Carvajals: "Das Regime ist im Krieg mit euch" - Drogen, Killerkommandos, Spionen und Wahlmanipulation

Ex-Venezolanischer Spionagechef entlarvt Maduro-Regime: Professionelles Verbrechersyndikat

Venezuela ist kein gescheiterter Staat, sondern eine organisierte Verbrecherbande, die seit Jahrzehnten einen geheimen Krieg gegen die Vereinigten Staaten führt – mit Drogen, Killerkommandos, Spionen und sogar Wahlmanipulation.

Nicolas Maduro


Hugo "El Pollo" Carvajal, einst mächtigster Geheimdienstchef Venezuelas, hat aus einem US-Bundesgefängnis eine Bombe platzen lassen. In einem dramatischen offenen Brief an Präsident Donald Trump und das amerikanische Volk liefert der ehemalige Drei-Sterne-General die bislang vernichtendste Anklage gegen Nicolás Maduro und sein Regime: Venezuela ist kein gescheiterter Staat, sondern eine organisierte Verbrecherbande, die seit Jahrzehnten einen geheimen Krieg gegen die Vereinigten Staaten führt – mit Drogen, Killerkommandos, Spionen und sogar Wahlmanipulation.

Der Staat als Kartell: Chávez und Maduro verwandelten Venezuela in eine kriminelle Kriegsmaschine*  
Carvajal packt aus:

Bereits Hugo Chávez hat den venezolanischen Staat in ein professionelles Verbrechersyndikat umgewandelt. Nicolás Maduro und Diosdado Cabello führen dieses System nahtlos weiter. Das "Cartel de los Soles" – benannt nach den Sonnenabzeichen der Generäle – ist kein loses Netzwerk korrupter Offiziere, sondern eine staatliche Organisation, deren erklärtes Ziel es ist, Kokain als geopolitische Waffe gegen die USA einzusetzen. Tonnenweise wurden Drogen gezielt in amerikanische Städte gepumpt, nicht aus Gier, sondern aus Feindseligkeit. Während das venezolanische Volk verhungert, finanzieren Maduro & Co. ihren Machterhalt mit dem Leid amerikanischer Familien. Allein in den Vereinigten Staaten sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 300.000 Menschen an Überdosen und den Folgen von Fentanyl- und Kokainkonsum, wobei ein erheblicher Teil dieser Drogen aus venezolanisch kontrollierten Routen stammt. Das sind mehr amerikanische Opfer pro Jahr als in allen Kriegen der letzten fünfzig Jahre zusammen. Genau deshalb handelt Präsident Trump jetzt mit aller Entschlossenheit: Er schützt seine eigene Jugend, seine eigenen Kinder und Enkel vor diesem staatlich organisierten Giftkrieg eines feindlichen Regimes.

Genau hier zeigt sich die Notwendigkeit von Donald Trumps aktueller Offensive: Die gewaltige US-Flotte vor der venezolanischen Küste unter Führung des Supercarriers USS Gerald R. Ford hat bereits über 20 Drogenboote versenkt und Dutzende Kartellmitglieder ausgeschaltet. Das ist keine Aggression – das ist die längst überfällige Selbstverteidigung eines angegriffenen Landes und gleichzeitig der erste Schritt zur Befreiung eines ganzen Volkes.

Tren de Aragua: Maduro schickte seine Killer bewusst in die USA

Carvajal war persönlich dabei, als Chávez und später Maduro beschlossen, Gefängnisinsassen zu bewaffnen und zu professionellen Verbrecherbanden aufzubauen. Der berüchtigte "Tren de Aragua" ist kein Zufallsprodukt der Krise, sondern ein staatlich gesteuertes Terror-Kommando. Unter der offenen Grenzpolitik der Biden-Harris-Regierung nutzte Maduro die Massenmigration gezielt, um Hunderte dieser Schwerverbrecher in die Vereinigten Staaten einzuschleusen – als fünfte Kolonne. Jeder Raubüberfall, jede Vergewaltigung, jeder Mord dieser Bande in amerikanischen Städten ist deshalb kein gewöhnliches Verbrechen, sondern ein vom Staat Venezuela befohlener Terror.

Trump hat das sofort durchschaut und reagiert konsequent: Massendeportationen, verschärfte Grenzsicherung und kompromisslose Strafverfolgung. Endlich wird der Spuk beendet, den die vorherige Administration jahrelang ignorierte oder sogar ermöglichte.

Russische und kubanische Spione in amerikanischen Institutionen – Maduro hielt die Fäden in der Hand

Noch erschreckender sind Carvajals Aussagen zum Spionagekrieg. Russland wollte mit venezolanischer Hilfe Unterseekabel anzapfen, Kuba prahlte mit Agentennetzen in US-Marinestützpunkten, und Tausende venezolanische und kubanische Spione wurden über Jahrzehnte in die USA eingeschleust – manche sogar getarnt als Oppositionelle. Carvajal nennt Namen, Daten und Methoden. Seine schlimmste Warnung: „Viele von ihnen sind bis heute aktiv.“ Selbst US-Diplomaten und CIA-Mitarbeiter sollen gekauft worden sein.

Diese Enthüllungen sind ein eindringlicher Hinweis. Sie rechtfertigen großangelegte Säuberungen in den eigenen Reihen und zeigen, wie tief das Maduro-Netzwerk bereits in westliche Strukturen vorgedrungen ist. Trump hat bereits angekündigt, diese Bedrohung mit aller Härte zu bekämpfen – ein Versprechen, das er jetzt einlöst.

Smartmatic: Wahlbetrug made in Venezuela

Carvajal gesteht offen: Das Wahlsystem Smartmatic wurde unter seiner Aufsicht als Werkzeug des Chavismus entwickelt. Er selbst installierte den IT-Chef des venezolanischen Wahlrats und erhielt direkte Berichte über Manipulationsmöglichkeiten. Die Technologie wurde später in zahlreiche Länder exportiert – einschließlich der USA. Zwar sagt Carvajal nicht, dass jede Wahl gestohlen wurde, aber er betont mit Nachdruck: "Das System kann nach Belieben manipuliert werden."

Diese Aussage ist in den Händen von Donald Trump Sprengstoff. Sie bestätigt, was Millionen Amerikaner schon lange befürchtet haben, und liefert die Rechtfertigung für umfassende Wahlreformen und Untersuchungen gegen ausländische Einflussnahme.

"Das Regime ist im Krieg mit euch" – Carvajals finale Anklage

Der ehemalige Spionagechef fasst zusammen, was kaum jemand zuvor so klar auszusprechen wagte: "Das Regime, dem ich diente, ist nicht nur feindselig – es befindet sich im Krieg mit den Vereinigten Staaten." Drogen, Banden, Spionage, Migration und Wahlmanipulation sind keine Nebeneffekte, sondern bewusst eingesetzte Waffen in einem asymmetrischen Krieg gegen Amerika und die freie Welt.

Genau deshalb ist Donald Trumps Venezuela-Politik nicht nur richtig, sondern existenziell notwendig. Seine massive militärische Präsenz im Karibikraum, die höchsten jemals ausgesetzten Kopfgelder auf Maduro und Cabello, die kompromisslosen Sanktionen und die Bereitschaft, das Regime notfalls auch mit Gewalt zu beseitigen – all das ist die einzige Antwort auf einen Feind, der keine Kompromisse kennt.

Hugo Carvajal hat mit seinem Brief Geschichte geschrieben. Er hat das Maduro-Regime endgültig entlarvt als das, was es wirklich ist: eine der größten Bedrohungen für die nationale Sicherheit der USA und die Freiheit der Familien in Venezuela.

"Papst Leo XIV.: Warum schützt der Heilige Stuhl ein Narco-Regime?"

Doch eine Frage brennt sich besonders schmerzhaft in die Seelen der Venezolaner ein – im Land wie im Exil: Warum stellt sich ausgerechnet Papst Leo XIV. mit seinen jüngsten Äußerungen schützend vor genau jene kriminelle Organisation, die ihr Land seit einem Vierteljahrhundert ausplündert, foltert und in die Flucht treibt? Wenn der Pontifex vor einer "möglichen Invasion" warnt und von "Beruhigung" spricht, während er gleichzeitig über die venezolanischen Bischöfe und den Nuntius bestens über das wahre Ausmaß der Repression informiert sein muss, dann wiederholt er exakt das gleiche Muster, das schon sein Vorgänger Franziskus perfektioniert hat: Das Maduro-Regime darf nicht fallen, koste es, was es wolle – auch wenn der Preis acht Millionen vertriebene Venezolaner sind, die nicht wagen zurückzukehren, weil sie dort Folter, Gefängnis oder Tod erwarten. Statt endlich die Stimme für diese Entrechteten zu erheben und die Rückkehr in ein freies, gerechtes und wohlhabendes Venezuela einzufordern, liefert Leo XIV. dem Narco-Staat eine willkommene moralische Deckung und entschärft den einzigen Druck, der Maduro & Co. tatsächlich in die Knie zwingen könnte.

Es ist unmöglich, hier noch von Naivität oder bloßer Vorsicht zu sprechen. Wer jahrelang die Berichte über Tausende politische Gefangene, über staatlich gelenkten Drogenhandel, über die systematische Zerstörung eines ganzen Volkes ignoriert und stattdessen reflexartig vor "äußerer Einmischung" warnt, der schützt bewusst ein System, das mit dem Evangelium nichts mehr gemein hat. Die Menschen in Venezuela und die Millionen Venezolaner im Ausland fragen sich deshalb zu Recht: Welche Motive bewegen Papst Leo XIV. und seinen engsten Kreis – allen voran Kardinalstaatssekretär Parolin mit seinen alten Caracas-Verbindungen –, sich weiterhin auf die Seite einer der korruptesten und blutigsten Regimes unserer Zeit zu stellen? Warum wird das Leid der Familien, die ihre Heimat verließen, um zu überleben, nicht beim Namen genannt und deren sichere Rückkehr nicht zur obersten Priorität gemacht?

Wäre es nicht endlich an der Zeit, dass Papst Leo XIV. sich bei der venezolanischen Bevölkerung aufrichtig für die schädlichen Interventionen und die jahrelange Unterstützung eines Regimes entschuldigt, das Millionen in Elend und Exil getrieben hat? Wäre es nicht überfällig, dass der Heilige Stuhl vollständig transparent macht, wie tief die Verquickung zwischen Vatikan und der Narco-Regierung in den letzten Jahren tatsächlich war – welche Kontakte, welche Absprachen, welche stillen Übereinkünfte es gab? Nur durch eine schonungslose Aufklärung und eine klare Distanzierung könnte das verlorene Vertrauen der lateinamerikanischen Christen zurückgewonnen werden, die sich vom Stuhl Petri verraten und im Stich gelassen fühlen. Denn solange diese Fragen unbeantwortet bleiben und der Vatikan weiter eine ungewöhnlich enge und beschönigende Haltung gegenüber einem der brutalsten Regimes der Gegenwart einnimmt, wird das Leid der Venezolaner auch weiterhin mit dem Schweigen oder gar der stillschweigenden Billigung Roms verlängert.

Sven von Storch

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Comments

Solche Zuschreibungen muss man als Aussenstehender mit Vorsicht behandeln. Man liest auch ganz andere Bewertungen der Situation in Venezuela. 

Zu Beginn war der lange Arm der US-Ölgesellschaften gegen die sich Hugo Chavez aufgelehnt hat. Chavez galt in Venezuela lange als Hoffnungsträger. Die Sanktionen der USA machten aber Venezuela trotz Ölreichtum zum Armenhaus. Die Radikalisierung der Führung in Venezuela muss man m. E. auch unter dem Gesichtspunkt der Isolierung und Bekämpfung durch die USA sehen. Je mehr Sanktionen die USA unx deren Satelliten verhängten, desto radikaler wurde der Kampf gegen die USA geführt. Ich will die kriminellen Massnahmen der venezolanischen Regierung gar nicht verteidigen. Sowas halte ich für Staatsterrorismus. 

Das Volk in Venezuela ist gespalten. Helfen könnte nur ein neutraler Vermittler und die Zusicherung der USA sich aus den inneren Angelegenheiten Venezuelas herauszuhalten, um eine gemäßigte Haltung zu fördern. Unter den Bedingungen könnte es freie Wahlen geben. Nur so kann Venezuela je wieder aus der schlimmen Misere herauskommen. Venezuela könnte eines der wohlhabendsten Länder der Welt sein, wenn da nicht die Gier der US-Kraken und mafiöser venezolanischer Seilschhaften wäre, die das verhindern.  

Russland ist enger Verbündeter Venezuelas. Beide Länder werden durch die USA bedroht. Wenn Trump glaubt, er könne Venezuelas Regierung durch ein militärisches Eingreifen stürzen, dann wird er in Venezuela ein Waterloo erleben. Russland hat Venezuela massiv aufgerüstet. Dies geschieht auch aus der geopolitischen Strategie gegen den Gegner Russlands, die USA. 

So kann/könnte eine Lösung des Ukrainekonflikts am Ende auch den Konflikt in Venezuela lösen helfen. 

Mit Diplomatie und gutem Willen käme man weiter. Nur mit Diplomatie. Kriege verlagern Probleme oder verschlimmern sie. 

Else Schrammen

05.12.2025 | 15:34

Seit Chavez an die Macht kam, hängt seit immerhin 26 Jahren an jedem Grenzübergang zu Venezuela ein riesengroßes Schild mit der Aufschrift: "Willkommen im diktatorisch-kommunistischen Paradies Venezuela. Zur Folklore unseres herrlichen Landes gehören Drogen, Killerkommandos, Spione, Wahlmanipulation, Mangelwirtschaft und ein unterdrücktes Volk! Genießen Sie Ihren Aufenthalt!" Und dann erklingt noch die "Internationale". Warum nur hat Trump kein Verständnis für diese Lebensart?!

Also, wenn ich "Sun Tzu" richtig verstanden habe, greift
doch keiner, der bei klarem Verstand ist, einen militärisch
stärkeren Gegner an - und liefert diesem womöglich noch
den Grund für einen "Verteidigungskrieg".

Und die USA sind nunmal die weltgrößte Militärmacht.
Darüber ist sich die Wissenschaft einig.

Wenn ich also lese: "das Regime …, Drogen,
Killerkommandos, Spione und Wahlmanipulation" , klingt
das für mich eher nach den "üblichen Verdächtigen".

Und wenn man erfährt, dass Herr Carneval in den USA
"einsitzt", finde ich, könnte man sich evtl. fragen, ob seine
Enthüllungen authentisch sind, oder ob ihm die Aussagen,
im Rahmen seiner "Haft", nicht durch Sanktionen abgepresst,
oder durch Belohnungen versüßt wurden, oder ?

Ich meine, im Krieg ist schließlich (fast) alles erlaubt -
besonders, wenn man gewinnt, und Propaganda ist da doch
das Tagesgeschäft - nicht zuletzt das des Hegemons.

Auch meine ich, das Drogenargument zieht evtl. nicht, denn
wenn ich z.B. Alfred McCoy richtig verstanden habe, und
die diversen Dokus auf Youtube, dann hat mutmaßlich die
CIA, spätestens nach der Ermordung von POTUS Kennedy,
angefangen, das weltweite Drogengeschäft unter ihre Kon-
trolle zu bringen.*

Wer das beenden will, braucht nicht erst nach Venezuela −
wenn die CIA-Zentrale doch gleich nebenan, in Langley, ist ....

*Quellen
https://www.youtube.com/results?search_query=CIA+Drugs
https://www.youtube.com/results?search_query=McCoy+politics+of+Heroin

Alfred E. Newman

06.12.2025 | 10:05

Das die Maduro Regierung völlig korrupt ist und sich die Öl-Milliarden in die eigene Tasche steckt... Geschenkt! Das machen die Regime am persischen Golf genauso. Aber der Rest klingt nach "Brutkastenlüge"! Wie viele von den 100000 Drogentoten gehen denn auf Kokain und wie viele auf Fentanyl? Gehen die Oxycodon Toten nicht eher auf das Konto der US-Pharma-Industrie? Das klingt für mich nach einem bestellen Propagandaartikel um US Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen! 

Ich finde auch, dass der Artikel einseitig ist. Was ich früher über Chavez las, hörte sich nicht so negativ an. 

Ich denke, dass die Boykottmassnahmen der USA und ihrer Satelliten zu der Verelendung in Venezuela geführt haben. Die Sanktionen führten vermutlich auch zur Verschärfung des sozialistischen Regimes.

Die USA halten wohl wenig von Demokratisierung durch schrittweise Annäherung. Cowboys eben. 

Wäre ich Trump, ich würde es mit Fiplomatie und Handel probieren. 

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