Vielzahl von Beschwerden nach Inbetriebnahme eines Windparks
Geklagt hatte ein Ehepaar aus dem Département Somme. Die Betroffenen leben in unmittelbarer Nähe eines Windparks mit zwölf Anlagen. Kurz nach Inbetriebnahme des Parks im Jahr 2009 traten bei der Frau massive Beschwerden auf: starke Kopfschmerzen, anhaltende Schlafstörungen, erheblicher Stress, Angstzustände und psychische Belastungen. Ihr Ehemann berichtete von ähnlichen, wenn auch weniger stark ausgeprägten Symptomen. Die Kläger schilderten, dass die Beschwerden deutlich nachließen oder ganz verschwanden, sobald sie sich länger außerhalb der Nähe der Anlagen aufhielten oder die Windräder vorübergehend stillstanden.
Neurologe bestätigt Gutachten
Ein Neurologe bestätigte laut dem Magazin EpochTimes in einem Gutachten, dass die Kopfschmerzen der Frau exakt zwei bis drei Monate nach Errichtung der Windkraftanlagen begannen und in Phasen ohne Exposition deutlich zurückgingen. Versuche des Betreibers, durch Schallschutzmaßnahmen Abhilfe zu schaffen, blieben ohne spürbare Wirkung.
Gericht folgt der Klage
Das Gericht kam nach Prüfung der vorliegenden Beweise zu dem Schluss, dass der Betrieb der Windkraftanlagen „die direkte und eindeutige Ursache“ für den Stress und die Angstzustände der Kläger darstellt. Es sprach der Frau 8.300 Euro und ihrem Mann 5.000 Euro Schadenersatz zu. Damit wurde – nach Aussage des Anwalts Philippe Bodereau – erstmals gerichtlich ein kausaler Zusammenhang zwischen Windkraftanlagen und körperlichen sowie psychischen Gesundheitsstörungen festgestellt.
Infraschall möglicher Auslöser
Besonders häufig wird in der Debatte Infraschall (Schallwellen unter 20 Hz, die nicht bewusst hörbar, aber körperlich spürbar sind) als möglicher Auslöser genannt. Das Gericht ging auf diese Hypothese ein, bestanden jedoch darauf, dass die wissenschaftliche Lage uneinheitlich bleibe. Die französische nationale Akademie für Medizin hatte 2017 erklärt, die Rolle von Infraschall könne "vernünftigerweise ausgeschlossen werden". Auch die Umwelt- und Gesundheitsbehörde ANSES sieht natürlich keinen Anlass, die geltenden Abstands- und Schallvorschriften zu verschärfen, empfiehlt aber zumindest weitere Forschung.
Urteil kann weitreichende Folgen haben
Befürworter von Betroffenen sehen hingegen ein wichtiges Signal: Auch wenn die Mehrheit der Studien keinen klaren kausalen Zusammenhang belegt, könne bei empfindlichen Personen unter bestimmten Bedingungen (Nähe, topografische Lage, Betriebsweise) eine gesundheitliche Beeinträchtigung entstehen.
Das Urteil verpflichtet den Windparkbetreiber nicht zum Abschalten der Anlagen; der Park bleibt in Betrieb. Dennoch könnte das Verfahren andere Betroffene in Frankreich und darüber hinaus ermutigen, ähnliche Klagen einzureichen – insbesondere wenn Symptome klar mit der Betriebszeit der Anlagen korrelieren und andere Ursachen medizinisch ausgeschlossen werden können.


Kommentare
... „Die Kläger schilderten,…
... „Die Kläger schilderten, dass die Beschwerden deutlich nachließen oder ganz verschwanden, sobald sie sich länger außerhalb der Nähe der Anlagen aufhielten oder die Windräder vorübergehend stillstanden.“ ...
Ja mei: „Not ist hierarchisch, Smog demokratisch“, hieß es vor jetzt bald 40 Jahren in Ulrich Becks „Risikogesellschaft“, sprich: Unter der Klimakrise leiden alle gleichermaßen. Doch das war schon damals eine Fehlannahme“!!!!!!!
https://www.blaetter.de/ausgabe/2023/juni/gruen-als-bedrohung-warum-die-klimapolitik-die-arbeiter-verliert
Es passiert ja doch nichts…
Es passiert ja doch nichts. Die Welt ist voller Scheußlichkeiten, aber niemand handelt.
Vogelshredder
"Das Urteil vom November 2025..." stört UNSERE Energiespezialisten nicht im Geringsten, vor allem nicht die "Windmüller". Argument der Betreiber: 'Studien haben erwiesen ...', weder Infraschall noch das Wusch-Wusch-Wusch können dem Menschen schaden. Windparks sind gut fürs Klima und damit Ende der Diskussion. Wie in Berlin, da zählt ein Baum - gut fürs Klima - auch mehr als hunderte Menschen mit gebrochenen Knochen!
Wolodja21La@web.de
MERZ, KLINGBEIL UND DIE GRÜNEN SIND FÜR DEN "GREEN DEAL", koste es, was es wolle.....
Zumindest haben die…
Zumindest haben die Genannten für den Green Deal zu sein, weil sie sonst bei der Klimamafia in Ungnade fallen würden!
Stop your Windmills!
Schon allein die Ansicht von "Windkraft-Wäldern" verursacht Übelkeit, von weiteren gesundheitlichen und extremen wirtschaftlichen Kosten und Folgen ganz zu schweigen!
Unfasslich auch: Wälder werden von GRÜNEN und SOZIALISTISCHEN Träumern im Schwarzwald, Thüringer Wald und anderswo gefällt, um Windmühlen zu errichten. Der dadurch entstandene immense Schaden kann kaum wieder gutgemacht werden - es sei denn durch Abbau der Windmühlen und durch Wiederaufforstung. Allein der Abbau der gewaltigen Stahlbeton-Fundamente verschlingt weitere unbezahlbare Milliarden, über die bisher überhaupt nicht berichtet wird.
Allein Atomkraftwerke - wie sie in allen europäischen Ländern, auch grenznah errichtet werden - können den gewaltigen Bedarf an Energie sättigen!
Donald Trump: "Stop your windmills!"
Sonne u.blauer Himmel statt Windräder .
Vielleicht wäre das die Begründung für deutsche politische Dummheit unserer Regierung ?
Zeit dass ein anderer Wind weht ,vielleicht wäre mit blauer Sonnenenergie wieder freundliches Lächeln beim Bürger zu sehen ?
Add new comment