Die iranische Regime-Justiz hat angekündigt, festgenommene Demonstranten in Schnellverfahren zu verurteilen und öffentliche Schauprozesse durchzuführen [siehe Bericht "n-tv"].
Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer Welle von Hinrichtungen. US-Präsident Donald Trump hat dem Regime mit scharfen Maßnahmen gedroht, falls es zu Exekutionen kommt.
Die Proteste gegen die religiöse und politische Führung halten seit über zwei Wochen an und haben bereits Tausende Tote gefordert.
Die Ankündigung der Justiz
Der iranische Justizchef hat in einem Staatsfernsehbeitrag erklärt, dass die Behörden bei den Verfahren gegen sogenannte Unruhestifter schnell vorgehen werden. Er betonte, dass Fälle, in denen Personen angeblich Verbrechen wie Brandstiftung oder Tötungen begangen haben, zügig bearbeitet werden müssen. Die Verfahren sollen als öffentliche Schauprozesse abgehalten werden, um ein abschreckendes Beispiel zu setzen.
Der Justizchef äußerte sich während eines Besuchs in einem Teheraner Gefängnis, wo er mehrere Stunden lang Fälle von Inhaftierten prüfte [siehe Bericht "The Guardian"]. Aktivisten schätzen, dass Tausende Menschen im Zusammenhang mit den Protesten festgenommen wurden. Die Staatsanwaltschaft in Teheran hat bereits angekündigt, gegen einige Beschuldigte die Todesstrafe zu verhängen.
Der drohende Fall von Erfan Soltani
Ein konkreter Fall, der internationale Aufmerksamkeit erregt, ist der des 26-jährigen Erfan Soltani. Er wurde in der Stadt Karaj festgenommen und soll bereits heute hingerichtet werden. Laut Berichten wurde Soltani nur Tage nach seiner Verhaftung verurteilt und zum Tode verurteilt. Die Familie wurde über die bevorstehende Exekution informiert. Menschenrechtsgruppen fordern die sofortige Aussetzung aller Hinrichtungen, einschließlich der von Soltani. Sie kritisieren, dass Urteile auf erzwungenen Geständnissen basieren und Verfahren hinter verschlossenen Türen ohne unabhängige Verteidigung ablaufen.
Internationale Reaktionen und Drohungen
US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview gewarnt, dass die Vereinigten Staaten entschlossene Maßnahmen ergreifen werden, falls das iranische Regime Demonstranten hinrichtet. Er bezeichnete die Situation als inakzeptabel und betonte, dass Proteste erlaubt seien, aber Massentötungen und Hinrichtungen nicht. Das US-Außenministerium hat die geplante Hinrichtung von Soltani öffentlich hervorgehoben. Amnesty International und andere Organisationen appellieren an internationale Institutionen, um einzugreifen und die Exekutionen zu stoppen.
Katastrophale Menschenrechtslage im Iran und ein brutales Regime
Die Proteste im Iran haben sich seit Ende Dezember 2025 zu einer massiven Bewegung gegen die theokratische Führung entwickelt. Auslöser waren wirtschaftliche Missstände, Korruption und die Unterdrückung von Freiheitsrechten. Menschenrechtsorganisationen melden Hunderte bis Tausende Tote, während andere Schätzungen noch deutlich höhere Opferzahlen nennen.
Regime lässt auf Kopf und Herz schießen
Die Behörden gehen brutal vor, mit Schüssen aus nächster Nähe, Internet-Blackouts und Massenfestnahmen. Staatliche Medien berichten von getöteten Sicherheitskräften und werfen den Demonstranten Sabotage vor. Die Proteste erinnern an frühere Wellen, bei denen ebenfalls Hinrichtungen folgten.
Die Situation im Iran verschärft sich weiter, da die Justiz maximale Härte ankündigt und Sondergerichte einrichtet. Im vergangenen Jahr wurden bereits über tausend Hinrichtungen dokumentiert, was die höchste Zahl seit Langem darstellt. Aktivisten befürchten, dass Tausende Inhaftierte Folter und unfairen Prozessen ausgesetzt sind. Die internationale Gemeinschaft muss Druck ausüben, um weitere Eskalationen zu verhindern. Die Proteste scheinen vorerst abzuflauen, doch die Spannungen bleiben hoch.


Comments
Das Mullah-System ist so…
Das Mullah-System ist so stark gefestigt, dass es vom iranischen Volk unmöglich ist, gestürzt zu werden. Das Drama wird weiter gehen.
Bewaffnen
Die Demonstranten sollten sich bewaffnen und dieses ekelhafte Mullah-Steinzeit-Regime ********. Vielleicht kommt ja tatsächlich noch Trump zu Hilfe. Alleine wird es das Volk wohl nicht schaffen. Es sei denn das iranische Militär stellt sich auf die Seite des Volkes.
Ich will es mal so sagen:…
Ich will es mal so sagen: Zuerst überzieht der "Westen" den Iran, der ihm nichts getan hat, mit jahrzentelangen Sanktionen, die das iranische Volk verarmen lassen und in's Elend treiben. Und wenn dann das Volk - sofern es nicht wiederum vom "Westen" aufgehetzt wurde - auf die Straße geht, dann droht man der iranischen Regierung mit feigen Bombenangriffen auf irgendwelche für das Land relevanten Ziele, die das Volk noch mehr verarmen lassen werden.
Ich schäme mich ob dieser typisch angelsächsisch-amerikanischen Einmischung unter brutaler Gewaltdrohung gegen den Iran.
Islam und Sozialismus sind Feinde der Menschheit
Die Iraner sind eigentlich ein gebildetes und liebenswertes Volk. Aber der Islam hat vielen Kopf und Herz vernebelt, so dass sie verwirrt sind, weil die Mullahs ihnen den bösen Weg Mohammeds ins Verderben weisen.
Islam und Sozialismus sind vereint die Mächte des Bösen, die viele in den Tod treiben, weil sie hoffen, in Allahs Paradies einzugehen. In ein Männer-Paradies, das in den Suren 56 und 78 beschrieben wird - wo 70 "großäugige Hûris gleich verborgenen Perlen, Jungfrauen mit schwellenden Brüsten die Gottesfürchtigen" für immer umsorgen werden.
Dort werden auch "unsterbliche Knaben die Runde machen" und der Wein wird in Strömen fließen.
Nach dem Hadith von Sahih Al-Buhari durfte Mohammed auch einmal in die Hölle schauen: 90 Prozent der Insassen waren Frauen. Als die Frauen den Propheten fragten, warum? Gab er die kurze Antwort: Weil sie ihren Männern ungehorsam waren!
Eine gut lesbare wissenschaftlich anerkannte Übersetzung des Koran ist die von Max Henning (Pseudonym) mit einer Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel, Reclam 1991.
Sogar Goethe öffnete sich dem Islam. Er schrieb: "Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaftig erhaben; so treibt ein Keil den andern, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern."
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