CDU-Wirtschaftsrat will, dass Bürger Zahnarztbehandlungen aus eigener Tasche bezahlen sollen

AfD prangert an: CDU-Pläne gefährden die Zahngesundheit von Millionen Menschen

Der CDU-Wirtschaftsrat hat eine Agenda vorgelegt, die das Gesundheitssystem grundlegend verändern soll. Zentrale Forderung ist dabei, dass Versicherte Zahnarztleistungen künftig aus eigener Tasche zahlen sollen.

Patientin beim Zahnarzt


Wird der soziale und finanzielle Status eines Bürgers in Deutschland wieder bald am Zustand seines Gebisses erkennbar sein, wie es noch heute in vielen Ländern der Dritten Welt der Fall ist? Ist die bezahlbare und versicherte Zahngesundheit nicht ein zivilisatorischer Fortschritt der modernen Gesellschaft? Für einige in der CDU anscheinend nicht.

CDU-Wirtschaftsrat will, dass wir Bürger Zahnarztrechnungen selbst bezahlen sollen

Der CDU-Wirtschaftsrat fordert in einem Papier mit dem Titel "Agenda für die Arbeitnehmer in Deutschland“, dass künftig Zahnarztbehandlungen (und weitere Leistungen) nicht mehr aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezahlt werden sollen. 

Stattdessen sollen Betroffene diese Kosten privat tragen, da sie "generell gut privat absicherbar" seien. Ziel ist es, den Leistungskatalog der GKV zu überprüfen und zu kürzen, um steigende Sozialabgaben zu stoppen und mehr Netto vom Brutto zu erhalten.

Aktuell übernehmen die Krankenkassen die meisten Zahnarztleistungen (Prävention, Behandlung etc.) im Umlageverfahren.

AfD stellt sich auf die Seite der Bürger und fordert medizinische Grundversorgung aller Beitragszahler und ihrer Familien

Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, teilte dazu in einer Presserklärung mit:

"Zähne sind Spiegel der Gesundheit des Menschen. Zahngesundheit ist kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsversorgung. Wer hier spart, riskiert langfristig höhere Folgekosten und verschlechtert die gesundheitlichen Chancen von Kindern, Familien und Menschen mit geringem Einkommen.

Für alles Mögliche sind Milliarden von Euro verfügbar, von Waffen über Klimaprojekte in aller Welt bis hin zur Versorgung von Millionen Asylbewerbern. Bei der eigenen Bevölkerung wird jedoch immer mehr gespart. Das kann so nicht weitergehen. 

Unsere Fraktion fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion daher auf, sich klar zur solidarischen Finanzierung einer umfassenden medizinischen Grundversorgung für alle Beitragszahler und deren Familien zu bekennen – einschließlich der zahnärztlichen Leistungen."

Sven von Storch

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Comments

Wahrheitsfinder

03.02.2026 | 08:12

Diese ACDU versucht aber auch alles, um nicht mehr wählbar zu werden !
Dieses Jahr gibt es viele Landtagswahlen…
Und mit sowas will die AfD (immer noch) unbedingt koalieren !?!?
DAMIT macht die AfD sich auch bald unglaubwürdich !

Wer bei so einer unverschämten, Forderung noch Union wählt, dem ist mit Sicherheit nicht mehr zu helfen. Wenn das umgesetzt werden würde, könnten sich auch die, die jeden Tag hart arbeiten keinen Zahnarzt mehr leisten. Dadurch würden auch die Zahnärzte, die Zahntechniker und andere von dieser Branche abhängigen, Bankrott gehen. Um auf so eine Idee zu kommen, muss man mit Sicherheit schon ein großes Defizit an Menschlichkeit und Hirnmasse aufweisen.          

jetzt müsste man erst mal paar idioten die zähne einschlagen damit sie sehen was für kosten auf sie zu kommen... lernen durch spüren war schon immer eine schmerzliche sache... - sch-merz las nach... hau endlich ab... alicee rlöse uns von dem übel..

oder??? meint der politidiot mit selberzahlen nur die merkelgäste und dumland-besucher-abzocker... ok dann ist es verständlich...

Wolfgang Lammert

03.02.2026 | 08:34

Die CDUSPD haben zu verantworten, dass seit 2015 1 Billionen Euro für Asylanten ausgegeben wurde und nun mehr als 1 Billionen für Waffen zur Ausweitung der NATO an die russische Grenze. Genommen soll das Geld von der deutschen Mittelschicht werden, die keine Zahnarztleistungen mehr erhalten sollen, für die mehr Arbeit geplant wird und dies wohl bis zum 70. Lebensjahr.

Diese ganze "Schei**" haben wir nicht nur der Regierung zu verdanken, sondern auch den Mainstreamjournalisten, die im Fernsehen berichten, dass ein 67jähriger Mitarbeiter, "auf dem Zenit" seiner Leistungsfähigkeit in Rente geht. Da kann einem nur "speiübel" werden, wenn man solche "Hetzerei" gegen die "Babyboomer" hört... Sie haben überhaupt keinen Respekt mehr und lügen für Geld.....

Wann fängt die Regierung endlich mal an BEI SICH zu sparen, denn diese und ihre Vorgängfer hatten ja den gigantischen Schuldenberg angehäuft und nicht wir kleinen Sparer und Malocher. Zum Beispiel ist das Ministerium für Entwicklungshilfe heutzutage total überflüssig und sollte umgehend aufgelöst werden!

Was die Zahnarztkosten betrifft, sollten wir diese Dampfplauderer vom CDU-Wirtschaftsrat nicht allzu ernst nehmen!

Daß aber überhaupt eine derart hirnrissige Idee den Weg in die Medien gefunden hat, zeigt, wie feige und hilflos unsere(?) Regierung vor der Fremdherrschaft kuscht.

Eine unabhängige Regierung für Deutschland würde neben all dem anderen fremdbefohlenen Mißbrauch von Steuergeldern, zuallererst mal die Unterstützung der Ukraine streichen. Erst dann könnte man über Einsparungen zulasten der eigenen Bürger reden.

Glass Steagall Act

03.02.2026 | 10:40

Ich wäre sowieso für eine grundlegende Änderung der Krankenversicherung! Und dazu gehört kein mehr Zwang für Krankenkassenbeiträge! Jeder sollte sich versichern wie er möchte! Keine Solidargemeinschaft mehr!

Ich persönlich zahle sowieso schon 90% meiner Zahnbehandlungen selbst! Und das als freiwilliger Pflichtversicherter. Vor Jahren dachte ich mal, man müsse sich solidarisch zeigen und in der Pflichtkasse bleiben. Heute sehe ich, das war ein Fehler, denn ich zahle den Höchstsatz, der aber nur noch den Sozialschmarotzern aus fremden Ländern zugute kommt! Dafür sind mir die Gebühren der freiwilligen Pflichtversicherung (über 1.200 Euro/Monat ab Februar) zu hoch! Und wir Versicherten wurden nie gefragt, ob wir Sozialschmarotzer aus allen Ländern mit unserem Netz mitversichern wollen! Sorry, dafür ist mir das Geld zu schade!

Es wird also nicht mehr lange dauern, bis eine große Anzahl deutscher Bürger mit verfaulten, abgebrochenen Zähnen oder ganz ohne herumlaufen wird wie das in den Dritte-Welt-Ländern schon immer zu beobachten ist, weil diese Menschen sich dort auch keine Zahnbehandlung leisten können. Dafür werden dann aber hier in Deutschland den sogenannten Flüchtlingen, die in den aller wenigstens Fällen echte Flüchtlinge sind, die Zähne kostenlos, d.h. auf Kosten der Steuerzahler, die ihre Zahnbehandlungen und damit den Zahnerhalt selbst zahlen müssen, die Zähne repariert. 

Diese Unverschämtheit, die diese volksfeindlichen CDU-Politiker fordern, schlägt dem Fass nun definitiv den Boden aus. Solche Politiker gehören aus der CDU rausgeschmissen, wenn diese Partei noch einigermaßen ihr Gesicht und ihren Anstand wahren will! 

Außerdem, wer jetzt immer noch diese CDU wählt, der will wahrscheinlich genau solche und noch mehr Dritte-Welt-Zustände hier für unsere Bevölkerung im Lande haben!

Else Schrammen

03.02.2026 | 15:51

Liebe Leut, das ist doch gar keine so schlechte Idee von den Christlichen! Im Gegenzug gibt's keine Steuererhöhung, um die Löcher bei den Krankenkassen zu stopfen (was red' ich da von Krankenkassen, warum nicht Dutzende mal zusammen legen, spart einige Euronen bei den Verwaltungskosten!). Aber zu der brillianten Idee der C-Politiker: Gilt das Selbstzahler-Prinzip dann für ALLE, die unser bestes Deutschland aller Zeiten bevölkern oder werden dafür nur elitäre Gruppen (Deutschlands Ur-Bevölkerung) herangezogen?

Wahrheitsfinder

03.02.2026 | 19:09

Dieser Wirtschaftsrat da will Deutschland ins Mittelalter "reformieren".
Damit wird diese Partei ihrer ehemaligen "Hilfspartei" FDP folgen - in die Bedeutungslosigkeit !
Und die Zahnärzte werden wieder zu Frisöre. 😢🤣
Im Mittelalter haben die Frisöre auch die Zähne behandelt !

Ronald Schroeder

03.02.2026 | 21:40

Wenn der Normalbürger die Zahnarztbehandlung aus eigener Tasche bezahlen muß, Bürgergeldempfänger und Asylanten diese Kosten aber selbstverständlich erstattet bekommen, dann benötigt der Steuerzahler im unteren Einkommensbereich mehr Nettoeinkommen, um an das Wohlstandsniveau der Bürgergeldempfänger und Asylanten heranzukommen. Also werden die Mindestlohnempfänger in Größenordnung ins Bürgergeld wechseln. Oder man erhöht den Mindestlohn massiv. 

Dann aber wird es nicht lange dauern, bis die Spitzenbeamten des Bundesverfassungsgerichts ihren Beamtenkollegen mit dem Hinweis auf ein angemessenes Lohnabstandsgebot weitere fette Gehaltaufbesserungen per Gerichtsbeschluß bescheren. Wer die ganze Chose bezahlt, scheint in der Merz-Regierung niemanden mehr zu bekümmern. Wirtschaftlicher Sachverstand ist nicht mehr vorhanden. Von den von der Wirklichkeit völlig abgehobenen Verfassungsrichter-Beamten (der Korrektheit wegen sei darauf hingewiesen, daß formal der Beamtenstatus bei Verfassungsrichtern ruht), gar nicht zu reden. Deren Salär liegt immerhin bei ca. 190.000 Euro im Jahr (Grundgehalt). Hinzu kommen noch Entgelte für Vorträge und Veröffentlichungen, weil viele Verfassungsrichter nicht ausgelastet sind und ausreichend Freiräume für diverse Nebentätigkeiten haben.

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