Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

Veröffentlicht:
Einführung

Die EU-Führung scheint sich nun bei der Finanzierung des Ukraine-Krieges auf dieses Wilhelm Busch-Zitat besonnen zu haben. Allerdings hat Von der Leyen nicht bloß die guten Sitten und den international akzeptierten geschäftlichen Usus über Bord geworfen, sondern auch die Grenze zum Strafrecht überschritten.

Auf den Punkt gebracht unternimmt die EU einen Kriegsakt gegen Russland.

Von FRANZ FERDINAND | Die Berliner Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang den Völkerrechtsexperten Robert Volterra mit den Worten:

„Wenn ein Staat mithilfe von Verordnungen das Staatsvermögen eines anderen Staates beschlagnahmt, ist das ein ebenso schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht, wie wenn ein Staat mit Waffengewalt das Staatsgebiet eines anderen Staates besetzt.“

Was die Wahnsinnigen in Brüssel nicht bedenken ist, dass sie mit der Konfiskation russischer Gelder die Büchse der Pandora öffnen. Volterra erklärt weiter:

„Der Plan könnte am Ende von anderen Ländern, denen einige Maßnahmen der EU nicht gefallen, als Präzedenzfall genutzt werden. Was passiert, wenn eine Großmacht die Umweltpolitik der EU ablehnt, sie für völkerrechtswidrig erklärt und dann beginnt, die souveränen Vermögenswerte der EU-Staaten zu beschlagnahmen?“

Im Grunde läutet also ein derartiges Verhalten das Ende des Globalismus und jeglicher internationaler Kooperation ein. Es ist daher nicht vorstellbar, dass die Weltgemeinschaft das Verhalten der EU hinnehmen wird. Die EU wird zu einem geächteten Paria-Bündnis der Weltgemeinschaft werden! Offenbar kommt im Verhalten der EU die Attitüde der Kolonialisten und Imperialisten zum Vorschein, die immer schon glaubten über dem Recht zu stehen und Anderen von oben herab Vorschriften machen zu dürfen! Man kann davon ausgehen, dass die BRICS-Staaten darauf reagieren werden!

In einem weiteren Artikel beschreibt die Berliner Zeitung den Hintergrund der Konfiskation staatlicher russischer Vermögenswerte folgendermaßen:

   Signifikante Teile des umstrittenen EU-Kredits gehen nicht als „Hilfe“ in die Ukraine. Das Geld wird für die Rückzahlung eines alten Kredits der G7 benötigt.

In der Finanzwelt würde man von einem Schneeballsystem sprechen: Wenn ein Unternehmen Geld eines Investors verwendet, um seine Schulden bei einem früheren Geldgeber zu bezahlen, ist dieses Vorgehen in der Regel strafrechtlich relevant. Nach diesem Prinzip will die EU jedoch vorgehen, wenn sie ihren Zugriff auf eingefrorene russische Zentralbank-Vermögen durchsetzt. Das US-Magazin Politico hat die entsprechende Vorlage der EU-Kommission gesehen. Demnach sieht der von der Behörde von Ursula von der Leyen vorgeschlagene Reparationskredit vor, dass „45 Milliarden Euro des Gesamtpakets der Rückzahlung eines im vergangenen Jahr an die Ukraine vergebenen G7-Kredits“ dienen sollen. 115 Milliarden Euro sollen zur Finanzierung der ukrainischen Rüstungsindustrie verwendet werden. Lediglich 50 Milliarden Euro sollen für den Haushaltsbedarf Kiews herangezogen werden. (Zitat Ende)

Kriegsverlängerung und Bankenrettung

Man muss sich den Vorgang auf der Zunge zergehen lassen. Nach dem Ausstieg Trumps aus dem Ukrainekrieg wissen die Verrückten in Brüssel nicht mehr, wie sie den Krieg weiter finanzieren sollen. Den 45 Milliarden Kredit der G7 hat man schon in Hinblick auf die Beschlagnahme russischer Gelder aufgenommen, da offenbar nicht klar war, wie diese Kredite sonst bezahlt werden sollen. Diese Kredite wurden bei europäischen Banken aufgenommen. Ein Ausfall dieser Kredite würde eine Finanzkrise epischen Ausmaßes auslösen. Es geht also auch um Bankenrettung!

Wie man diesen Krieg weiter finanzieren will, außer mit russischen Geldern, ist unklar. Denkbar wäre natürlich, dass man die EU-Mitgliedsstaaten zur Kasse bittet, um pro Jahr so schlappe 100 Milliarden Euros aufzubringen. Allerdings wäre dieses Ansinnen ein ideales Sprengmittel für die EU, wenn man die durchschnittliche Verschuldung der EU-Staaten von 88 Prozent des BIPs bedenkt. Italien mit 135 Prozent und Frankreich mit etwa 117 Prozent Schulden bezogen auf das BIP würden sich dabei ganz sicher nicht beteiligen. Frankreich hat noch dazu nicht einmal eine handlungsfähige Regierung. Diese Finanzierungsmethode wäre also ein idealer Sprengsatz für die EU.

Vertrauen in stabilen Euro könnte international verloren gehen

Die letzte Möglichkeit wäre nur noch die Geldpresse, womit der Krieg über die Inflation finanziert werden würde, was die meist labilen linken Regierungen der EU noch weiter unter Druck bringen würde. Die Bereitschaft der BRICS-Staaten den Euro als Verrechnungsbasis zu akzeptieren, würde gegen null gehen.

Aussitzen für die Ära nach Trump

Wie man es dreht und wendet, ist der Krieg gegen Russland unfinanzierbar und somit verloren. Dieser Erkenntnis wollen aber die größenwahnsinnigen Verrückten in Brüssel nicht nähertreten. Deshalb bleiben nur die russischen Vermögenswerte und die Hoffnung, dass in drei Jahren in Washington wieder ein Kriegspräsident sitzt.

Von der Leyen will EU-Staaten teilweise aushebeln

Besonders pikant ist, dass Von der Leyen bei der Abstimmung über den Raub russischer Gelder den Artikler 122 der EU-Verfassung über die Arbeitsweise der Union zur Anwendung bringen möchte, der die Aufhebung der Einstimmigkeit ermöglicht. Derzeit sind die Länder Belgien, Malta, Italien, Bulgarien und Ungarn gegen den Diebstahl russischer Gelder.

Korrupte und kriminelle EU-Bande von Hasardeuren braucht Fortsetzung des Krieges

Die notwendige Deckung des 45 Milliarden G7-Kredit durch die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte hat noch einen weiteren pikanten Nebeneffekt: Die EU braucht die Weiterführung des Krieges um eben diese Beschlagnahme zu rechtfertigen. Sollte morgen in der Ukraine der Frieden ausbrechen, so wäre diese Beschlagnahme nicht weiter zu begründen und somit die Deckung des 45-Milliarden Kredites unmöglich. Die EU wäre somit technisch pleite! Sie wird also schon aus diesem Grund auf eine Weiterführung des Krieges drängen. Von der Leyen und Kumpane sind also eine korrupte und kriminelle Bande von Hasardeuren, die weitere Hunderttausende Ukrainer opfern wollen, um ihre eigene Haut zu retten!

Russland wird Gegenmaßnahmen ergreifen

Russland hat nun seinerseits Gegenmaßnahmen angekündigt. Zum einen wird Euroclear geklagt, zum anderen wird mit der Beschlagnahme von Vermögenswerten jener EU-Staaten gedroht, die den Diebstahl russischer Gelder unterstützen. Nach verschiedenen Schätzungen gibt es in Russland bis zu 800 Milliarden Euro ausländischen Vermögens. Die Besitzer dieser Anlagen werden sich dann bei ihren Regierungen bedanken!

EU gegen bestehendes Recht

Die Europäische Union ist somit zu einem rechtsfreien Raum verkommen, in dem eine Gangsterbande herrscht, die sich um bestehendes Recht nicht schert. Das gilt nach außen, aber natürlich auch nach innen. Man bedenke in diesem Zusammenhang an die Wahlmanipulationen, oder an die Erpressung von unliebsamen Einzelpersonen, oder auch Organisationen durch illegale Kontosperren und dergleichen mehr!

„Friedensprojekt“?

Zusammenfassend kann man sagen, dass die EU gescheitert ist. Das „Friedensprojekt“ hat sich ohne irgendeine Not, sondern ausschließlich aus seinem inneren Zwang zur Machterweiterung durch endlose Ausdehnung in einen sinnlosen Krieg gegen Russland hineinmanövriert. Diesen Krieg gegen Russland kann sie niemals gewinnen, da ihr erstens das Geld dazu fehlt, zweitens die EU-Bevölkerung keinen Bock auf einen Krieg gegen Russland hat und drittens Russland eine atomare Supermacht ist, die Europa in die Steinzeit bomben könnte, wenn Russland das wollte.

Es gibt lediglich einen kleinen Klüngel von Russlandhassern wie z.B. Frau Kaja Kallas, die erst unlängst behauptet hatte, dass die Russen Untermenschen seien und man Russland zerstückeln müsse! An wen erinnert uns das?

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Blog comments

Das ist Klartext vom Feinsten!

Und da schämt sich unser(?) Kanzler nicht, sich vor den Karren der Möchtegern-Diebe spannen zu lassen.

Und unsere(?) Medien schämen sich auch nicht, die wahren Hintergründe dieser geplanten Schandtat absichtlich zu verschweigen. Die Folge ist, daß bei einer Civey-Umfrage fast 50% den Mißbrauch russischer Gelder befürwortet haben.

Keine Rücksicht wird auch genommen, auf deutsche Privatanleger (u.a. Gazprom-Aktionäre!) und Unternehmen, denen jene 800 Mrd. ausländisches Vermögen in Russland gehören.

Noch schlimmer als das unseriöse Geschäftsgebaren von Merz & Co. und die mediale Verdummung vieler Bürger ist aber, daß auch damit ein baldiger Frieden verhindert werden soll.

In einem Beitrag bei ntv heißt es heute "dominierendes Thema beim EU-Gipfel: wie kann der Kontinent(?) die von Russland überfallene Ukraine weiter mit Geld unterstützen?" 

Sollte es nicht sinnvoller heißen: "Wie kann die EU zu einem Frieden in der Ukraine beitragen?"

Aber - es geht ja nicht um den "Kontinent" und seine Bürger und auch nicht um ein Ende des Gemetzels in der Ukraine, sondern um die Weltmachtpläne der US/GB-Globalisten.

Man kann ntv allerdings zugutehalten, daß der geplante Raub russischen Staatsvermögens als "brandgefährlich" bezeichnet wird.

Umso schlimmer, daß sich unser(?) erbärmlicher Kanzler maßgeblich für soetwas einsetzen muß (nicht will - wie es in den Medien heißt!)

"Nach verschiedenen Schätzungen gibt es in Russland bis zu 800 Milliarden Euro ausländischen Vermögens. Die Besitzer dieser Anlagen werden sich dann bei ihren Regierungen bedanken!"


Ausländisches Vermögen heißt aber nicht unbedingt, dass es Geld von europäischen Privatpersonen oder Unternehmen ist. Das kann aus allen möglichen Ländern sein, und wer weiß schon aus welchen dubiosen Quellen diese Vermögen stammen. Solches Vermögen müssen wir, die Europäer, nicht schützen. Jeder der Geld ins Ausland bringt muss wissen, dass dafür weder der deutsche Staat noch die Europäische Union haftet.
 

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.