Kritik am Mullah-Regime

Von der Leyen unterstützt militärische Intervention gegen den Iran

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran und attackiert die iranische Führung.

Von der Leyen und Donald Trump


Konferenz der EU-Botschafter

Während der Konferenz wies Ursula von der Leyen die Diskussion darüber zurück, ob der Militärschlag eine freie Entscheidung oder eine Notwendigkeit gewesen sei. "Ich denke, diese Debatte verfehlt den Kern der Sache", sagte sie. Von der Leyen betonte zudem wörtlich, dass die iranische Führung keinerlei Mitleid verdiene. "Ich möchte es ganz klar sagen: Dem iranischen Regime sollte keine Träne nachgeweint werden. Dieses Regime hat Tod und Verderben verursacht und unterdrückt sein eigenes Volk" sagte Ursula von der Leyen. 

Militäraktion könnte Weg zu einem freien Iran ebnen

Sie bezeichnete die Aktion außerdem als etwas, das "einen Weg zu einem freien Iran" ebnen könnte. Die EU wurde dafür kritisiert, dass sie nach den ersten Angriffen auf den Iran fast zwei Tage brauchte, um eine gemeinsame Erklärung abzugeben. Die Kritik verstärkte sich noch, als Ursula von der Leyen in den sozialen Medien ankündigte, erst zwei Tage später eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen. Die Kommissionspräsidentin wurde zudem dafür kritisiert, dass sie die iranischen Angriffe auf Israel und US-Stützpunkte als "ungerechtfertigt" bezeichnete, während sie die ursprüngliche Militäraktion nicht verurteilte. 

Kritik an von der Leyen in den Reihen der EU-Administration

Laut Informationen von Politico reagierten mehrere Diplomaten, EU-Beamte und Parlamentarier auf das, was sie als von der Leyens Versuch wahrnehmen, sich als führende Stimme der EU in der Außenpolitik zu positionieren. Formal ist jedoch die umstrittene EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas für diese Rolle zuständig. In ihrer Rede nutzte von der Leyen den Konflikt auch, um die Idee der "regelbasierten Weltordnung" zu problematisieren – ein Begriff, mit dem europäische Politiker die Weltordnung beschrieben haben, die faktisch auf der totalen Dominanz des Westens beruhte und die wir nach Ansicht einer wachsenden Zahl von Beobachtern bald hinter uns lassen werden. 

Fragen bezüglich langfristiger Auswirkungen

"Die langfristigen Auswirkungen werfen bereits existenzielle Fragen über die Zukunft unserer internationalen regelbasierten Ordnung auf", sagte Ursula von der Leyen. "Europa kann nicht länger der Hüter der alten Weltordnung sein." Der EU-Gipfel erklärte außerdem, Europa müsse künftig international durchsetzungsfähiger agieren und "seine Macht entschiedener projizieren. Einfach ausgedrückt bedeutet dies höhere Investitionen ins Militär", sagte Ursula von der Leyen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

10.03.2026 | 10:46

... „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt die Militäraktion der USA und Israels gegen den Iran und attackiert die iranische Führung.“ ...

Bittet dieses Uschi etwa deshalb nun um russisches Öl??? https://www.youtube.com/watch?v=I16O1cmL2JA 

Auch – weil Orbán Selenskijs Geldwäsche nun aufdeckte?https://rtde.team/podcast/272663-orban-deckt-selenskijs-geldwaesche-auf/

Benötigt Wolodymyr diese Ressourcen etwa deshalb so nötig, weil er sie zur Bestechung entsprechender Politiker der von der Lokomotive gezogenen EU dringend benötigt???

Glass Steagall Act

10.03.2026 | 11:41

Ich möchte von der Leyens Aussage mal umdrehen, denn anders herum wird ein Schuh daraus!

“Ich möchte es ganz klar sagen: Dem Regime der Europäischen Kommission mit ihrer Kommissionspräsidentin sollte keine Träne nachgeweint werden. Dieses Regime hat Tod und Verderben verursacht und unterdrückt sein eigenes Volk".

Sie hat auch schon die Corona-'Impfung' gepusht,
und sich damit mutmaßlich maßgeblich an einem
"Verbrechen gegen die Humanität" beteiligt.

Es wundert daher nicht, dass sie einen mutmaßlich
völkerrechtswidrigen Angriffskrieg unterstützt - bei dem
in den ersten Bombardierungen der "Coalition" über
150 Schülerinnen einer Mädchenschule im Iran zu Tode
gebracht wurden...

Johannes Friedrich

10.03.2026 | 13:41

Wenn von der Leyen sagt, daß die iranische Führung kein Mitleid verdiene, kann dem wohl zugestimmt werden. Aber wie immer, ist auch die Bevölkerung betroffen. Außerdem kann dieser Krieg tatsächlich der endgültige Auslöser für den 3. Weltkrieg sein. Da kommt mir gerade wieder in den Sinn, wie in den 70er Jahren verschiedentlich geäußert wurde, daß der 3. Weltkrieg vom Nahen Osten ausgehen wird.

"Höhere Investitionen ins Militär"!? 

Das nennt diese Obermarionette der globalistischen US-Kriegstreiber "Macht" und "Unabhängigkeit".

Unter Unabhängigkeit Europas würde ich verstehen: Schluß mit Rüstung und Kriegstreiberei gegen Russland, mit der Schwächung Europas durch Unterwanderung mit Asyl********, mit sinnlosen Klimaschikanen und mit der Unterstützung der Ukraine im Auftrag der Globalisten.

Else Schrammen

10.03.2026 | 16:59

Ist denn unser Genosse Präsident, bald nur noch Genosse, mit einer solchen Haltung der EU gegenüber seinen Busenfreunden, den Mullahs, einverstanden? Ich kann es mir kaum vorstellen!

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.