In Kolumbien will der amtierende linke Präsident den Wahlsieg des konservativen Nachfolgers nicht anerkennen

Beatrix von Storch: Schaut nach Kolumbien − die Linken wollen wieder mal ihre Macht nicht abgeben

Kolumbien zeigt wie im Brennpunkt das Problem linker Regierungen: Wenn die linken Ideologen erst einmal an der Macht sind, wollen sie diese nicht abgeben und setzen sich über den Willen der Bürger hinweg.

Beatrix von Storch der alte und neue Präsident Kolumbiens


In Kolumbien ist nach den Präsidentschaftswahlen eine schwere Institutionenkrise ausgebrochen [siehe Bericht "Freie Welt"]. Der noch amtierende linke Präsident Gustavo Petro erkennt den Wahlsieg des konservativen Kandidaten Abelardo de la Espriella nicht an und blockiert den geordneten Machtübergang. Petro wirft Wahl-Manipulationen vor, liefert aber keine stichhaltigen Belege. Der gescheiterte Kandidat Cepeda hat die Niederlage inzwischen akzeptiert, Petro jedoch nicht.

Immer wieder zeigt sich, wie sehr sich linke Apparatschiks an die Macht klammern

Beatrix von Storch bringt es auf den Punkt, es ist überall dasselbe: Linke wollen einfach nicht von ihrer Macht lassen:

"Völker der Welt, −
schaut nach Kolumbien: 

Kolumbien hat gewählt- rechts. Auch in Südamerika wächst die Hoffnung. Abelardo de la Espriella hat gewonnen. Felicitaciones, señor presidente! UND: Die internationalen Wahlbeobachter OAS, MOE und EU bestätigen: Wahl war ordnungsgemäß. 
ABER: Links droht mit Gewalt und wollen die Macht nicht abgeben. Es ist überall dasselbe. 
Links ist gefährlich. 
Links ist undemokratisch. 
Links hat fertig.

Schaut auf Kolumbien."

Screenshot X @Beatrix_vStorch 09-07-2026

Hintergrund: Die Bürger in Kolumbien haben den Wandel gewählt

In der Stichwahl am 21. Juni 2026 konnte sich de la Espriella mit rund 49,7 Prozent der Stimmen knapp, aber eindeutig gegen den linken Kandidaten Iván Cepeda durchsetzen. Bereits in der ersten Runde hatte der 58-Jährige mit starken 43,7 Prozent ein beeindruckendes Fundament gelegt. Das Ergebnis markiert eine deutliche Wende im Land. Nach Jahren linksgerichteter Politik unter Präsident Gustavo Petro entscheiden sich die Kolumbianer nun für Stabilität und entschlossenes Handeln.

De la Espriella, der als harter Verfechter von Recht und Ordnung gilt, versprach im Wahlkampf eine kompromisslose Bekämpfung der Kriminalität und organisierter Gewalt. Seine klare Haltung gegen Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen kommt bei vielen Bürgern gut an, die sich nach jahrelanger Unsicherheit endlich wieder Frieden und Perspektiven wünschen.

Sven von Storch

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