verwendet, die Drogenhandel betreiben, um ihre Operationen zu finanzieren und Rekruten sowie Experten zu gewinnen. Zu diesen Organisationen gehören die FARC , ELN und AUC in Kolumbien, PCP-SL in Peru, die Hisbollah und die Taliban.
Ein Bericht des Congressional Research Service aus dem Jahr 2013 stellte fest, dass die Drug Enforcement Administration (DEA) im Jahr 2003 berichtete, dass 14 von 36 (39 Prozen) der von den USA als ausländische Terrororganisationen eingestuften Gruppen "in gewissem Maße in illegale Drogengeschäfte verwickelt" waren, während das US-Justizministerium (DOJ) im Fiskaljahr 2010 berichtete, dass 29 der 63 größten internationalen Drogenkartelle, die auf der Liste der vorrangigen Zielorganisationen (CPOT) geführt werden, Verbindungen zu Terroristen hatten.
Und dann ist da ja auch noch das Öl
Kritiker an Trumps Militäreinsatz zur Festnahme Maduros behaupten, es ginge nicht um die Dorgen, sondern um das Öl. Die USA wollen unberechtigterweise an das Öl Venezuelas gelangen. Die Behauptung ist ebenso durchsichtig wie falsch. Denn Fakt ist, dass die venezolanische Erdölindustire ausschließlich mit US-Wirtschaftshilfe auf- und ausgebaut wurde, bevor dann das sozialistische Regime in Venezuela die Kollektivierung der Ölindustrie erklärte, sprich alle US-Unternehmen und das ins Land geflossene Geld enteignet wurden. Anders ausgedrückt: ohne US-Wirtschaftshilfe säße Venezuela schon (oder noch) lange auf dem Trockenen. Jetzt soll das einst ins Land geflossene US-Kapital wieder zurückgezahlt werden. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.


Kommentare
Das ist der Anfang ...
... vom Ende ...
... „Das bedeutet, dass er…
... „Das bedeutet, dass er bei einer Verurteilung den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen wird.“ ...
Damit er der Umsetzung der „Monroe-Doktrin“ mit Sicherheit nicht mehr im Wege stehen kann???
... „Zwar war die Doktrin zunächst eine Absage an Versuche aus Europa, die Souveränität der USA infrage zu stellen. Sie entwickelte sich aber im 20. Jahrhundert dazu, eine Vormachtstellung der USA für den ganzen Kontinent zu sichern“!!! ... https://de.wikipedia.org/wiki/Monroe-Doktrin
Venezuela
Das wurde aber auch mal Zeit, dass diesem Dealer-Boss das Handwerk gelegt wurde. Eines der ölreichsten Länder in den totalen Bankrott zu treiben, dazu gehört schon was (allerdings eine der leichtesten Übungen von gestandenen Kommunisten bzw. Sozen und Linke in unseren Breiten). Wenn Maduros Compadres jetzt der Boden unter den Füßen zu heiß wird und die verschwinden, kann man für Venezuela hoffen (obwohl, der Vize-Gauner hat schon seiner Empörung Ausdruck verliehen). Hoffentlich hatte Maduro wenigstens einen Bademantel zur Hand, als die Amis in finsterer Nacht an die Türe klopften!
1. Ich finde es richtig was…
1. Ich finde es richtig was er da gemacht hat! Der Typ ruiniert ja durch seinen Sozialismus nicht nur sein eigenes Land, sondern durch die Drogen auch noch alle anderen in die das Zeug gelangt. Das sind handfeste Verbrechen.
Weg damit, aus die Maus, fertig!
2. Vielleicht wollte er ja auch Putin einmal vorführen wie es geht!?
3. Ich hätte da noch eine Bitte... also Wir... ähm, ja... äh... hätten auch gerne eine Bestellung gemacht... naja wegen der vielen und hohen und überhaupt. Falls jemand versteht was ich meine.
Wegen des Leids, das Maduro…
Wegen des Leids, das Maduro seinen eigenen Landsleuten angetan hat, indem er das einst reiche Venezuela in die größte Wirtschaftskrise gestürzt hat, kann Maduro in den USA sicher nicht angeklagt werden. Aber wegen Drogen-Terrorismus schon, weil dieser Terrorismus gegen die USA gerichtet ist. Die Drogenabhängigen und die Drogentoten sind in den USA. Maduro soll aus Sicht der Vereinigten Staaten sein illegal erlangtes Amt dafür genutzt haben, damit Tausende Tonnen Kokain in die USA transportiert werden konnten. Maduro habe selber mit Drogenhändlern zusammengearbeitet und daraus Vorteile für sich gezogen.
In den USA können Personen auch dann angeklagt werden, wenn die Straftaten außerhalb der USA passierten. Dazu können Personen überall auf der Welt verhaftet werden, in die USA überführt und vor ein Gericht gestellt werden.
Das Öl (und Gas) ist aber sicher der tiefere Hintergrund. Die USA versuchen schon lange, die Ölförderung in Venezuela wieder aufzunehmen. Mit Maduro an der Spitze war dies aber nicht möglich. Dazu braucht es Sicherheit für die Unternehmen und ihre Investitionen, also eine Regierung die mit den USA zusammenarbeitet und nicht gegen sie.
Darüber hinaus bin ich mir ziemlich sicher, dass die USA für die Attacke gegen Maduro auch viel Unterstützung aus Venezuela selber erhalten haben, vermutlich sogar aus Kreisen der Regierung und des Militärs. Denn die ganzen Maduro-treuen Minister bleiben im Amt und die Vizepräsidentin soll kommissarische Präsidentin werden.
Wir erleben jetzt in natura…
Wir erleben jetzt in natura wie die Nürnberger Prozesse 1945/46 abliefen:
Politiker, die nur vor der Justiz des eigenen Landes verantwortlich gemacht werden können, werden widerrechtlich durch MIlitärangehörige der Siegermacht fgestgesetzt.
Sie werden vor ein Gericht gezerrt, welches für diese rechtlich überhaupt nicht zuständig ist.
Das Urteil durch die militärischen Sieger wurde schon vor dem Prozeß festgelegt.
Eine gerechte Verteidigung war aufgrund von systematischer Behinderung durch die Siegermacht nicht möglich.
Das wirkliche Motiv für den …
Das wirkliche Motiv für den "edlen " Übergriff der USA sind nicht die Drogen sondern ist das Öl von Venezuela, so wie bei den zahlreichen Überfällen der USA nach 1945 , die ausschließlich von Geld und Gier nach den Bodenschätzen geführt wurden.
Hier ist nichts Edelmütiges zu finden sondern nur die nackte Gier von BIG US MONEY auf Resourzen und Profit.
CIA und "Fakten"
wenn es der USA um die Bekämpfung von Organisationen gehen würde, die in den internationalen Drogenhandel verwickelt sind, mußte die CIA ganz oben auf der Liste stehen.
"Denn Fakt ist, dass die venezolanische Erdölindustire ausschließlich mit US-Wirtschaftshilfe auf- und ausgebaut wurde, bevor dann das sozialistische Regime in Venezuela die Kollektivierung der Ölindustrie erklärte, sprich alle US-Unternehmen und das ins Land geflossene Geld enteignet wurden. Anders ausgedrückt: ohne US-Wirtschaftshilfe säße Venezuela schon (oder noch) lange auf dem Trockenen." OK, das mag zwar "Fakt" sein, aber wie wurden diese Fakten geschaffen? Konnte sich Venezuela seine Vertragspartner frei aussuchen? Gab es Ausschreibungen zur Erschließung der Ölvorkommen? NS2 sollte jedem deutlichen machen, wie die Erschließung und Verteilung von Rohstoffen heute funktioniert, entweder die USA ist direkt am Gewinn beteiligt, vorzugsweise zu 100% oder es hagelt Sanktionen.
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