Angriffe sollen fortgesetzt werden

Netanjahu kündigt weitere Eskalation der Militäroperationen gegen den Iran an

Benjamin Netanjahu wittert die Chance, das Ajatollah-Regime in Teheran endgültig zu kippen. Nach seinem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir und Mossad-Chef David Barnea hat Netanjahu die Anweisung erteilt, die Militärschläge fortzusetzen.

Benjamin Netanjahu


Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Videobotschaft die weitere Verschärfung der Angriffe auf die iranische Hauptstadt angekündigt. 

Die israelische Armee operiert bereits mit zunehmender Intensität im Zentrum Teherans, und dies soll in den kommenden Tagen noch weiter gesteigert werden.

Befehl zur Fortsetzung der Offensive

Nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir und Mossad-Chef David Barnea hat Netanjahu die Anweisung erteilt, die Offensive unvermindert fortzusetzen. Israel setze dabei wie nie zuvor die gesamte Kraft seiner Armee ein, um das Überleben und die Zukunft des Landes zu sichern, erklärte der Ministerpräsident. 

Die Operationen zielen darauf ab, dem iranischen Regime einen entscheidenden Schlag zu versetzen, wie Netanjahu betonte.

Enge Kooperation mit den USA

Netanjahu hob die enge Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten hervor, die es Israel ermögliche, langjährige Ziele umzusetzen. Er sprach von einer Hoffnung, die er seit 40 Jahren hege: dem Terrorregime in Teheran einen finalen Schlag zuzufügen. 

Die gemeinsamen Angriffe mit den USA haben bereits zu erheblichen Verlusten auf iranischer Seite geführt, darunter die Eliminierung Dutzender hochrangiger iranischer Funktionäre. US-Präsident Donald Trump hat zudem angekündigt, dass amerikanische Kräfte neun Schiffe der iranischen Marine versenkt hätten.

Seit dem Samstag toben die militärischen Auseinandersetzungen

Der Konflikt hat sich dramatisch zugespitzt, nachdem Israel und die USA am 28. Februar 2026 Militärschläge gegen iranische Ziele ausgeführt haben. 

Berichten zufolge wurde dabei der iranische Oberste Führer Ali Chamenei getötet, was Iran zu einer 40-tägigen Trauerperiode und Gegenangriffen veranlasste. 

Die iranische Revolutionsgarde hat Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel gestartet, die auch US-Basen in der Golfregion trafen und zu Verlusten unter amerikanischen Soldaten führten.

Militärische Mobilisierung in Israel

Parallel zur Ankündigung mobilisiert die israelische Armee fast 100.000 Reservisten für die Operationen im Iran. Experten warnen vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts, der die gesamte Region destabilisieren könnte. Internationale Beobachter fordern eine Deeskalation. Die Ölpreise sind aufgrund der Spannungen stark angestiegen.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

02.03.2026 | 09:11

... „Benjamin Netanjahu wittert die Chance, das Ajatollah-Regime in Teheran endgültig zu kippen. Nach seinem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir und Mossad-Chef David Barnea hat Netanjahu die Anweisung erteilt, die Militärschläge fortzusetzen.“ ...

Darf ich deshalb nun zu der Vermutung kommen, dass sich der Benjamin so stark fühlt, weil ihm sein Donald scheinbar auch der Hand frisst??? https://www.youtube.com/watch?v=tq8yLg9TS10 

Israel befindet sich seit 1979 mit Iran im “Kriegszustand”. Damals wurde Israel von Iran als Erzfeind erklärt.
Daher braucht Israel überhaupt keine Rechtfertigung für Angriffe auf den Iran.

Sie reden Unsinn. "Als Feind erklärt", aber nie angegriffen. Sie bedienen das mediale und staatliche Narrativ, denken Sie mal selber nach. Die Iraner kennen sich scheinbar in der Geschichte, auch der deutschen, besser aus als unsere Machthaber, die Getreuen Israels.

Es ist meines Erachtens interessant, daß die Begründung Trumps für den Angriff (Überfall?) auf den Iran fast wörtlich derjenigen von Putin für dessen Angriff auf die Ukraine gleicht. Nur daß Putin aus Sorge um die Südwestflanke Rußlands gehandelt hatte, weil er dort keine NATO-Raketen stationiert sehen wollte, wohingegen der Iran die USA in keiner Weise bedroht oder angegriffen hatte, weil er das gar nicht kann. Daher haben die USA den Iran nur auf Wunsch Israels angegriffen, was die Frage aufwirft, wie und ob die USA noch ein autonomes und unabhängiges Land sind. 

Wolfgang Lammert

02.03.2026 | 18:44

Israel wird es erreichen, den Krieg auch noch auf den Irak und Aserbaidschan auszuweiten. Es muss damit gerechnet werden, dass es zu einem Bürgerkrieg im Irak kommen wird, da der Krieg der  USA und Israel gegen den Iran auch die schiitischen Milizen im Irak aktivieren werden. Aserbaidschan könnte von der russischen Armee besetzt werden, wenn von dort aus Angriff oder Logistik gegen den Iran erfolgt.

TRUMP  UND NETANJAHU werden mit diesen Krieg eine Weltwirtschaftskrise auslösen und in Afrika, Südamerika und auch in Asien werden viele Menschen sterben, weil die Lebensmittelpreise stark steigen werden.

Diesem elenden Blutsäufer wird auch noch die Stunde schlagen.

Auf die Erzeugung von Brandherden sind die Amerikaner und die Israelis bestens spezialisiert und das unter dem Beifall der meisten Europäer.

Der Herr Kiesewetter, von der CDU, konnte vor Begeisterung gar nicht an sich halten. Wenn der Kriegsminister bei uns wäre, dann könnten wir uns auf einen Russlandfeldzug gefasst machen. ... Da haben wir noch mal Glück gehabt.

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