Eine Stunde mehr Arbeit pro Woche sei nicht zu viel, meint Söder

Nach Merz will nun auch Söder, dass wir mehr arbeiten

Während die Bundesregierung Entwicklungshilfe in alle Welt verteilt, die Ukraine mitfinanziert und Milliarden für die Finanzierung der Asyl-Migration aufbringt, sollen wir mehr arbeiten. Das findet nicht nur Merz, auch Söder springt ihm jetzt bei.

Markus Söder


Die schwarz-rote Merz-Klingbeil-Regierung macht historische Rekordschulden, zu deren Zinstilgung die Steuerzahler herangezogen werden müssen. Gleichzeitig werden Milliarden in alle Welt verteilt, sei es für Entwicklungshilfe, für internationale Organisationen, für die Ukraine. Hinzu kommen die gewaltigen Summen des Sozialstaatbudgets, das durch die Asyl-Migration belastet ist.

Gleichzeitig drücken Inflation, hohe Energiekosten, extrem hohe Steuern und Abgaben auf die Einkommen der Bürger. Sie haben immer weniger Netto vom Brutto

Sollen die Bürger mehr arbeiten, damit die Regierung mehr Geld ausgeben kann?

Merz will daher, dass wir mehr arbeiten. Merz redet so, als seien wir Bürger faul. Jedenfalls klingt es so. Und nun springt ihm auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei. Auch er meint, dass wir mehr arbeiten sollen

Er verpackt das geschickt, in dem er sinngemäß sagt, dass eine Stunde pro Woche mehr zu arbeiten, ja nicht zu viel verlangt sei.

Doch es geht um das Prinzip. Die Bürger erkennen keinerlei Bemühungen, die Ausgaben des Bundes und der Länder zu senken. Vor allen Dingen der Widerspruch zur offensichtlichen Großzügigkeit, wenn es um die Hilfe anderer Länder und internationaler Organisationen oder die Finanzierung unzähliger NGOs geht, ist für viele Bürger ein Reizthema.

Wenn das Geld knapp ist, warum spart dann nicht die Regierung mit der Entwickungshilfe? Beim Verwaltungsapparat? Bei den ideologischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zur "Erziehung" der Bürger? 

Mehrarbeit lohnt sich nicht, weil Abgaben und Steuern zu hoch sind

Viele Bürger würden mehr arbeiten, wenn es sich im Nettogehalt deutlich ausdrückt. Doch das tut es nicht. Viele Arbeitnehmer feiern ihre Überstunden lieber in Form von Urlaub ab, weil sich das Mehr im Brutto kaum im Netto widerspiegelt. 

Die Abgaben und Steuern in Deutschland sind im internationalen Vergleich bereits extrem hoch. Die Lebenshaltungskosten steigen rasant. 

Was sich aufdrängt, ist der Verdacht, dass Merz und Söder solche Aussagen nur als Sprachrohr von bestimmten Lobby- und Interessensgruppen treffen. Anscheinend ist die Rendite für bestimmte Investoren noch nicht hoch genug.

Die Bürger merken, dass sie mit ihrer Mehrarbeit nicht für sich und ihre Familie arbeiten. Sie sollen für das Versagen der Politik mehr arbeiten. Denn die Politik schafft es nicht, ihre Ausgaben zu reduzieren.

Daher wehren sich die Bürger. Nicht weil sie faul sind. Sondern, weil sie es leid sind, für die Fehler der Politik einstehen zu müssen.

Sven von Storch

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Comments

" ... weil sie es leid sind, für die Fehler der Politik einstehen zu müssen".

Sollten wir nicht klarer sagen: weil sie es leid sind, für die fremdbefohlenen Bosheiten unserer(?) Regierenden einstehen zu müssen"?

Und leider muß bezweifelt werden, daß "sich die Bürger wehren". Wenn sie schon nicht die "gelben Westen" anziehen, müßten doch wenigstens die Wahlumfragen viel deutlicher zeigen, daß sie sich wehren wollen.

Die Regierung lässt alles rein, wirtschaftet Deutschland zugrunde, sind schuld am Zustand von Deutschland, und die, die dafür sorgen dass sich das Rad dreht, sollen zum Schluss alles richten.

Was ist schon aus dem Lande "der Bewegung" zu erwarten ? Die meisten Schurken der deutschen Geschichte kamen ja aus dieser Region. Es ist erstaunlich welches Pack immer wieder an die Spitze gelangt. 

DIe Leute vom linken Rand arbeiten schon lange nicht mehr für ein Schei.system. Wenn nun auch die Rechten dahinter kommen, dass man einen Schei.staat abfeiern muß, dann wird es schlecht für die Steuereinnahmen der regierenden Schei.parteien.

Glass Steagall Act

03.02.2026 | 10:27

Man sollte die Polit-Marionetten nur noch links liegen lassen! Warum überhaupt noch zuhören, bei denen kommt sowieso nur Mist aus deren Mund! Und was alle unbedingt verstehen müssen ist, sie arbeiten nicht für euch!

Solange wir mehr als 10% Steuerabgaben haben, läuft etwas gewaltig schief im Staat! Und da dem Bürger (nach allen Abgaben und Steuern) von einem verdienten Euro nur noch 38 Cent übrig bleiben, zeigt das, dass hier gar nichts mehr richtig läuft! Das ganze System ist von vorn bis hinten krank! Da hilft auch nicht mehr arbeiten, denn es bewirkt nur das Gegenteil. Damit verlängern sich nur die Probleme! Was wir brauchen ist eine grundlegende Neustrukturierung von allem!

Sie bringen es auf den Punkt!

Und mit unseren strengen Mindestlohnregeln muß auch für wenig anspruchsvolle und oft nur befristete Arbeiten (z.B. Ernte) soviel gezahlt werden, daß es sich für manche Arbeitgeber einfach nicht rechnet, dafür Leute einzustellen.

Folge: mehr Arbeitslose - weniger Produktion.

Wie schon öfter gesagt, das ganze System ist so marode, dass auch ein paar Leute mehr die arbeiten, nichts ändern würden!

Zuerst müsste man den ganzen Beamtenapparat feuern! Wir haben 5,4 Millionen und täglich kommen weitere hinzu. Finanzexperte Markus Krall sagt, dass 100.000 für einen funktionierenden Staat reichen würden! Diese Leutchen kosten uns allein 400 Milliarden pro Jahr!

Als nächstes kommen die ganzen Schmarotzer dran, die von weit her kommen, um sich an unserem Sozialsystem zu laben!

Dann können wir an Rüstung sparen, am Klimaschwachsinn, an schmarotzenden NGOs und vielem mehr …

Von welch "überragender" Intelligenz Söder ist zeigt die Tatsache, daß wenn alle Arbeitnehmer eine Stunde länger arbeiten würden, es dann eine Million mehr Arbeitslose gäbe, da die Produktivität ja gleich bleibt. 

Ehrlich, ich bin es leid mir das hirnlose, dumme Geschwätz eines Ministerpräsidenten anhören zu müssen, der noch nicht mal rechnen kann !

Auch Söder ist ein Volksfeind. Das hat er ja nun schon oft genug bewiesen. Aber entweder die bayrischen Wähler erkennen das nicht oder es ist ihnen völlig egal nach dem Motto: Wir haben den immer schon gewählt und wir lieben keine Veränderungen, halten daher einfach am Alten fest und Söder an der Macht, egal ob das gut ist oder nicht. Anders kann man es sich nicht erklären, dass Söder trotz seiner Verachtung des Volkes an der Macht bleibt und jedes Mal, wenn es darauf ankommt, diese Volksverachtung auch problem- widerstandslos zum Ausdruck bringen kann. Die Bayern nehmen's einfach hin, was Söders Glück ist.

Blindleistungsträger

03.02.2026 | 19:04

Und ich will, dass Söder weniger quatscht. Macht der garantiert nicht, so wie ich garantiert nicht noch mehr arbeite.

in Staat und Gesellschaft abschaffen würden, dann bräuchten wir nicht mehr, sondern weniger arbeiten. Warum brauchen wir in Deutschland 16 Bundesländer, 16 Landesparlamente, 16 Ministerpräsidenten und diese damit verbundene überflüssige Verwaltung. Wir haben ein vollkommen aufgeblähtes politisches System, und ich würde es einfacher und effektiver machen. 

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