Kampf gegen den internationalen Drogenterrorismus hat erst begonnen

US-Präsident Donald Trump erwägt "Operationen" gegen weitere Länder

US-Präsident Donald Trump kündigt an, nach dem Vorgehen in Venezuela ähnliche Maßnahmen in anderen Ländern der Region zu ergreifen. Kolumbien wird als nächstes mögliches Ziel genannt, während Mexiko vor einer amerikanischen Intervention gewarnt wird, sollte der Drogenhandel anhalten.

Donald Trump an Bord der Air Force One


Drogenkriminalität ein erhebliches Problem in den USA

In den USA sterben jährlich weit über 100.000 Menschen an Drogenüberdosen, wobei Fentanyl die Hauptursache für die meisten tödlichen Überdosierungen ist und besonders die Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen betrifft. Jährlich werden 1,16 Millionen Amerikaner wegen des Verkaufs, der Herstellung oder des Besitzes illegaler Substanzen verhaftet. Die USA haben somit weltweit das größte Drogenproblem. 

In den USA werden keine Drogen angebaut

Das Drogenproblem und auch die Drogenkriminalität sind ein für die USA importiertes Problem, denn bis auf eine relative geringe Anzahl an Marihuana-Anbauflächen (die überdies in einigen US-Bundesstaaten in der Zwischenzeit legal sind), werden die in den USA konsumierten Drogen aus dem Ausland (Lateinamerika) illegal über die Grenzen - vor allem die Südgrenze zu Mexiko - ins Land verbracht.

Trumps Agenda: Kampf dem Drogenterrorismus

Für US-Präsident Donald Trump steht der Kampf gegen den Drogenterrorismus weit oben auf der Agenda. Dabei sei der Einsatz gegen Venezuela und zur Festnahme des vormaligen sozialistischen Diktator des Landes, Maduro, lediglich ein Baustein in diesem Kampf gewesen und fand scharfe Worte gegenüber Kolumbien, das er als Land im freien Fall bezeichnete. "Kolumbien ist ebenfalls sehr krank und wird von einem kranken Mann regiert, der gerne Kokain herstellt und in die Vereinigten Staaten verkauft. Und das wird er nicht mehr lange tun", sagte der Präsident laut CNN

Warnung an Mexiko

Auch Mexiko erhielt eine deutliche Warnung. Trump sagte, das Land müsse deutlich mehr tun, um den Drogenhandel nach Norden zu stoppen. "Mexiko muss härter durchgreifen, die Drogen fließen durch Mexiko, und wir werden etwas unternehmen müssen", sagte er. Gleichzeitig erklärte der Präsident, er habe mehrfach angeboten, amerikanische Truppen zur Unterstützung Mexikos zu entsenden, doch die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum sei "offenbar etwas ängstlich".

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

.., "anglo-amerikanische Establishment"
und die 'CIA-Granden' bestimmt sehr freuen ...

und das "Greater Israel"-Projekt, von Herrn
Netanyahu, kann bestimmt auch noch mehr
Fahrt auf nehmen ...

Glass Steagall Act

05.01.2026 | 12:27

Hier bei uns in Deutschland können die USA gern das derzeitige Regime beseitigen! Ich würde gern Merz und von der Leyen in Handschellen sehen!


Aber wenn es den USA wirklich um die Bekämpfung des Drogenhandels geht, muss man ernsthaft fragen, warum die USA bzw. die CIA jahrelang im Krieg gegen Afghanistan, Drogen professionell mit Militärmaschinen aus dem Land ausgeflogen hat, um damit die CIA selbst zu finanzieren? 
Denn eigentlich geht es den USA in Venezuela um die Kontrolle der Rohstoffe wie Öl und weitere! Der Drogenhandel war nur das Alibi.

Die logische Konsequenz wäre, alle Sanktionen gegen Russland und gegen angebliche Verbreiter russischer Narrative sofort einzustellen!

Die Handelsbeziehungen wieder aufzunehmen, Nordstream zu reparieren & aktivieren!!

Und fortan sollten sich Brüssel und Berlin gefälligst um die Wahrnehmung der eigenen Interessen kümmern.

Aber hier liegt das Problem: Eine Marionette muss erst einmal selbst erkennen, dass sie lediglich benutzt wurde.

Und dann ihren Hut nehmen und Platz machen für Leute, die es besser können !!

Die USA sind und waren schon immer Imperialisten, die unbequeme Regierungen anderer Länder ermordeten und durch ihre Marionetten ersetzten. Die Europäer sind zu schwach, daher müssen sie sich starke Partner suchen. China, Russland, Türkei und mehr.

"US-Präsident Donald Trump erwägt "Operationen" gegen weitere Länder"

Ich glaube, Trump weiß nicht mehr, was er sagt oder tut bzw. tun will. Sein Allmachtsgehabe und seine arroganten Ankündigungen von weiteren Invasionen gegen andere Länder, scheinen keine Grenzen mehr zu kennen. Wenn er so weitermacht, könnte er sich damit nicht nur selbst schaden, sondern den USA insgesamt. Nicht nur, indem das Ansehen der USA Schaden nimmt, sondern indem sich viele Länder nun gegen Amerika stellen und sich zusammenschließen, um sich vor Übergriffen durch die USA zu schützen. Denn einige Länder haben z. B. schon ein Einreiseverbot für alle US-Bürger erlassen. Trump sollte mal wieder auf den Boden von Normalität zurückkehren! Oder will der nun Krieg gegen die halbe Welt führen?? Hochmut und Größenwahn kommen bekanntlich vor dem Fall!!

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.