Erste persönliche Gespräche seit fünf Jahren: Heiliger Stuhl drängt auf Ende des Ukraine-Kriegs

Vatikan-Diplomat trifft Lawrow in Moskau: "Dieser Krieg muss enden!"

Am 25. August 2026 trafen sich der russische Außenminister Sergej Lawrow und der vatikanische Staatssekretär Erzbischof Paul Richard Gallagher in Moskau.

Vatikan-Botschafter in Moskau


Vatikan-Botschafter in Moskau auf Friedensmission: Am Dienstag trafen sich der russische Außenminister Sergej Lawrow und der vatikanische Staatssekretär Erzbischof Paul Richard Gallagher. Es war ihr erstes persönliches Treffen seit November 2021. Beide Seiten betonten den Wunsch nach fortgesetztem Dialog und humanitärer Zusammenarbeit.

Screenshot YouTube – This War Must End Vatican Envoy Delivers Blunt Message After – DRM News – 2026-08-28

Russland will Gespräche wieder aufnehmen

Lawrow erklärte, Russland sei bereit, politische und interministerielle Konsultationen mit dem Vatikan auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister wieder aufzunehmen. Er dankte dem Heiligen Stuhl für dessen ausgewogene Haltung zur Ukraine und forderte, der Vatikan solle bei Kontakten mit Kiew auf rechtswidrige Handlungen der ukrainischen Seite hinweisen.

Zudem sprachen die beiden über den Einsatz von künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich. Lawrow sagte, die Positionen stimmten überein und das Thema solle auf Expertenebene weiter behandelt werden.

Vatikan bietet Vermittlung an: Für einen baldigen Frieden

Gallagher betonte, der Konflikt könne nicht militärisch gelöst werden. Der Vatikan sei bereit, seine guten Dienste anzubieten, um einen langfristigen Frieden zu fördern. Er rief zur Einhaltung der Rechte von Kriegsgefangenen und zur Achtung des humanitären Völkerrechts auf. 

Beide Seiten bestätigten, die Kommunikationskanäle offen halten zu wollen. Gallagher erwartete Fortschritte in der Zusammenarbeit mit den russischen Behörden und erinnerte an den Appell von Papst Leo XIV., die Feindseligkeiten zu beenden und echte Verhandlungen zu beginnen.

Gemeinsame Linie bei humanitären Themen

Die Gespräche dauerten über eine Stunde und wurden von beiden Seiten als nützlich beschrieben. Trotz unterschiedlicher Auffassungen zum Ukraine-Krieg vereinbarten Russland und der Vatikan, die humanitäre Kooperation fortzusetzen.

Sven von Storch

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Comments

Herbert Grölmeyer

28.08.2026 | 13:06

Den Krieg kann nur die Ukraine beenden, sie hat ihn 2014 nach dem Maidan-Putsch und anschließender Vertreibung des demokratisch gewählten Präsidentengegen gegen die eigene Bevölkerung, im abtrünnigen Donbas, begonnen. Der Druck auf das Regime in Kiew muß erhöht werden, statt es mit zig-Milliarden zu stützen! Hier wird die Zukunft Gesamteuropas verspielt.

Da bin ich ganz bei Ihnen! Nicht nur muß der Druck auf Kiew erhöht werden, sondern es muß auch der Druck auf Moskau in Form von immer noch mehr Sanktionen zumindest abgebaut werden.

Druck auf Kiew entsteht automatisch, wenn der "Westen" aufhört, die U. zu unterstützen - am besten verbunden mit einem Abbau von Sanktionen gegen Russland. Allein das könnte genügen, um diesen aus europäischer Sicht völlig sinnlosen Krieg zu beenden.

Das scheint allerdings nicht im Sinne der globalistischen US/GB-Kriegstreiber zu sein ... Und sowohl die EU als auch insbesondere unsere(?) Regierung, hören auf deren Kommandos. Wie lange noch ...?

 

Hallo Herbert, bin vollauf ihrer Linie, nach dem von der USA finanziertem Maidanputsch, hat die Ukraine die russischstämmige Bevölkerung auf übelste Weise angegriffen, Russland hat darauf reagiert. Ich habe keine Angst vor einem rusischen Angriff auf Europa, im Gegenteil.Russland wäre gerne Teil von Europa, Siehe Rede Puntins in München vor einigen Jahren. Nachdem Russland über den Tisch gezogen wurde (Maidan Putsch, Minsker Abkommen) war es eine logische Folge, dass sie dies nicht hinnehmen. Wie weit geht der ach so gute Westen, um einen Atomkrieg zu provozieren.

Sehr gut ,wenn sich endlich mal jemand ,in diesem Fall ein vatikanischer Staatssekretär, Erzbischof Paul Richard Gallagher, für Frieden einsetzt!

Wieso können das nicht EU-Politiker ,oder überhaupt Politiker ? Weil sie den Krieg fördern wollen und sicher auch Verantwortung für all die vielen Toten übernehmen (werden ) ?

Es wird kommen wie prophezeit ! Somit bleibe ich mehr bei Gallagher ! Doch nicht bei Rory !

Sondern John Mayer (Where the light is) ....mit Slow dancing in a "burnig room ".....EU

https://youtu.be/32GZ3suxRn4?si=kpaH3wEefOljrUlG

Ekkehardt Fritz Beyer

29.08.2026 | 11:55

... „Vatikan bietet Vermittlung an: Für einen baldigen Frieden“ ...

Woraus man etwa schließen darf, dass Gott seine bisherigen Fehler einsieht und vielleicht sogar bereut??? 

Denn: ... „In der Vergangenheit (wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg) haben katholische Bischöfe und Priester oft den Gehorsam gegenüber dem Staat gefordert und Kriege mitgetragen“!!! ... https://www.google.com/search?q=die+kath.+kirche+steht+f%C3%BCr+krieg&sca_esv=5f1ab66e9a3da78f&sxsrf=APpeQnukXzBnIwqBg28f98ORyoOSBTgrFg%3A1787994054334&source=hp&ei=xp-Sat-mE4Tx7M8Pten4KA&iflsig=ABIL…

War der Vatikan-Lakaie schon beim Bettler in Kiew? Sicher nicht. Er kann auch fast jedes europäische Staatsoberhaupt (Kriegstreiber) noch abklappern. Die Liste ist lang ...

Werner Hill

29.08.2026 | 22:08

In reply to by Carola C.

Es ist auch nicht einfach, beim "Bettler in Kiew" einen Termin zu bekommen, weil so häufig hochrangige deutsche Politiker dort sind, um ihm zu versichern, daß Deutschland fest auf seiner Seite steht, und ganz nebenbei wieder ein paar Milliarden unserer Steuergelder dort abzuliefern.

Daß sich diese Globalistenkriecher nicht schämen ...

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