Gold-Korrektur: Das Tief liegt bereits hinter uns

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Einführung

Nach einem steilen Aufwärtstrend begann Ende Januar dieses Jahres bei Gold, Silber und Edelmetallaktien eine Korrektur. Unsere Prognosemodelle und langfristig orientierten Indikatoren lassen keinen Zweifel daran, dass es sich nur um eine Korrektur im Aufwärtstrend handelt und nicht um den Beginn einer Baisse. 

Liebe Leser, nach einem steilen Aufwärtstrend begann Ende Januar dieses Jahres bei Gold, Silber und Edelmetallaktien eine Korrektur. Unsere Prognosemodelle und langfristig orientierten Indikatoren lassen keinen Zweifel daran, dass es sich nur um eine Korrektur im Aufwärtstrend handelt und nicht um den Beginn einer Baisse. 

Dafür sprechen ohne Wenn und Aber auch die fundamentalen Treiber dieser Goldhausse, die in Form einer laxen Geldpolitik und einer nahezu weltweit betriebenen Staatsschuldenorgie ungebremst fortbestehen. Außerdem haben zahlreiche Zentralbanken auf den Einsatz des US-Dollar-basierten Weltwährungssystems als Waffe gegen Russland mit Goldkäufen reagiert, um die Sicherheit ihrer Währungsreserven zu gewährleisten. Die langfristige Bedeutung dieser strategischen Entscheidung für den Goldpreis kann man kaum überschätzen. 

Korrekturen bestehen aus Kurs und Zeit

Korrekturen bestehen aus den beiden Komponenten Kurs und Zeit. Sowohl das Ausmaß des zwischenzeitlichen Kursrückgangs als auch deren Dauer sind bei der Analyse also von Bedeutung. Die aktuelle Korrektur des Goldpreises erfolgte in zwei schnellen und starken Abwärtswellen. Dabei wurde die charttechnische Unterstützungszone zwischen 4.000 $ und 4.400 $ pro Unze erfolgreich getestet. Damit hat die Komponente Kurs ihren Tiefpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits hinter sich. 

Mit einer Dauer von 3½ Monaten ist die Korrektur aber noch kurz. Die Zeit für einen Anstieg auf neue Höchstkurse scheint deshalb noch nicht reif zu sein. Ich rechne also mit einer Fortsetzung der Korrektur in der Kursspanne der vergangenen Monate. Dabei würde ich auch einen erneuten Anstieg an das Januar-Hoch als Teil einer größeren Korrekturformation interpretieren. 

Ein Blick auf frühere Korrekturen

Den folgenden Monatschart des Goldpreises haben wir in unserer Mitte Dezember 2025 erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Gold, Silber und Diamanten“ gezeigt. Wie Sie darauf erkennen, gab es während der Goldhausse von 2001 bis 2011 zwei große Korrekturen. Die erste erreichte ihr Tief bereits nach fünf Wochen. Allerdings dauerte der Anstieg auf neue Hochs insgesamt 16 Monate. Im zweiten Fall erfolgte das Korrekturtief erst nach sieben Monaten, und vier Monate später notierte Gold schon wieder im Bereich seines zuvor gesehenen Hochs. Im großen Bild der Hausse gesehen waren beide Korrekturen bedeutungslose Atempausen auf dem Weg nach oben.

Goldpreis pro Unze in $, Monatschart, 2000 bis 2012

Goldpreisentwicklung

Auf dem langen Weg von 250 $ pro Unze auf 1.900 $ galt es, zwei relativ starke Korrekturen zu überstehen, die in dieser Darstellung allerdings kaum ins Gewicht fallen. 

Quelle: StockCharts.com

Mit diesem Chart im Hinterkopf wäre es wohl keine Überraschung, wenn auch die aktuelle Korrektur noch etwas Zeit in Anspruch nehmen würde. Eine der von uns zum Kauf empfohlenen Minenaktien ist allerdings jetzt schon auf neue Hochs gestiegen. Weitere werden folgen, da auch ein Goldpreis auf dem derzeitigen Niveau von 4.700 $ pro Unze hohe Gewinne abwirft und die Aktien gut gemanagter Goldproduzenten unterbewertet sind. Sie müssen also nicht auf neue Hochs des Goldpreises warten, um mit ausgewählten Minenaktien Geld zu verdienen. 

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.
Ihr      
Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und 2009 „Die Inflationsfalle“. 2018 erschien „Bitcoin & Co. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten“ und 2019 ihr immer noch hochaktuelles Buch: „Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Erhältlich im Buchhandel oder auf www.krisensicherinvestieren.com. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

18.05.2026 | 14:54

... „Mit einer Dauer von 3½ Monaten ist die Korrektur aber noch kurz. Die Zeit für einen Anstieg auf neue Höchstkurse scheint deshalb noch nicht reif zu sein. Ich rechne also mit einer Fortsetzung der Korrektur in der Kursspanne der vergangenen Monate. Dabei würde ich auch einen erneuten Anstieg an das Januar-Hoch als Teil einer größeren Korrekturformation interpretieren.“ ...

Ja mei: Das liebe Gold der Amis(?):

https://www.kettner-edelmetalle.de/news/goldreserven-als-rettungsanker-warum-eine-neubewertung-amerikas-schuldenberg-nicht-zum-verschwinden-bringt-27-02-2026

Die Gold-Neubewertung ist DOCH kein Gerücht!!!

https://www.youtube.com/watch?v=jPZH6rlZbxI

Glass Steagall Act

26.05.2026 | 14:05

Ich kann auch nur empfehlen, wer noch Geld übrig hat, sollte es die nächsten Wochen in physisches Gold investieren, bevor die nächste Abwertungswelle (Inflation) vom Euro oder anderen Währungen startet! Man erkennt es daran, dass Gold steigt. So etwas geht meist schnell und ruckartig, als kontinuierlich. Keine Angst vor einem Rücksetzer, denn die Schuldenpolitik sorgt langfristig für einen garantierten Anstieg! Letztendlich ist es aber nur ein Werterhalt und kein wirklicher Gewinn! Man bleibt also beim Gold immer auf dem umgetauschten Wert, während der Wert des Geldes ständig fällt. Aber immer in Jahren rechnen und nicht in Tagen oder Wochen.


Bei physischem Silber muss man allerdings dem Staat erst einmal 19% MwSt. bezahlen, was bei Gold nicht der Fall ist. Somit muss Silber erst einmal 19% steigen, bevor man auf den Einkaufwert kommt, da beim Verkauf die MwSt. nicht erstattet wird! Dafür hat Silber ein wesentlich aggressives Verhalten in beide Richtungen. Hier ist noch mehr Gelassenheit gefragt als bei Gold!

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