Siehe Interview mit Professor Werner Patzelt HIER
In einem Interview mit Apollo-News kommentiert und analysiert der Politikwissenschaftler Professor Werder Patzelt die jüngste Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, die Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextrem" durch den Bundesverfassungsschutz in einem Eilverfahren aufzuheben.
Gerichtsurteil kippt die Einstufung "gesichert rechtsextrem"
Das Verwaltungsgericht Köln hat in einem Eilverfahren entschieden, dass die AfD bislang nicht gesichert als rechtsextrem eingestuft werden kann. Das Hauptverfahren steht noch aus, dennoch ist die bisherige mediale und politische Darstellung der AfD als "gesichert rechtsextrem" vorerst vom Tisch. Patzelt betont, dass der Partei als Ganzes keine verfassungsfeindliche, rechtsextreme Haltung zugeschrieben werden kann.
Ablehnung der Verfassungsschutz-Argumentation zum Begriff "Remigration"
Das Gericht stellt fest, dass die Behauptung, die AfD verfolge das Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund einen rechtlich abgewerteten Status zuzuerkennen, nicht ausreichend belegt ist. Der Begriff "Remigration" sei unklar und lasse verschiedene Interpretationen zu, weshalb er kein hinreichendes Beweismittel für eine verfassungswidrige Zielsetzung darstellt.
Politische Motivation hinter der Einstufung: AfD sollte diskreditiert werden
Laut Professor Patzelt wurde die Einstufung der AfD als rechtsextrem politisch motiviert genutzt, um die Partei zu diskreditieren und ihr die demokratische Legitimität abzusprechen. Aber die AfD bestreitet nicht das demokratische Mehrparteiensystem, das Recht auf Opposition und Volksabstimmungen.
Das Urteil zeige, so Patzelt, dass deutsche Gerichte immer noch unabhängig von politischem Druck urteilen und den Rechtsstaat schützen. Sie prüfen sorgfältig, ob verfassungsfeindliche Ziele tatsächlich vorliegen, und urteilen nicht aufgrund politischer Mehrheitsmeinungen.
Wechsel an der Spitze des Bundesamts für Verfassungsschutz
Der neue Präsident des Verfassungsschutzes distanziert sich vom Vorgehen seines Vorgängers, der die AfD besonders scharf bekämpfte. Es ist nicht eindeutig, ob dieser Führungswechsel zu einer grundsätzlichen Änderung der Verfassungsschutz-Politik führt.
Die Aufhebung der Einstufung könne der AfD in zweierlei Hinsicht helfen. So werden rechtliche Einschränkungen bei der Nutzung des Begriffs "gesichert rechtsextrem" gegenüber der Partei erwartet. Und AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst könnten sich gegen Diskriminierung wegen der früheren Einstufung besser wehren.
AfD bundesweit im Aufwind
Die AfD benötigt laut Patzelt keinen zusätzlichen Rückenwind, da viele Wähler die Partei aufgrund wahrgenommener Unzulänglichkeiten der etablierten Parteien unterstützen.
Was ist mit der Zukunft der Remigrationsdebatte?
Obwohl das Gericht den Begriff "Remigration" als unklar bewertet, wird die Debatte politisch weitergeführt, da Fragen der Rückführung nicht bleibeberechtigter Migranten weiterhin politisch relevant sind. Die AfD-Gegner werden das Thema vermutlich nutzen, solange kein besseres Angriffsthema vorhanden ist.


Kommentare
AfD
Glaubt ihr wirklich, Rotfront würde das einfach so schlucken? Denen fallen ganz schnell neue Schikanen ein: Die alte Brandmauer erhöhen, eine zweite bauen, Nato-Draht obendrauf, bewaffnete Wachtposten alle 10 m, im Bundestag und in den Landragen erweiterte Niederträchtigkeiten. Da gibt es ungeahnte Möglichkeiten. Und sämtliche linken Nachrichten - Print oder TV - werden mit dem Satz beginnen: "Vorerst darf man die AfD nicht mehr als gesichert rechtsextremistisch bezeichnen". Wir sind noch nicht fertig mit euch "Demokratiezerstörern"! Wir kriegen euch schon noch, ihr blauen Halunken!
Es geschehen noch Zeichen…
Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Erst stellt ein Gericht fest, daß die AfD nicht "rechtsextrem" ist, und dann wird auch noch einer Präsident des Verfassungsschutzes, der sich vom Vorgehen seines Vorgängers und "besonders scharfen" AfD-Bekämpfers distanziert!?
Ist das das Licht am Ende des Tunnels - nicht nur für die AfD sondern auch für unser Land?
Schade nur für diejenigen, denen die Verteidigung unserer(?) Demokratie so sehr am Herzen liegt - ganz zu schweigen vom Erhalt ihrer fremdverliehenen Pfründen.
... „Laut Patzelt wurde die…
... „Laut Patzelt wurde die ursprüngliche Einstufung der AfD als rechtsextrem politisch motiviert genutzt, um die Partei zu diskreditieren und ihr die demokratische Legitimität abzusprechen. Doch das sei vorerst gescheitert“ ...
Was die Altparteien wegen der auch in BW in Kürze anstehenden Landtagswahl nicht anerkennen wollen und deshalb mit dem entsprechenden Erfolg in Revision gehen?! https://www.youtube.com/watch?v=IjijpiybvEs
Wen wunderts???
https://www.youtube.com/watch?v=y8RCwoLExd0
https://www.youtube.com/watch?v=YsSjNoNS4lg
https://www.youtube.com/watch?v=deVevvGDpmE
alles klar ihr linksrotzgrün…
alles klar ihr linksrotzgrün schwarzversüfftes pack.... afd und alles wird ok...afd- arbeit für deutschland... wollen linksrotzdeppen natürlich nicht....besser für das pack: alles von deutschland ..
alice erlöse uns.....
"Unser demokratischer Rechtsstaat" *
Da die Hürden für ein Parteiverbotsverfahren ach so hoch liegen, dass sie nun also möglicherweise nicht überwunden werden können für ein Parteiverbot der AfD, aus diesem Grunde steht nunmehr die Frage im Raum, ob die Hürden des Parteiverbotsverfahrens für ein Verbot der SPD zu überwinden sein könnten, weil die seit etwa dreißig Jahren unter zunehmender Entfaltung von Wahnsinn und organisierter Kriminalität gegen die Verfassung* ganz systematisch und mit q.e.d. nicht unerheblicher Potentialität das verfassungswidrige Ziel der Spaltung der Gesellschaft von Grund auf und von Anfang an verfolgt.
* "Unser demokratischer Rechtsstaat"
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