Sozialistische Regierung in Madrid verschärft die Spannungen

Spanien sperrt seinen gesamten Luftraum für US-Kampfflugzeuge

Spanien untersagt US-Militärflugzeugen, die am Iran-Konflikt beteiligt sind, die Nutzung des spanischen Luftraums und der Stützpunkte. Die Entscheidung verschärft den Konflikt.

Spaniens Außenminister José Manuel Albares.


Erweiterung der Maßnahmen aufs ganze Land und alle Inseln

Die Maßnahme erweitert frühere Beschränkungen, die nur für bestimmte Stützpunkte galten. Außenminister José Manuel Albares bestätigte die Entscheidung am Montag in einem Radiointerview, wie Euronews berichtet.

"Spanien wird nichts unternehmen, was den Konflikt eskalieren könnte", sagte er.

Er erklärte außerdem, die Linie spiegele die Mehrheitsmeinung im Land wider und stehe im Einklang mit den UN-Prinzipien. Das Verbot gilt nun für das gesamte Land, Ausnahmen sind in Notfällen möglich.

Bisher galten lediglich Einschränkungen für zwei Standorte

Zuvor hatte Spanien den Zugang der USA zum Marinestützpunkt in Rota und zum Luftwaffenstützpunkt in Morón eingeschränkt. Nun werden auch Flüge durch den spanischen Luftraum gestoppt, wenn sie mit dem Krieg in Verbindung stehen.

Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo kritisierte das Vorgehen der USA ebenfalls scharf und bezeichnete den Iran-Konflikt als einen einseitigen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt"..

Spannungen zwischen Madrid und Washington nehmen zu

Die Entscheidung folgt auf zunehmende Spannungen zwischen Madrid und Washington. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gedroht, den Handel mit Spanien einzustellen, nachdem das Land sich geweigert hatte, seine Militärstützpunkte zu nutzen.

"Wir können ihren Stützpunkt nutzen, wenn wir wollen. Wir können einfach hinfliegen und ihn nutzen. Niemand wird uns verbieten, ihn zu nutzen", sagte Trump Anfang März bei einem Treffen im Weißen Haus.

Die USA unterhalten seit Langem eine Militärpräsenz in Spanien, unter anderem auf dem Stützpunkt in Rota, der als wichtiges Logistikzentrum für Operationen in Europa und im Mittelmeerraum dient. Die neuen Beschränkungen bergen nun das Risiko, den Transport in den Nahen Osten zu erschweren.

Sven von Storch

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Kommentare

Eine Regierungsentscheidung  mit Rückgrat ,die sich nicht einer Mittäterschaft schuldig machen möchte !  Gleich welcher Folgen ! 12 Points for Spain ! Und wo bleibt Merze in April ?

Scherz !

Ekkehardt Fritz Beyer

31.03.2026 | 12:31

... „Spanien wird nichts unternehmen, was den Konflikt eskalieren könnte", sagte er. (Albares)

Und erklärte außerdem, die Linie spiegele die Mehrheitsmeinung im Land wider und stehe im Einklang mit den UN-Prinzipien. Das Verbot gilt nun für das gesamte Land, Ausnahmen sind in Notfällen möglich“!!! ...

Wofür ihn der Donald sicherlich deshalb in die Hölle schickt, weil sich auch Pedro Sánchez als "Anti-Trump" positionierte und die US-Politik kritisierte!!!

https://www.google.com/search?q=spanien+wird+von+den+usa+als+schurkenstaat+empfunden&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=spanien+wird+von+den+usa+als+schurkenstaat+empfunden&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTI…

Ja Himmel, Göttin(?) ... und ein dreifaches Allahu Akbar: Wo gibt’s denn sowas???

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