Flugzeugträger "Charles de Gaulle" trägt Atomwaffen mit sich

Französischer Flugzeugträger auf dem Weg nach Malmö

Nächste Woche empfängt Schweden den französischen Atomflugzeugträger „Charles de Gaulle“. Wie schwedische Medien berichten, ist dies der erste Besuch eines Atom-Flugzeugträgers in einem schwedischen Hafen seit über 50 Jahren und das erste Mal, dass sich Atomwaffen in schwedischem Hoheitsgebiet befinden werden.

Flugzeugträger Charles de Gaulle.


Lange Planung und Vorbereitung

Das französische Kriegsschiff wird voraussichtlich am Mittwoch in Malmö anlegen. Mehrere schwedische Behörden, darunter die schwedische Strahlenschutzbehörde, waren an der Planung beteiligt. "Es wird eine Sicherheitszone eingerichtet, ähnlich wie um Atomkraftwerke, allerdings in deutlich kleinerem Umfang", so Pelle Zettersten, Pressesprecher der schwedischen Strahlenschutzbehörde, gegenüber den Medien.

Größter Atom-Flugzeugträger, der nicht zu den US-Streitkräften gehört

Die "Charles de Gaulle" ist 261,5 Meter lang und der größte nicht-amerikanische Atom-Flugzeugträger der Welt. An Bord befinden sich normalerweise mehrere Tausend Seeleute und Militärangehörige sowie etwa 30 Kampfflugzeuge. Üblicherweise wird sie von mehreren Kriegsschiffen eskortiert. Der Besuch findet im Rahmen der von Frankreich geführten strategischen Übung „Orion26“ statt. 

Angebliches Ziel: Militärische Zusammenarbeit soll vertieft werden

Die Regierung bezeichnet den Besuch als Teil der vertieften militärischen Zusammenarbeit zwischen Schweden und Frankreich. "Er vertieft die Kooperation zwischen Verbündeten und stärkt unsere gemeinsamen Fähigkeiten in Bereichen wie Seekriegsführung und Luftverteidigung", schreibt der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson.

Sven von Storch

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Kommentare

Aus deutscher Sicht wohl eher ein Non-event!

Interessanter ist m.E., was "anonymousnews" berichtet, nämlich daß sich trotz finanzieller und karrieremäßiger Anreize kaum deutsche Soldaten freiwillig für den geplanten Einsatz in Litauen melden.

Langer Einsatz fern der Heimat und in einem Land mit fremder Sprache sowie Ängste vor einer echten Auseinandersetzung mit Russland sind dabei nur eine Begründung.

Es fehlt auch jegliche Motivation, denn dieser fremdbefohlene Einsatz hat rein gar nichts mit dem Sinn der BW, nämlich der Landesverteidigung zu tun.

Das dürfte wohl auch den feigen Befehlsempfängern in unseren Marionetten-Regierungen klar sein!

Nur zur Unterrichtung: Atom-Flugzeugträger bezieht sich auf die Antriebsart, also einen Atomreaktor. Normalerweise führen Kriegsschiffe und U-Boote keine Atomsprengköpfe mit sich um einen versehentlichen Atomkrieg zu vermeiden. Ob sich alle an dieser Absprache beteiligten Nationen auch daran halten sei dahingestellt. 

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