Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran treibt die Rohölpreise weltweit massiv in die Höhe. Die Nordseesorte Brent soll in der Spitze um bis zu 13 Prozent zugelegt und zeitweise 82,37 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) erreicht haben. Das ist der höchste Stand seit Juli 2024 bzw. Januar 2025. Zuletzt notierte Brent bei rund 78 bis 79 Dollar (plus 7,5 bis 9 Prozent gegenüber Freitag). Die US-Sorte WTI kletterte zwischenzeitlich auf 75,33 Dollar und liegt aktuell bei etwa 71,50 bis 72 Dollar.
Störungen an der Schiffsstraße von Hormus am Golf von Oman
Der Hauptgrund für den Schock am Ölmarkt ist die massive Störung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. Iranische Kräfte haben nach den US- und israelischen Luftschlägen Tanker angegriffen und die Passage stark eingeschränkt oder zeitweise blockiert. Mindestens drei Tanker wurden beschädigt.
Benzin wird schon jetzt an den Tanksäulen teurer
In Deutschland und Europa sind die Folgen bereits spürbar. Der ADAC teilte heute mit, dass die Spritpreise seit Freitag deutlich angezogen haben. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 am Sonntag bereits 1,6 Cent mehr als am Freitag; heute Morgen lagen die Mittelwerte bei etwa 1,78 bis 1,83 Euro. Diesel verteuerte sich um bis zu 2,9 Cent und liegt bei rund 1,74 Euro. Auch die Heizölpreise steigen spürbar.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ließ über das Ministerium mitteilen, man beobachte die Lage "sehr genau" und prüfe die Freigabe strategischer Ölreserven, falls nötig. Analysten von Morgan Stanley, Wood Mackenzie und der Deutschen Bank halten bei anhaltendem Konflikt einen Sprung auf 100 Dollar pro Barrel für realistisch.
Für die Bürger wird der Krieg teuer
Das würde die Inflation weiter anheizen und das Wirtschaftswachstum in Europa bremsen.
Für Autofahrer, Pendler und Haushalte mit Ölheizung wird der Frühling deutlich teurer ausfallen – solange die Kämpfe im Nahen Osten andauern. Die Lage bleibt hochdynamisch; weitere Preissprünge sind möglich.


Kommentare
Schon seltsam! Da steigt der…
Schon seltsam! Da steigt der Weltmarktpreis für Öl seit Freitag um (mittlerweile) "nur" noch etwa 6-8%, aber die Heizölpreise liegen immer noch etwa 20%! über Freitag!
Da haben wohl die Heizöllieferanten die Panik der Verbraucher ausgenutzt um unseriöse Profite zu machen. Abwarten!
Unsere "Dämonkratie" und wir schaffen das !
Ganz plötzlich und unerwartet ! Das konnte niemand absehen ,vor allen nicht unsere Regierung ! Ebenso wie ganz plötzlich und unerwartet die Gasspeicher leer sind und dann noch dieser ganz plötzliche und unerwartet kalte Winter ,der sich einfach nicht nach den Erwärmungsregeln der Klimaideologen richtet !
Aber zum Glück hat diese Regierung ja ganz plötzliche und dem Volke unerwartete Methoden ,kommende Wahlen zu beeinflussen ,wie man z.B. mit einem Versuch ,dem AFD-Verbot vorgegangen ist . (Unerwartet gescheitert!) Aber die Möglichkeiten im Unrechtstaat sind noch nicht ausgeschöpft ! (Goldmedaille als Flüchtlingsland - und wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast !)
Energiepreise
Fakt ist: die Konzerne haben Öl und Bezin vor Monaten günstig eingekauft, Der Krieg wird jetzt als Begründung zur Abzocke genutzt!
Fakt ist auch: Politiker nutzen die Lage rotzfrech, um den Bürgern Elektroautos nahezulegen!
Wann wert sich der Bürger endlich?
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