AfD prangert EU-Überregulierungen an

EU-Verpackungsverordnung belastet Mittelstand und Binnenmarkt: Viele Händler stellen Versand ins Ausland ein

Guter Umweltschutz bemisst sich nicht an der Zahl neuer Vorschriften und Register, sondern muss wirtschaftlich tragfähig und praxistauglich sein.

Paketzustellung Symbolbild KI


Seit dem 13. August ist die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) grundsätzlich anzuwenden. Die Verordnung bringt umfangreiche Vorgaben für Verpackungen und Verpackungsabfälle mit sich und betrifft Unternehmen entlang der gesamten Liefer- und Handelskette. 

AfD hatte von Anfang an vor Überregulierungen durch die EU gewarmt

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Blos, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, erklärt dazu in einer Pressemitteilung:

"Wir haben im parlamentarischen Verfahren wiederholt vor den Folgen einer überbordenden europäischen Verpackungsregulierung gewarnt; einer Welle, die laut Bundesregierung die Wirtschaft mit Millionen an Zusatzkosten belastet. Jetzt zeigt sich, wie berechtigt diese Kritik war.

Besonders problematisch sind die bürokratischen Anforderungen im grenzüberschreitenden Handel. Artikel 45 Absatz 3 der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) zwingt kleine Onlinehändler dazu, in jedem EU-Zielland eigene Bevollmächtigte für die erweiterte Herstellerverantwortung zu bestellen, Verträge zu schließen und laufende Gebühren zu zahlen. Das bedeutet bis zu 26 unterschiedliche Registrierungs- und Entsorgungssysteme. Der Irrsinn wird im Alltag spürbar: Ein Paket ins 5.000 Kilometer entfernte Tadschikistan abzuwickeln dauert fünf Minuten, während eine Lieferung nach Italien mit teuren Knebelverträgen verbunden ist. Was für große Konzerne nur eine Budgetzeile ist, bedeutet für kleine Betriebe schnell das Aus.

Damit errichtet Brüssel Marktzugangshürden, die zehntausende Kleinbetriebe zum Rückzug aus EU-Märkten zwingen. Wenn Unternehmen wegen des Verwaltungsaufwands darauf verzichten, Kunden im Ausland zu beliefern, läuft die Regulierung dem Binnenmarktgedanken komplett entgegen. Gleichzeitig wälzt man Pflichten von den eigentlichen Verpackungsherstellern auf kleine Erzeuger und Gärtnereien ab. Erst Anfang August nachgereichte Leitfäden der EU-Kommission sorgen zudem für massive Unsicherheit in der Praxis, etwa bei der Einstufung von Blumentöpfen."

Alltag des Mittelstandes wird ignoriert, Regulierungen werden immer komplexer

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

"Besonders bemerkenswert ist, dass die EU-Kommission selbst bereits in eigenen Initiativen eine Aussetzung dieser Regelungen vorschlug. Während Unternehmen teure Verträge eingehen müssen, diskutiert Brüssel bereits über eine Reduzierung der Anforderungen. Dass bis heute keine Entscheidung getroffen wurde, zwingt Unternehmer zu teuren Fehlentscheidungen oder treibt sie in die Rechtswidrigkeit. Dies zeigt das grundsätzliche Problem: Regulierung wird immer komplexer, während die Praxis des Mittelstands ignoriert wird.

Guter Umweltschutz bemisst sich nicht an der Zahl neuer Vorschriften und Register, sondern muss wirtschaftlich tragfähig und praxistauglich sein; inklusive Ausnahmen für Obst, Gemüse und Frischeprodukte gegen Lebensmittelverschwendung. Die Bundesregierung muss sich in Brüssel für eine grundlegende Entlastung einsetzen. Erforderlich sind ein sofortiger Vollzugsverzicht, echte Bagatellgrenzen für Kleinstunternehmen sowie eine zentrale Erfassung bei Herstellern und Importeuren anstelle von 26 Bürokratiesystemen. Europa braucht einen funktionierenden Binnenmarkt statt Regulierungen, die den Handel lähmen.“

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

14.08.2026 | 09:36

...  „AfD hatte von Anfang an vor Überregulierungen durch die EU gewarnt“ ...

Was aber war/ist von einem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich & Co. zu erwarten???

Ja mei: ... „Die Union macht nichts, hat keinen Plan.“ Auch die SPD mache „wirtschaftsfeindliche Politik“. Als Beispiele nannte er die Lufthansa. „Sie haben das Unternehmen nicht gerettet, sie haben es ruiniert“, sagte er in Richtung Regierungsbank. Die Airline plane Massenentlassungen, das ehemals für Qualität und Pünktlichkeit weltweit bekannte Unternehmen falle heute durch „Verspätungen“ und „Stellenabbau“ auf“!!! ...

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw42-de-aktuelle-stunde-wirtschaftskrise-1115500#:~:text=%E2%80%9EDie%20Union%20macht,Wettbewerbsf%C3%A4higkeit%20in%20den

"Es ist nicht leicht mit diesen EU-Verordnungen. Die werden in Brüssel beschlossen, in Frankreich gelesen, in Italien in den Papierkorb geworfen und in Deutschland von uns volldeppen befolgt!"

 

Herrscher über das Licht

16.08.2026 | 20:56

Das Programm die Wirtschaft in der "EU" nachhaltig und endgültig zu zerstören läuft doch prima. Ebenso wie die Zerstörung der Landwirtschaft, der Bildung, der Familie, der Energieversorgung, der Industrie, der Demokratie, des Wohlstands..... 

...und nicht zu vergessen das "EU" Neuansiedlungsprogramm. Der Genozid an den europ. Völkern wurde schon durch den "EU"-Kommunisten Dimitri A. angekündigt, als er ankündigte mindestens 70 Mio. Einwanderer bis 2050 in Europa anzusiedeln.

Wurde eigentlich schon mal über den Herkunftsnachweis von Einwanderern nachgedacht? Wenn die Lieferkette der Migranten nicht lückenlos nachvollziehbar ist, können wir diese dann wieder zurückschicken...?

Wenn sich etwas anhört wie Mist, aussieht wie Mist und auch riecht wie Mist... dann wird es wohl auch Mist sein... und dann kommt es garantiert aus Brüssel.
Lass die AfD demnächst im ersten Bundesland regieren... dieses Bundesland gesunden... die Menschen werden dann endlich kapieren... und andere Bundesländer werden ebenfalls danach streben und folgen.
Das Selbe wird dann in anderen Ländern passieren... Konservative werden diesen linken Mist ablehnen und im politischen Klo runterspülen.
Dann wird diese Krake in Brüssel bald ausgemistet.

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