Erster Einsatz auf Territorium Venezuelas

US-Präsident Trump gibt Militärschlag gegen Drogenlabor in Venezuela bekannt

Das US-Militär hat sein Einsatzspektrum im Kampf gegen die venezolanische Drogenmafia erweitert. Es wurde erstmals ein Angriff auf die Infrastruktur der Drogenindustrie auf dem Territorium Venezuelas durchgeführt. Das gab US-Präsident gestern in einem TV-Interview bekannt.

US-Präsident Donald Trump


Zerstörung einer "großen Anlage"

Präsident Donald Trump sagte in einem Interview mit dem Radiosender WABC in New York, die USA hätten eine mit Venezuela in Verbindung stehende Anlage ausgeschaltet". Dies wäre eine deutliche Eskalation der US-Militärschläge gegen den mutmaßlichen Drogenhandel des südamerikanischen Landes. Dem mutmaßlichen Angriff geht der Druck des US-Militärs voraus, der unter anderem Dutzende Angriffe auf Boote, den Drogenbooten, in internationalen Gewässern umfasst.

Venezuelas Drogenmafia und das Maduro-Regime arbeiten Hand in Hand

Der Kampf gegen die venezolanische Drogenmafia steht weit oben auf der Agenda des US-Präsidenten Donald Trump. Vor den Sicherheitsbehörden Venezuelas müssen sich die örtlichen Drogenbarone nicht verstecken: das sozialistische Maduro-Regime hält seine korrupte Hand schützend über die Drogenindustrie und wird an den Gewinnen entsprechend beteiligt. Das Geld brauchen Maduro und seine Genossen auch dringend, denn aufgrund der weitreichenden gegen Venezuela verhängten Sanktionen gibt es kaum noch legale Einnahmen für die Staatskasse Maduros.

Fischkutter und Kleinflugzeuge zum Transport

Der Transport- und Vertreibsweg der Drogen aus Venezuela verläuft ebenso schlicht wie einfach. Die Drogen werden auf Fischkutter oder andere Boote gleicher Größe in einem der zahlreichen Häfen des Landes verladen. Alternativ werden gelegentlich auch Kleinflugzeuge zum Transport genutzt, der Seeweg unweit der Küstenlinie entlang ist allerdings die bevorzugte Route. Aufgrund der geringen Größe der Boote werden sie oftmals von Radarsystemen nicht erkannt, weswegen das US-Militär einen Flottenverband dichter an die Küstenlinie Venezuelas verlegt hat. 

Warenumschlag in Mittelamerika, Einfuhr in die USA im Rahmen der illegalen Migration

Die Drogen werden in den Booten bis Panama oder sogar Mexiko verschifft, dort abgeladen, auf dem Landweg bis an die Südgrenze der USA transportiert und dann in der Deckung der illegalen Migration über die US-Grenze ins Land verbracht, bevor es dort in die Verteilzentren der Drogenmafia und anschließend entsprechend gestreckt auf dem Markt angeboten wird. Es ist ein Milliardengeschäft, von dem auch Maduro und seine Genossen profitieren. Und es ist ein Leid, welches über Kinder und Jugendliche in den USA gebracht wird. US-Präsident Donald Trump will dem ein Ende bereiten und lässt seinen Ankündigungen entsprechend Taten folgen.

Sven von Storch

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Kommentare

Nicht nur in Venezuela halten Politiker schützend ihre Hand über Drogenbarone, ich hatte da etwas von Clinton als Gouverneur gehört. In England hielt der derzeitige Regierungschef als Staatsanwalt die Hand über ausländische Clans, die minderjährige englische Mädchen mißbrauchten, ein Verbrecherplanet.

KlausiusFranziusC

03.01.2026 | 12:56

Wieder ein „Thema“ welches die AfD zu zerreißen droht.
Die Ost-AfD unter Höcke und Chrupalla werden wahrscheinlich dem für Öl Krieg führenden Trump wohl eher zurückhaltend gegenüber treten. Weidel, von Storch sowie Rüdiger Lucassen werden wie es aussieht dem Nato Partner wohl eher gehorsam schulden.
Wer liegt richtig?
Ich glaube fast alle Genannten werden Zurückhaltung wallten lassen.

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