Rentenreform-Pläne der Merz-Klingbeil-Koalition haben schwerwiegende Konsequenzen

Studie zeigt: Neue Kapital-Rente wird eine Viertelmillion Arbeitsplätze kosten

Arbeitgeber werden Stellen kürzen, Arbeitnehmer werden den Konsum reduzieren, die Konjunktur wird zusätzlich belastet: All das würde massiven Arbeitsplatzabbau zur Folge haben.

Rechnung


Eine gemeinsame Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung kommt laut Presseberichten zu dem Ergebnis, dass die von der Rentenkommission vorgeschlagene und von der Bundesregierung anvisierte und geplante Kapitalrente bis zu 250.000 Arbeitsplätze kosten könnte.

Zusätzliche Kosten für Arbeitgeber, weniger Netto-Verdienst für Arbeitnehmer

Der Grund dafür ist klar:  Wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab 2028 schrittweise zusätzliche Beiträge für die neue Kapitalrente einzahlen, müssen beide andernorts sparen.

Das bedeutet: Unternehmen bauen Stellen ab, wenn Lohnnebenkosten zu stark steigen. Und Arbeitnehmer haben weniger Netto vom Brutto, was dazu führt, dass weniger Geld in den Konsum fließt und die Konjunktur abschwächt.

Der bisherige Plan ist, dass bis 2031 der Beitragssatz um insgesamt zwei Prozentpunkte steigen soll. 

Hinzu kommen die steigenden Lebenshaltungskosten

Ein Punkt, der die Lage verschärft, ist das Umfeld der weiteren Kostensteigerungen. Viele Unternehmen leiden unter einer kostenintensiven Bürokratie, hohen Steuern und steigenden Energiepreisen. Wenn dann noch die Arbeitnehmer teurer werden, werden noch mehr Firmen ins Ausland abwandern. Denn bei vielen sind die Grenzen des Ertragbaren erreicht.

Für die Arbeitnehmer ist es ebenso dramatisch. Steigende Mieten, wachsende Mietnebenkosten, Inflation, hohe Energiepreise und immer höhere Sozialabgaben schmälern deutlich die Lebensqualität von Millionen Menschen. Für Menschen, die jeden Tag rechnen müssen, um über die Runden zu kommen, wird es besonders schwierig. Wenn dann noch die Minijobs als Zusatzverdienst-Möglichkeit wegfallen, werden viele Bürger ins soziale Elend abdriften.

Sven von Storch

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Kommentare

An der neuen Kapitalrente wird's bestimmt nicht liegen, wenn weitere Arbeitsplätze verloren gehen!

M.E. ist diese Studie völlig übertrieben und einseitig orientiert und berücksichtigt überhaupt nicht, daß damit auch die zukünftigen Renten abgesichert werden.

Ekkehardt Fritz Beyer

30.06.2026 | 11:05

... „Arbeitgeber werden Stellen kürzen, Arbeitnehmer werden den Konsum reduzieren, die Konjunktur wird zusätzlich belastet: All das würde massiven Arbeitsplatzabbau zur Folge haben.“ ...

Was scheinbar zumindest die in Deutschland noch verblieben Indigenen in Solidarität mit der Ukraine unterwürfig hinzunehmen haben!?

Und nun auch das noch: https://rtde.team/inland/284189-bundeswehr-rekruten-flop-nach-halbem/

Das interessiert Merz überhaupt nicht ! 

Durch diese "Reform" sollen die Kapitalmärkte bedient werden, deren Mitarbeiter Merz ist. 

Außerdem müssen dann Arbeitnehmer von versteuertem Einkommen Finanzprodukte kaufen auf die dann Kapitalertragssteuer und Einkommenssteuer bezahlt werden muß. 

Nur mal davon abgesehen, daß die jetzt schon verarmte deutsche Bevölkerung gar kein Geld mehr hat um das finanzieren zu können, ist es nichts anderes als eine weitere absolut dreiste Steuererhöhung. 

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