Die Vereinten Nationen stehen vor einer existenziellen Finanzkrise. Generalsekretär António Guterres spricht von einem drohenden "finanziellen Zusammenbruch" der Organisation. Hauptursache ist der massive Rückzug der USA unter Präsident Donald Trump aus multilateralen Institutionen und die Einstellung fast aller Zahlungen an die UN und ihre Sonderorganisationen.
Warnung aus dem Generalsekretariat
In einem internen Brief an die Mitgliedstaaten hat Guterres Ende Januar gewarnt, dass die UN ohne schnelle Zahlungen oder grundlegende Reformen der Finanzregeln bis Mitte des Jahres zahlungsunfähig sein könnte. Die Organisation kämpft mit einem Rekord an ausstehenden Beiträgen und ist gezwungen, bereits zugesagte, aber nie eingegangene Mittel zurückzuzahlen – ein bürokratischer Mechanismus, der die Lage paradoxerweise noch verschlimmert. Ohne Änderung drohen Kürzungen bei Programmen, Gehaltsaussetzungen und der teilweise Stillstand humanitärer Einsätze.
Die USA waren immer der größte Beitragszahler
Die Vereinigten Staaten waren traditionell der mit Abstand größte Beitragszahler und stellten etwa ein Fünftel des regulären UN-Haushalts. Unter Trump wurden jedoch nicht nur die Pflichtbeiträge drastisch gekürzt oder eingefroren, sondern auch die freiwilligen Zahlungen, die den Großteil der US-Unterstützung ausmachten, fast vollständig gestrichen.
Im Januar 2026 unterzeichnete Trump ein Dekret, mit dem die USA den Austritt aus mehr als 60 internationalen Organisationen einleiteten, darunter zahlreiche UN-Entitäten wie die Weltgesundheitsorganisation, UNESCO, UN Women und die Klimarahmenkonvention.
Die US-Regierung begründet den Schritt damit, dass diese Institutionen ineffizient, verschwenderisch oder gegen amerikanische Interessen gerichtet seien.
Folgen für Programme und Mitarbeiter
Die entstandene Finanzlücke liegt derzeit im Milliardenbereich. Besonders hart trifft es humanitäre Hilfe, Friedensmissionen, Gesundheitsprogramme und Klimaschutzinitiativen. Die WHO hat bereits massiv Stellen gestrichen und Projekte eingestampft. Insgesamt sind Tausende Arbeitsplätze bei der UN und ihren Agenturen gefährdet. Die Organisation plant Einsparungen von bis zu einem Fünftel des laufenden Budgets. Das ein Wert, der in der Praxis noch höher ausfallen könnte, wenn keine alternativen Geldgeber einspringen.
Die UN behauptet, Beiträge seien völkerrechtliche Verpflichtung, die USA widersprechen
Während die UN-Sprecher betonen, dass die Mitgliedsbeiträge eine völkerrechtliche Verpflichtung darstellen, zeigt sich die Trump-Administration unbeeindruckt. In den USA wird der Rückzug von vielen Anhängern als konsequente "America First"-Politik gefeiert.
Die UN hat ihren Haushalt für dieses Jahr bereits deutlich gekürzt. Generalsekretär Guterres fordert eine grundlegende Überarbeitung der Finanzmechanismen, um künftig Reserven bilden zu können. Ohne Rückkehr der USA oder eine massive Umschichtung der Finanzierungsquellen droht jedoch ein schleichender Funktionsverlust.


Comments
Eine richtige Entscheidung.
Eine richtige Entscheidung.
... „Unter Trump wurden…
... „Unter Trump wurden jedoch nicht nur die Pflichtbeiträge drastisch gekürzt oder eingefroren, sondern auch die freiwilligen Zahlungen, die den Großteil der US-Unterstützung ausmachten, fast vollständig gestrichen.“ ...
Weil Vereinten Nationen als Experiment https://zeitschrift-vereinte nationen.de/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_2012/Heft_1_2012/07_Brock_VN_1-12_3-2-2012.pdf mit diesem Personal https://www.google.com/search?q=baerbock+bei+der+un&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=baerbock+bei+der+un&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHCAEQABiABDIICAIQABgWGB4yCAgDEAAYFhgeMggIBBAAGBYYHjIICAUQABgWGB4yCAgGEAAYFhgeMggIBxAAGBYYHjIICAgQABgWGB4yCAgJEAAYFhge0gEJMTEyMDdqMGo0qAIAsAIB&sourceid=chrome&ie=UTF-8 längst scheiterten?
Hatte dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich sein Tinchen https://www.youtube.com/shorts/KSF7bl3d2N4 deshalb etwa per göttlicher(?) Weisung einzusetzen???
Rangliste der Einzahler
Steht da nicht Bill und Melinda Gates?? Sorry Zweckgebundene Spenden !!
UN
Vielleicht dreht Trump den Geldhahn wieder auf, wenn statt des Linksideologen, Muslimfreund und Israelphoben aka Antisemiten Guterres ein nüchterner, vernünftiger Mensch auf dem Thron sitzt!
Wenn es den UN so schlecht…
Wenn es den UN so schlecht geht, sollte doch Deutschland neben seinen UN-Beiträgen wenigstens noch das Gehalt der Präsidentin der UN-Vollversammlung übernehmen.
Schließlich wird Frau Baerbock dort das deutsche Ansehen und seine Interessen ebenso überzeugend vertreten, wie als deutsche Aussenministerin ...
Deutschland haut euch raus!
UN halte aus, Deutschland haut euch raus! Der Feindstaat der UN wird einfach gezwungen den Amerikanischen Beitragsanteil zu tragen.
Was hat die UNO in den letzten Jahren getan? NICHTS!
Funktionseinschränkung der UN? Ich habe nichts festgestellt und bin über nichts informiert, was ich an Funktion der UN vermissen würde.
Trump handelt richtig. Bei seiner letzten Rede vor der UN-Vollversammlung konnte er unmittelbar erleben, was die UN-Funktionäre von den USA und deren Präsidenten (d.h. von der Mehrheit der US-Wähler) halten: nichts! Dem Präsidenten wurde die Rolltreppe angehalten, als er sie betrat, und der Teleprompter bei seiner Rede fiel (natürlich NICHT zufällig) aus.
Wer sich solche Frechheiten dem größten Geldgeber gegenüber erlaubt (nämlich dem us-amerikanischen Steuerzahler gegenüber), hat sogar das Recht verwirkt, dumm aus der Wäsche zu gucken, wenn dieser ihm die Geldmittel streicht.
Die UN hat ausgedient. Wenn…
Die UN hat ausgedient. Wenn man schon davon ausgeht, dass eine Frau Bärbock dort ihr unqualifiziertes Treiben fortsetzen darf, so wird es Zeit diese Institution durch einen Friedensrat zu ersetzen.
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