Ein interessanter Artikel in der Zeitung "The American Conservative" beleuchtet die zunehmenden Herausforderungen durch Masseneinwanderung in Island, einem Land mit einer kleinen, homogenen Bevölkerung und einer direkten Verbindung zu seiner Wikinger-Vergangenheit.
Trotz seiner isolierten Lage spiegelt Island nun die Migrationsprobleme wider, die Europa seit Jahren plagen. Die Einwanderung hat in den letzten Jahren rapide zugenommen und führt zu kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die die isländische Gesellschaft bedrohen. Die Bevölkerungszahl der Ausländer hat sich in einem Jahrzehnt verdreifacht und beträgt nun über 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Kulturelle Veränderungen und Bedrohung der isländisch-historischen Identität
In Island wächst die Sorge vor einem kulturellen Verlust. Viele Isländer befürchten, dass ihre einzigartige Erbschaft, die auf den Wikinger-Sagen basiert, durch die schnelle Zuwanderung gefährdet ist. Bezirke wie Breiðholt in Reykjavík werden als "Baby Malmö" bezeichnet, was auf die Entstehung von Problemvierteln hinweist, die an schwedische No-Go-Zonen erinnern.
Schulen melden, dass bis zu 90 Prozent der Schüler ausländischer Herkunft sind, und viele Kinder beherrschen die isländische Sprache kaum. Ein Lehrer berichtete, dass keiner seiner Schüler den Satz "Das Herz pumpt Blut" verstehen konnte.
Solche Entwicklungen wecken Ängste vor dem Aussterben der isländischen Kultur und Gesellschaft. Die Premierministerin Kristrún Frostadóttir erkennt an, dass rasche soziale Veränderungen Emotionen wecken, während ein Basketballtrainer bedauert, dass der Schaden bereits irreversibel sei.
Zunahme der Kriminalität und Sicherheitsrisiken
Die Migranten-Kriminalität hat in Island neue Dimensionen erreicht. Gangs aus europäischen Migrantenvierteln sind eingetroffen, und jugendliche Straftaten verwirren Lehrer, Eltern und Polizei.
Jetzt stellt der islamische Extremismus eine neue Bedrohung für Island dar, mit mindestens einer Deportation eines ISIS-verbundenen Migranten in diesem Jahr.
Ein besonders schockierender Fall betrifft einen syrischen Migranten, der an einer Grundschule arbeitete und ein 14-jähriges Mädchen mehrmals vergewaltigte. Das Oberste Gericht verurteilte ihn, doch ein unteres Gericht hatte die Vorwürfe zunächst als kulturelles Missverständnis abgetan. Der Täter, der einst als Integrationserfolg gefeiert wurde, wird in fünf Jahren freikommen. Solche Vorfälle symbolisieren für viele Isländer eine ungewollte Veränderung ihrer Gesellschaft.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Arbeitsmarktveränderungen
Die Einwanderung treibt wirtschaftliche Umwälzungen voran. Island, das nach der Finanzkrise 2008–2011 eine Erholung erlebte, hat sich zu einer englischsprachigen Wirtschaftszone entwickelt. Branchen wie das Taxigewerbe sind von ausländischen Arbeitern überschwemmt, darunter Fahrer aus Afghanistan, der Elfenbeinküste, Marokko und den Philippinen.
Dies führt zu Überkonkurrenz, Steuerhinterziehung und dem Rückzug isländischer Fahrer, die nun die Nationalflagge als Protest zeigen. Junge Migranten wenden sich zunehmend kriminellen Gangs zu, unterstützt durch staatliche Hilfen und Gig-Jobs.
In wenigen Jahren ist Netzwerk aus Regierung, NGOs und Unternehmen entstanden, das billige Arbeitskräfte aus der Dritten Welt anzieht, während wohlhabende Viertel pro-migrantisch bleiben und ärmere Bezirke die Last tragen.
Politische Debatten und Zukunftsperspektiven: Hat Island noch eine Chance?
Die Debatte über Einwanderung in Island ist begrenzt. In der Öffentlichkeit wird hauptsächlich über Probleme in Schulen und Vierteln diskutiert, mit Forderungen nach mehr staatlicher Finanzierung. Themen wie kulturelle Distanz, geschlossene Grenzen oder Ausweisungen gelten als tabu, um Rassismusvorwürfe zu vermeiden.
Dennoch gibt es politische Hoffnungen: Die Zentrumspartei könnte ein Vehikel für strengere Politik werden. Ihr Parlamentarier Snorri Másson betont, dass die isländische Kultur ein wertvolles nationales Gut sei und der Verlust von sozialem Vertrauen, gemeinsamer Geschichte und Kohäsion drohe. Island stehe an einem Wendepunkt, wo schnelles Handeln notwendig sei, um die nationale Identität zu bewahren.


Comments
... „Island ist trotz seiner…
... „Island ist trotz seiner Abgeschiedenheit nicht vor europäischen Migrationsproblemen gefeit.“ ...
Ja mei: Scheinbar(?) aber kein Problem:
„Deutschland und andere Nato-Staaten werben für eine gemeinsame Sicherheitslösung mit den USA für die Arktis und Grönland - doch US-Präsident Donald Trump als mächtigster Bündnispartner ist unnachgiebig. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte nach einem Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington, er begrüße sehr, dass es in dieser Woche Gespräche zwischen der dänischen Regierung und der US-Regierung über Grönland geben werde. Er habe «keinen Zweifel, dass dies in einem freundschaftlichen und partnerschaftlichen Rahmen geschehen wird»! https://www.news894.de/artikel/deutschland-und-nato-werben-fuer-loesung-im-groenland-konflikt-2544322
Wonach die Urbevölkerung dieses Eilands ihre Kultur – ähnlich den Deutschen und US-Indigenen - für immer behalten darf???
Andere Kultur mit Sprachproblemen ?
Nun ist Island nicht unbedingt das Traumland für Migranten .Es könnte aber sein ,dass solche sich vom Worte "IS ...land"mehr religiöse Hoffungen versprochen haben und an" IS -lam" dachten .Kling ja so ähnlich .Somit könnte sich Island über Goldstücke freuen ,hätten sie nicht andere Kulturwerte.
Da für EU Fachmammonen nur eigene Werte ,wie Macht -Geld und Geltungssucht zählen ,sind ihnen die Werte ihrer Völker gleichgültig .
Es kommt mir aber so vor ,als wenn sich dieses Denken in den Völkern immer mehr durchsetzt ,was sich allerdings nicht gegen Migranten richtet ,sondern gegen überheblicher EU-Arroganzen ,die von ihrem Götterabglanz immer mehr zu Götzen verkommen .
Brüssel,wo die Mercosurgötzen (keine Eier haben ) aber die größten Kartoffeln bekommen ! https://youtu.be/6_TXumaj7wA?si=vEwgXEPF8smrVj35
Das gilt aber nicht nur für…
Das gilt aber nicht nur für Island, sondern für ganz Europa - insbesondere für Deutschland!
Und wem haben wir es eigentlich zu verdanken, daß "Grenzen oder Ausweisungen als tabu gelten, um Rassismusvorwürfe zu vermeiden?
Man könnte meinen, daß da Mächte dahinterstehen, die es nicht gut mit Europa meinen ...
Warum sonst würden Regierungen diese Unterwanderung ihrer nationalen Identitäten zulassen und - was Deutschland betrifft - sogar mit üppiger Rundumversorgung fördern?
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