Unterirdische Anlagen der Iraner könnten mit US-Atombomben vernicht werden

Medien-Spekulationen: Erwägt Trump den Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran?

In Washington und London wird über eine brisante Frage diskutiert. Während der US-iranische Waffenstillstand endet und die Straße von Hormus weiterhin blockiert bleibt, berichten Medien über mögliche Überlegungen zu einem nuklearen Einsatz, um die unterirdischen iranischen Atomanlagen zu vernichten.

Donald Trump


Der britische Sender und die Zeitung "The Telegraph" haben am 17. August 2026 in ihrer Serie "Iran: The Latest" das Thema aufgegriffen. Demnach erwägt die US Regierung unter Präsident Donald Trump den Einsatz von Atomwaffen, um die festgefahrene Lage zu beenden. Anlass ist der Ablauf eines 60 Tage dauernden Waffenstillstands und die anhaltende Sperrung der strategisch wichtigen Meerenge.

Die Quelle der Behauptung: Aussagen der ehemaligen US Kongressabgeordneten Marjorie Taylor Greene

Im Zentrum steht eine Aussage der ehemaligen US Kongressabgeordneten Marjorie Taylor Greene. Sie erklärte, in Strategiebesprechungen der Regierung werde über den Einsatz von Kernwaffen gegen den Iran gesprochen. 

"The Telegraph" greift diese Behauptung auf und stellt sie in den Kontext der aktuellen Krise. Eine offizielle Bestätigung aus dem Weißen Haus gibt es bislang nicht.

Warum ist die Lage weiterhin so angespannt?

Das "Memorandum of Understanding" zwischen den USA und dem Iran vom Juni 2026 sollte 60 Tage Zeit für Verhandlungen schaffen. 

Diese Frist ist abgelaufen. Die Straße von Hormus bleibt eingeschränkt oder geschlossen. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße vor. 

Präsident Trump betont weiterhin, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Gleichzeitig steigen die Spannungen, es gibt scheinbar nur begrenzte konventionelle Optionen gegen die tief unter der Erde vergrabenen iranische Anlagen.

Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?

Die Berichte sorgen für Unruhe. Experten weisen darauf hin, dass der Einsatz von Atomwaffen eine völlig neue Eskalationsstufe darstellen würde. 

Bisher liegen keine Belege vor, dass eine solche Entscheidung tatsächlich getroffen wurde. Die Diskussion zeigt jedoch, wie festgefahren der Konflikt inzwischen ist und wie hoch der Druck auf die US Führung wächst.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

19.08.2026 | 09:27

... „Während der US-iranische Waffenstillstand endet und die Straße von Hormus weiterhin blockiert bleibt, berichten Medien über mögliche Überlegungen zu einem nuklearen Einsatz, um die unterirdischen iranischen Atomanlagen zu vernichten.“ ...

Ja mei: ... „US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Worten nicht, dass Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. „Sie werden nicht die Art von Abkommen schließen, die ich für notwendig halte“, sagte Trump im Oval Office. „Iran darf keine Atomwaffen besitzen“, sagte er weiter.“ ... https://www.sueddeutsche.de/politik/us-praesident-trump-erwartet-kein-akzeptables-abkommen-mit-iran-li.3533307 

Weil er sich etwa sicher ist, dass die Iraner mit dieser Technik ebenso verantwortungslos umgehen, wie es die US-Amis wiederholt bereits in Japan zeigten?

Demnach erwägt die US Regierung unter Präsident Donald Trump den Einsatz von Atomwaffen...

 

...und wer hätte resp. hatte etwas anderes von Trump & Frau "Pandora" tatsächlich erwartet ?

>>> Zeus jedenfalls ganz gewiss nicht ! :

 

Zeus gab ihr ein verschlossenes Gefäß mit auf die Erde und befahl ihr, es niemals zu öffnen. Geplagt von ihrer Neugier hob Pandora den Deckel dennoch an. Daraufhin entwichen alle Plagen der Menschheit – wie Krankheiten, Neid, Gier und Elend – und verbreiteten sich unaufhaltsam über die Welt. Als sie den Deckel erschrocken wieder schloss, blieb als Einziges die Hoffnung am Boden des Gefäßes zurück. [1, 2]

 

Merke

 

+++ Atomschläge sind (auch) für "güldene Ballsäle" äußerst schädlich ! +++

 

>>> Was schlussendlich übrig bleibt :

Am Ende der Katastrophe kühlt die Masse ab und erstarrt. Das Gold ist dann: [1]

Teil des Coriums: Es ist untrennbar in einer erstarrten, glas- und lavaartigen Masse aus Uran, Plutonium, geschmolzenem Stahl und Beton gefangen. [1]

Massiv kontaminiert: Selbst die nicht in Quecksilber zerfallenen Goldatome sind aufgrund der Anhaftung anderer Spaltprodukte extrem radioaktiv kontaminiert und für Jahrhunderte unbrauchbar sowie lebensgefährlich. [1, 2]

 

 

PS

 

...na, die (einmal mehr "kriegsgeilen") USA sind ja noch so blutjung und unerfahren; selbst unsere Ex-Hütte in McPomm ist um diverse Jahre älter, als diese Trump-USA  ... und hatte sogar am Ende der SED-Diktatur noch deutlich mehr Würde & Stil, als ein postmoderner "güldener Ballsaal" für Herrn Trump (...der vmtl. niemals gebaut werden wird) :

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Dolgen_1994.jpg?utm_source=commons.wikimedia.org&utm_campaign=index&utm_content=thumbnail_unscaled&uselang=de

 

 

by the way

 

 

Welche Personen müssen in den USA handeln, um einen Atom-Erstschlag auslösen zu können? und wer kann diese Personen davor abhalten? (Google KI)

 

In den USA liegt die alleinige Entscheidungsgewalt (Sole Authority) für einen nuklearen Erstschlag ausschließlich beim Präsidenten der Vereinigten Staaten. Rein rechtlich gibt es keine Instanz und keine Person, die diesen Befehl formell blockieren oder aufheben kann, sobald er verifiziert ist. [1, 2, 3, 4]

 

Um den Erstschlag physisch auszuführen und zu kontrollieren, müssen jedoch mehrere Akteure innerhalb einer standardisierten Kette handeln:

Die Personen in der Befehlskette

Der US-Präsident (Commander-in-Chief): Er trifft einsam die Entscheidung. Mithilfe des Begleitoffiziers und des Atomkoffers (Nuclear Football) beruft er eine Lagebesprechung ein. Zur Autorisierung nutzt er den Bestätigungscode von einer Plastikkarte (Biscuit). [1, 2, 3, 4]

Die Militärführung im Pentagon (NMCC): Hochrangige Offiziere im National Military Command Center empfangen den Befehl. Sie fordern den Identitätscode des Präsidenten ab. Stimmt dieser überein, sind sie verpflichtet, die Startbefehle zu verschlüsseln und an die Truppen weltweit auszusenden. [1, 2, 3, 4]

Das strategische Kommando (STRATCOM): Der Befehl läuft operativ über das US-Zentralkommando für Nuklearwaffen, das die Zielpläne final anweist. [1, 2]

Die Abschussteams (Launch Crews): Jeweils zwei Offiziere in den unterirdischen Raketensilos (z. B. Minuteman III) oder an Bord von Atom-U-Booten müssen den Code unabhängig verifizieren und zeitgleich physisch ihre Startschlüssel drehen, um die Raketen abzufeuern. [1, 2]

 

Wer kann den Präsidenten abhalten?

Rechtlich gesehen niemand – es gibt im System der USA keine institutionalisierten Checks and Balances für diesen Akutfall. In der Praxis existieren jedoch bürokratische, medizinische und physische Barrieren, die einen unrechtmäßigen oder unüberlegten Erstschlag verhindern können: [, 2]

Militärische Befehlsverweigerung (Rechtmäßigkeit): US-Generäle und das Pentagon sind nur verpflichtet, rechtmäßige Befehle auszuführen. Ein Erstschlag ohne akute Bedrohung könnte von Generälen (wie dem Verteidigungsminister oder dem STRATCOM-Chef) als Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht (z. B. das Prinzip der Verhältnismäßigkeit) gewertet werden. Sie könnten den Befehl verzögern oder verweigern. [1, 3, 4]

Der 25. Verfassungszusatz (Absetzung): Sollte der Präsident psychisch instabil, stark alkoholisiert oder unzurechnungsfähig agieren, könnten der Vizepräsident und die Mehrheit des Kabinetts den Präsidenten nach dem 25. Verfassungszusatz für regierungsunfähig erklären und sofort des Amtes entheben.

Das Zwei-Mann-Prinzip beim Abschuss: Auf der untersten Ebene können sich die eigentlichen Abschussteams in den Silos oder U-Booten weigern, die Schlüssel zu drehen, wenn sie den Befehl für ein Verbrechen halten. Da das System redundant ausgelegt ist, müssten allerdings mehrere Teams gleichzeitig den Dienst verweigern, um den Abschuss global zu blockieren. [1, 2]

Rücktritt aus Protest: Berater, der Verteidigungsminister oder der Generalstabschef können versuchen, den Präsidenten im Lagezentrum umzustimmen oder durch kollektive Rücktrittsdrohungen die Ausführung politisch zu sabotieren. [1, 2, 3]

KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

 

____________

 

...na, dann mal viel Freude an der blutigen & kriegsverbrecherischen (!) Arbeit ! :

https://www.youtube.com/watch?v=hw9-uuoTRVc

...und ALLE (???) mach(t)en doch nur ihren Job - auf Befehl des US-Präsidenten !

 

MP

Wenn Trump diese irrsinnige Erwägung umsetzen sollte, dann sollte er auch wissen bzw. in Kauf nehmen - und nicht nur er, sondern die USA insgesamt - dass DAS auch sein bzw. deren Ende sein würde! Denn der Iran lässt sich garantiert auch mit Atombomben nicht einfach so auslöschen. Bevor der Iran untergeht, wird er entsprechend reagieren und "andere mitnehmen". 

Trumps Größenwahn sollte daher von den eigenen Leuten bzw. den Amerikanern endlich intensiv bekämpft werden, wenn sie diesmal nicht selbst extremen Schaden nehmen wollen. Ganz davon abgesehen, dass der Einsatz von tatsächlichen Atombomben der definitive Beginn des Untergangs dieser Welt bedeuten würde!

Das ist Nonsens, und zwar gleich aus mehreren Gründen.

Zunächst einmal hat Trump seinen Generalstab schon am Anfang über die Möglichkeit des Atomwaffeneinsatzes gefragt und bekam eine 100-prozentige Abfuhr.

Als Präsident wäre er zwar in der Lage, den Einsatz anzuordnen, aber das würde beim Generalstab auf schweren Widerstand stoßen. Es ist zweifelhaft, ob ein solcher Befehl durchgehen würde.

Auch lässt die US-Atomdoktrin einen Einsatz nicht zu. Die USA wurden nicht angegriffen und es besteht keine mittelbare Gefahr, das der Iran US-Festland angreifen könnte.

Ein weiterer wichtiger Punkt dabei ist, dass man nicht übersehen darf, dass die Vernichtung der Nuklearanlagen zwar eine Bedingung der USA erfüllen würde, aber nichts am Kriegszustand und der Schließung der Straße von Normung usw. ändern würde. Den Krieg könnte höchstens ein Atomwaffeneinsatz gegen Teheran beenden, wobei selbst das nicht sicher ist, und das Fiasko werden die USA sich nicht aufbinden wollen.

Und Atomwaffennutzung im Iran würde an größeren Teilen der Welt zu schwersten Protesten gegen die USA führen, und das zurecht, denn die USA würden dabei endgültig die Teufelsfratze zeigen, unter der sie die Welt seit 100 Jahren mit Krieg überziehen.

Des Weiteren würde es ein Blankoscheck für Russland sein, Nuklearwaffen in der Ukraine einzusetzen.

Die Reaktion Chinas auf einen Nuklearwaffeneinsatz im Iran wäre ebenfalls nicht vorhersehbar.

Fazit: Es wird keinen Atomwaffeneinsatz geben.

"Gleichzeitig steigen die Spannungen, es gibt scheinbar nur begrenzte konventionelle Optionen gegen die tief unter der Erde vergrabenen iranische Anlagen."
 

Es ist bisher überhaupt nicht gesichert, ob eine abgeworfene taktische Atombombe die tief unter Gestein liegenden iranischen Atomanlagen überhaupt zerstören würden. Es wird vermutet, die iranischen Anlagen könnten bis zu 100 m tief liegen. 
 

Eine oberirdische Explosion verursacht zwar enorme Druckwellen, aber Gestein und Erde dämpfen die Schockwelle ab. In dieser Tiefe können gehärtete unterirdische Anlagen reine Druckwellen von kleineren oberirdischen Nuklearschlägen überstehen. 
 

Überdies sind taktische Atombomben nicht etwa Spielzeug, wie der Name vermuten lässt, sondern haben durchaus eine Detonationskraft wie die Hiroshima-Atombombe von 1945 und würden vermutlich eine ähnlich hohe Opferzahl fordern.
 

Wenn nach einem Atombombenabwurf die unterirdischen iranischen Atomanlagen noch intakt wären, wäre es sehr peinlich für die USA und ihren Präsidenten.

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