Gründung der ersten Lufthansa
Die erste Fluggesellschaft mit dem Firmennamen Luft Hansa wurde am 6. Januar 1926 durch den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften Deutscher Aero Lloyd AG und Junkers Luftverkehr AG unter dem Namen Deutsche Luft Hansa AG mit Sitz in Berlin gegründet. Allerdings gab es zu Beginn kaum nennnenswerten zivilen Luftverkehr. Am 6. Juni 1926 startete der erste Linienflug der Luft Hansa von Berlin-Tempelhof nach Zürich-Dübendorf. Ganze vier (in Worten: vier!) Passagiere konnten an Bord begrüßt werden.
Aufschwung und Zerschlagung im Dritten Reich
Im Dritten Reich konnte die Lufthansa massiv expandieren, musste sich als Gegenleistung dafür aber in den Dienst der Machthaber stellen. Das sorgte dafür, dass mit dem Zusammenbruch des Dritten Reichs auch die Existenz der Lufthansa beendet war.
Neugründung 1953
Acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließen die Alliierten die Gründung einer deutschen Luftverkehrsgesellschaft zu. Am 1. April, mit der Übertragung der Lufthoheit an die Institutionen der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland, nahm diese neue Gesellschaft den Linienflugbetrieb unter dem Namen "Deutsche Lufthansa AG" auf. Faktisch aber ist diese neue Gesellschaft KEINE Rechtsnachfolgerin der 1926 gegründeten Gesellschaft. Das stört die Geschäftsführung allerdings wenig bei den Feierlichkeiten.
Störung der Feierlichkeiten durch Streikende
Die Streiks des Kabinenpersonals sowie der Piloten, die ihre Kundgebungen unweit der Festlichkeiten abhielten, störten hingegen deutlich mehr. Als Retourkutsche zog die Geschäftsführung der Fluggesellschaft die für kommenden Herbst vorgesehene Stilllegung der Tochtergesellschaft "City Line" auf kommenden Samstag vor. Mit dieser Maßnahme hat man der eigenen Belegschaft ein ganz faules Ei ins Nest gelegt. Ob damit die Streiks beendet werden, ist fraglich. Denn das Bodenpersonal wie auch das Wartungspersonal werden sehr genau zur Kenntnis genommen haben, wie man bei der Lufthansa mit den Mitarbeitern umgeht. Und beide Gruppen sind (noch) nicht im Streik.


Comments
Nichts fördert den Haß unter…
Nichts fördert den Haß unter den Nationen mehr als die Urlaubsindustrie.
Burkhard Müller-Ullrich im Tagesspiegel zur Debatte um den Verzicht auf Urlaubsreisen für den Klimaschutz
Als ich vor 60 - 55 Jahren…
Als ich vor 60 - 55 Jahren bei der LH arbeitete - in der Verwaltung -, gab es auch schon diese Streiks! Damals war ich im Kriseninterventionsteam in Frankfurt. Gesamt-LH hatte damals rund 21.000 Mitarbeiter; heute sind es 100.000 mehr. Der Laden ist viel zu groß geworden ...
"Denn das Bodenpersonal wie…
"Denn das Bodenpersonal wie auch das Wartungspersonal werden sehr genau zur Kenntnis genommen haben, wie man bei der Lufthansa mit den Mitarbeitern umgeht." Ich habe in den vergangen Jahrzehnten immer wieder mit Empörung zur Kenntnis nehmen müssen, wie dieses Streikgesindel mit den Reisenden umgeht! Das Streikrecht mag im Grundgesetz stehen, aber im Grundgesetz stehen ja auch Meinungsfreiheit und Zensurverbot, die, das hören und erfahren wir immer wieder, "nicht schrankenlos" gewährt werden dürfen und deren Wahrnahme mit teilweise empfindlichen Strafen geahndet wird. Warum also sollte das Streikrecht, welches im Bereich Bahn und Flugwesen so viel Schaden anrichtet und bei den mir bekannten Fällen immer nur aus reiner Geldgier, als bloße Machtdemonstration, Schikane und zum Schaden des Deutschen Volkes benutzt wurde, "schrankenlos" gewährt bzw. in Anspruch genommen werden dürfen?
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