Die fatalen Folgen verfehlter Energiepolitik der Bundesregierung

Hohe Energiepreise und Energieunsicherheit vertreiben die deutsche Industrie ins Ausland

Trotz angekündigter Entlastungen wie dem Industriestrompreis bleiben die Energiekosten in Deutschland im internationalen Vergleich hoch und unsicher. Die ideologisch getriebene Energiewende der aktuellen Bundesregierung beschleunigt die Deindustrialisierung und treibt Unternehmen massenhaft ins Ausland.

Friedrich Merz


Die deutsche Industrie, einst Rückgrat der Wirtschaft, steht vor einem dramatischen Niedergang. Verantwortlich dafür ist vor allem die verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung, die auf ideologische Ziele statt auf Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit setzt. Hohe Preise und anhaltende Unsicherheit zwingen energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Metallverarbeitung zur Abwanderung.

Versagen bei der Versorgungssicherheit

Die Bundesregierung hat durch den Ausstieg aus Kernenergie und die Abhängigkeit von volatilen Erneuerbaren sowie Importen eine prekäre Lage geschaffen. Trotz temporärer Preissenkungen durch Subventionen liegen Industriestrompreise in Deutschland weiterhin über dem EU-Durchschnitt und deutlich höher als in den USA oder China (oft nur etwa die Hälfte).

Geopolitische Ereignisse wie Konflikte im Nahen Osten treiben die Preise erneut in die Höhe, während die Regierung keine robuste, preisstabile Basis schafft.

Unternehmen berichten, dass Planungssicherheit fehlt. Schwankende Preise und Netzengpässe durch den forcierten Ausbau erneuerbarer Energien ohne ausreichende Speicher- oder Backup-Kapazitäten machen Investitionen in Deutschland riskant.

Massenabwanderung als direkte Konsequenz

Umfragen zeigen alarmierende Zahlen: Bis zu 37 Prozent der Industrieunternehmen erwägen Produktionskürzungen oder Verlagerungen ins Ausland, in energieintensiven Branchen sogar mehr.

Zwischen 2021 und 2023 haben bereits über 1.000 Unternehmen ihren Standort verlassen, begleitet von Zehntausenden Insolvenzen.

Beispiele aus Chemie, Gießereien und Automobilzulieferern häufen sich. Die Regierung reagiert mit homöopathischen Maßnahmen wie einem befristeten Industriestrompreis von fünf Cent pro kWh für ausgewählte Branchen – zu wenig, zu spät und zu bürokratisch, um den Trend umzukehren.

Diese Politik kostet Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Statt die Industrie zu schützen, priorisiert die Bundesregierung ideologische Ziele, die den Standort systematisch schwächen.

Fehlende Kurskorrektur

Die aktuelle Regierung versäumt es, auf Kernenergie oder eine pragmatische Energiepolitik zurückzugreifen, die günstige und sichere Versorgung garantiert. Stattdessen subventioniert sie mit Milliarden, was sie zuvor durch Regulierung und Abschaltungen verteuert hat. Das Ergebnis ist eine schleichende Deindustrialisierung, die Deutschland international ins Hintertreffen bringt. Eine echte Wende erfordert den Abschied von dieser dogmatischen Linie. 
 

Sven von Storch

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Kommentare

Wenn es Mächte gäbe, die Deutschland als wirtschaftlich erfolgreiche Nation abschaffen wollen - sie hätten sich kaum etwas Effektiveres einfallen lassen können, als unsere(?) Energiewende!

Dazu noch der Ausstieg aus billigem Russengas: wenn das keine systematische Schwächung des Standorts ist ...

Das kann nicht mehr Dummheit sein, das ist feiger Landesverrat!

Else Schrammen

01.06.2026 | 14:24

Der Irrsinn höret nimmer auf! Vor einigen Tagen hat doch rarsächlich eine Blitzbirne - ich glaube, es war einer von den Wirtschaftsweisen - gefordert, die Industrie solle ihre Produktion doch bitte im Einklang mit Wind und Sonne ausrichten, also dann produzieren, wenn genug erneuerbarer Strom zur  Verfügung steht. Dann würde sich auch Deutschlands Wirtschaft wieder erholen. Ich glaub, ich steh im Wald!

Flieht die Deutsche Industrie ins Ausland ,gucken Merze und Uschi ,an der langen Leine dumm hinterher ,solange diese Industrie nicht mehr  im "Eumelraum "bleibt ! Vielleicht wollen diese dann als Königin oder Marionettenhampel ungewählt im Industrieausland auftreten ? Genug gestohlene Sonderbillionen ,zum bestechen haben sie ja ,wenn nicht das Elend aus der Ukraine schon alles verkokst hat ?

Allerdings würde allen unserern Parteigenossen und Genverdrossinnen ,die ihre Richtung erst noch finden müssen ,schon mal eine Umstellung auf "Sonder-Diäten " gut tun  !

Ekkehardt Fritz Beyer

01.06.2026 | 16:18

... „Die deutsche Industrie, einst Rückgrat der Wirtschaft, steht vor einem dramatischen Niedergang. Verantwortlich dafür ist vor allem die verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung, die auf ideologische Ziele statt auf Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit setzt. Hohe Preise und anhaltende Unsicherheit zwingen energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Metallverarbeitung zur Abwanderung.“ ...

Ja mei: „Und wer hats erfunden?“ https://www.ludwig-erhard.de/oekonomische-spaetfolgen-des-merkelantismus/ 

Weshalb auch dieses m. E. durch und durch CumEX korruppte Ole S daran zu scheitern hatte – was etwa auch ein Grund dafür ist, dass nun dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich den göttlichen(?) Auftrag aus dem einstigen Büro von Margot Honecker bekam???

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/friedrich-merz-blackrock-aufsichtsrat-lobbyist-cum-ex   

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