Betroffen: Baugewerbe, Gastgewerbe, Verkehr, Logistik, verarbeitendes Gewerbe

Steigende Firmenpleiten belasten die deutsche Wirtschaft

Hauptursachen sind laut DIHK fehlende politische Entlastungen bei Steuern, Energiepreisen und Bürokratie, hohe Energiekosten, schwache Konjunktur, Inflation und Lieferkettenprobleme. Experten sprechen von einem strukturellen Kollaps, der schwerwiegender ist als in der Finanzkrise 2009.

Symbolbild Wirtschaftlicher Niedergang


Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat im Jahr 2025 einen alarmierenden Höchststand erreicht. Experten sprechen von einem strukturellen Kollaps und fordern dringende politische Maßnahmen. Basierend auf offiziellen Statistiken und aktuellen Berichten zeichnet sich ein besorgniserregender Trend ab, der sich auch in 2026 fortsetzen könnte.

Aktuelle Statistiken zum Anstieg der Insolvenzen: Lage verschärft sich

Im Dezember 2025 stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat [siehe Bericht "DeStatis"]. Im November lag der Anstieg bei 5,7 Prozent und im Oktober bei 4,8 Prozent mit insgesamt 2108 gemeldeten Fällen [siehe Bericht "Handelsblatt"]. Für das gesamte Jahr 2025 wird mit mehr als 23.000 Insolvenzen gerechnet, dem höchsten Wert seit elf Jahren. 

Andere Quellen sprechen sogar von einem 20-Jahres-Hoch mit 17.604 Unternehmen, die Insolvenz anmeldeten. Im ersten Halbjahr 2025 allein wurden rund 12.000 Insolvenzen verzeichnet. 

Bei Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten gab es etwa 140 Fälle. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich im Oktober auf 2,6 Milliarden Euro, was zwar weniger als im Vorjahr ist, aber dennoch die wirtschaftliche Belastung unterstreicht [siehe Bericht "n-tv"].

Zahlreiche Branchen betroffen

Besonders stark trifft der Insolvenztrend Branchen wie Verkehr und Lagerei, das Gastgewerbe sowie das Baugewerbe, wo die Insolvenzrate pro 10.000 Unternehmen am höchsten ist. Auch das verarbeitende Gewerbe und der Hotelbereich sind massiv betroffen. Von Hotels bis hin zu Autobauern reicht das Spektrum der Pleiten, was den Mittelstand und den Arbeitsmarkt stark belastet. 

Gründe für den dramatischen Anstieg: Die Politik schafft die Wende nicht

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht in zu wenigen umgesetzten politischen Maßnahmen einen Hauptgrund für die Pleitewelle. Volker Treier, Chefanalyst des DIHK, betont, dass spürbare Entlastungen bei Steuern, Energiepreisen und Bürokratie fehlen [siehe Bericht "n-tv"]. 

Experten sprechen von einem "strukturellen Kollaps" der Wirtschaft, der stärker ist als während der Finanzkrise 2009. 

Hohe Energiekosten, bürokratische Hürden und eine schwache Konjunktur verschärfen die Lage. Zudem wirken sich anhaltender Inflationsdruck und Lieferkettenprobleme aus, die viele Unternehmen an ihre Grenzen bringen.

Auch 2026 wird sich die Krise fortsetzen

Für 2026 prognostizieren Experten einen weiteren Anstieg der Insolvenzen, insbesondere bei Großunternehmen um 15 bis 20 Prozent. Die düstere Aussicht basiert auf der anhaltenden Strukturkrise, die ohne politische Interventionen eskaliert. Der Arbeitsmarkt könnte massiv leiden, da Rekordwerte bei Firmenpleiten zu höherer Arbeitslosigkeit führen. Eine schnelle Erholung wird nicht erwartet, solange grundlegende Reformen ausbleiben. Die Politik ist gefordert, um den Trend umzukehren und den Mittelstand zu stärken. 

Doch ob die schwarz-rote Koalition das schafft, bleibt zu bezweifeln. Deutschland braucht eine politische Wende und das Ende der Brandmauer, um endlich denn Karren wieder aus dem Dreck ziehen und die Volkswirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Sven von Storch

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Comments

Wolfgang Lammert

13.01.2026 | 08:24

MERZ, SÖDER und KLINGBEIL haben in der Wirtschaftspolitik völlig versagt. Der Öko-Sozialismus ist gescheitert mit seinen hohen Energiekosten. Niemand will mehr in Deutschland investieren. Alles, was MERZ, KLINGBEIL und SÖDER sagen ist nur BLABLA. Die Ursachen des Abstiegs Deutschland werden nicht gesagt. Sie sind, wie MERKEL, die Totengräber Deutschlands und die sie Wählen, werden das Land in den Abgrund reißen, nur das MERZ, SÖDER und KLINGBEIL vor das Land verlassen....

Selbst Investoren kapitulieren: Deutschland will keiner mehr haben

 

Man hatte einst über die Zustände in der DDR hochnäsig gelaästert, und nun trifft es dasselbsternannte Supersystem im Westen auch. Jetzt die selben Umstände halt nur verzögert, so wie vorausgesagt. Auch der Westen nur ein marodes unfähiges System durch Dummheit und Arroganz. Das Ende und derNiedergang kommt, ob man will oder nicht. Auch die AfD hatt auf breiter Linie versagt, denn auch sie hat die letzeten 10 Jahre verschlafen. 

 

Ekkehardt Fritz Beyer

13.01.2026 | 09:56

„Betroffen: Baugewerbe, Gastgewerbe, Verkehr, Logistik, verarbeitendes Gewerbe

Steigende Firmenpleiten belasten die deutsche Wirtschaft“ ...

Weil es das Larry https://de.wikipedia.org/wiki/Laurence_Douglas_Fink seinem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich so diktierte???

Da ist es scheinbar selbstverständlich:

„Die Bundesregierung will mit Milliarden-Schulden die deutsche Wirtschaftskrise beenden. Neue Daten zeigen jedoch, warum dieser Plan nach hinten losgehen könnte"! https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/merz-milliarden-schulden-darum-koennten-sie-unseren-wohlstand-vernichten-li.2349985

Wen wunderts da noch, dass die anstehende Wahl in z. B. Sachsen-Anhalt die CDU bereits in völlige Panik versetzt? https://www.youtube.com/watch?v=3d2Xwu9ApwY 

Ein sicherlich wesentlicher Grund dafür: https://uncutnews.ch/wir-sind-jetzt-die-freie-welt-europa-erklaert-der-meinungsfreiheit-den-krieg/

Handels es sich im Folgenden deshalb etwa tatsächlich um einen Fake(?)??https://de.euronews.com/my-europe/2025/05/05/us-annexion-gronlands-hat-danemark-den-kreml-um-hilfe-gebeten

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