Steve Bannon ist der Ansicht, dass US-Präsident Donald Trump mit seiner Initiative für Frieden in Gaza die Vision von Benjamin Netanjahu für ein "Groß-Israel" zerstört habe.
Der Plan jener Gruppen, die Gaza in den Staat Israel im Sinne eines "Groß-Israel" integrieren und die Bewohner irgendwie aus Gaza herausbekommen wollten, dieser Plan sei Netanjahu "ins Gesicht geflogen".
Netanjahu habe sich sozusagen dem Druck der Trump-Administration aus Washington beugen müssen, die auf einen Ausgleich und einen Frieden hinarbeitet. Nun werden in Gaza Staaten wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Ägypten und die Türkei mitreden und die Region wieder aufbauen.
US-Amerikaner sollten die Interessen Israels nicht über die Interessen der US-amerikanischen Bürger stellen, meint Steve Bannon
Steve Bannon wendet sich kritisch gegen jene US-Amerikaner, die Israel über ihr eigenes Land, also über die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika stellen. Wessen Interesse dies sei, der solle dies mit seinem eigenen Geld und seiner eigenen Zeit tun, nicht mit dem Geld der US-Steuerzahler.
Steve Bannon ist für eine Drei-Staaten-Lösung: Eine christliche Enklave im Heiligen Land
Bannon sagt auch, dass es Zeit sei, einen christlichen Staat im Heiligen Land zu schaffen. Er denkt an christliche Enklaven, zum Beispiel in Jerusalem, um die christlichen Stätten zu schützen und die Interessen der Christenheit im Heiligen Land zu vertreten.


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