»BLAMABLES MANÖVER!«: Zehn Ukrainer besiegen zwei NATO-Bataillone!

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Einführung

Erst jetzt enthüllt! Während NATO-Politiker öffentlich Stärke demonstrieren und martialische Töne gegen Russland anschlagen, zeigen interne Manöver ein ganz anderes Bild: Zehn Drohnenspezialisten legen in einer Simulation ganze NATO-Bataillone lahm – und plötzlich wirkt das Muskelspiel wie ein riskantes Schauspiel. Wer nach außen „dicke Hose“ markiert, sollte nach innen wirklich vorbereitet sein. Denn Selbstüberschätzung ist in der modernen Kriegsführung kein Zeichen von Stärke – sondern der erste Schritt zur Blamage. Oder zur unumkehrbaren Eskalation!

Es ist ausgerechnet das US-amerikanische Zeitungsflaggschiff Wall Street Journal, das am 12. Februar 2026 eine Riesen-Blamage der NATO aufdeckte, auch wenn diese schon beinahe ein Jahr alt ist!

Schon bei der Lektüre der  Analyse im Wall Street Journal wird klar: Die NATO steht vor einer ernsten Bewährungsprobe. Nicht, weil sie sich noch nicht ausreichend verteidigen will, sondern weil sie die Realität moderner Kriegsführung bislang offenbar viel zu lange ignoriert hat – obwohl sie sie längst vor Augen geführt bekam.

Die Lehre aus der Ukraine ist nicht nur eine Mahnung, sondern ein Weckruf, dessen Dringlichkeit bislang nicht verstanden wurde.

Die Grundlage dieser Einschätzung bildet das Großmanöver Hedgehog 2025, das im vergangenen Mai in Estland stattfand und an dem über 16.000 Soldaten aus zwölf NATO-Staaten teilnahmen. Parallel dazu wirkten ukrainische Drohnen-Spezialisten mit – nicht als Partner, sondern als simulierte Gegner.

In mehreren Szenarien zeigten sich gravierende taktische Defizite der Allianz, vor allem im Umgang mit einer Form der Kriegsführung, die längst Teil realer Konflikte ist.

Was dort offenbar wurde, war nichts Geringeres als ein frühes Bild der Kriege von morgen: aufgerissene, transparente Schlachtfelder, dominiert von unbemannten Systemen, die Informationen in Echtzeit sammeln, auswerten und in tödliche Entscheidungen verwandeln.

Die Ukrainer nutzten ein ausgefeiltes Management-System, das Daten blitzschnell verteilt und so eine sogenannte „Kill Chain“ ermöglicht – Erkennen, Teilen, Schlagen, alles innerhalb von Minuten.

In diesem durch die Simulation erzeugten Umfeld reichten allein etwa zehn ukrainische Spezialisten, um in rund einem halben Tag 17 gepanzerte Fahrzeuge „mock-destroyed“ und rund 30 weitere Ziele „getroffen“ zu haben – eine Zahl, die zeigt, wie verwundbar klassische Verbände im modernen Gefecht sind.

Das ist, nüchtern betrachtet, kein bloßes „Planspiel“ mehr, sondern ein Erdbeben in militärischer Logik. Normalerweise dienen Manöver dazu, kleine taktische Fehler aufzudecken, Koordination zu üben oder neue Systeme zu erproben.

Aber hier spiegelten sich grundlegende Schwächen: mangelnde Tarnung, langsame Informationsweitergabe, unausgelastete digitale Kapazitäten und eine Trägheit, die sich in jedem Schritt der simulierten NATO-Offensive zeigte.

Was die Wall Street Journal kritisiert, ist nicht etwa, dass NATO ineffektiv wäre – vielmehr moniert sie, dass die Allianz nicht radikal genug lernt. Probleme zu identifizieren reicht nicht; man muss sie in neue Konzepte, Doktrinen, Ausbildung und Struktur umsetzen.

Ohne diese Transformation droht die NATO, weiterhin „Krieg von gestern“ zu proben, während die Realität längst von Drohnen, Vernetzung und Geschwindigkeit bestimmt wird.

Dabei geht es nicht nur um Technologie. Es geht um Denkweisen. In vielen NATO-Armeen existieren noch immer traditionelle Paradigmen – Kommandostrukturen, die Informationen stapeln, statt sie zu verbreiten; Ausbildung, die vergangene Konflikte repliziert, anstatt künftige zu antizipieren; Ausrüstung, die teuer und schwerfällig ist, während die moderne Kriegsführung agil, dezentral und cheap wirkt.

Kritiker mögen einwenden, dass Simulationen nicht die Realität widerspiegeln. Doch gerade darin liegt der Punkt: Die Realität – etwa in der Ukraine – zeigt tagtäglich, wie Drohnen-Netzwerke, Datenintegration und schnelle Entscheidungen über Leben und Tod entscheiden.

Wenn NATO-Einheiten in einer kontrollierten Übung schon Schwierigkeiten hatten, mit diesem Tempo mitzuhalten, ist die Frage berechtigt, ob die Allianz auf echte Konflikte dieser Art vorbereitet ist.

Der Artikel im Wall Street Journal ist daher kein Pessimismus aus Not, sondern eine nüchterne Analyse dessen, was passiert, wenn militärische Institutionen sich zu sehr auf etablierte Muster verlassen und zu wenig auf disruptive Veränderungen reagieren.

Und er ist – trotz der nüchternen Sprache – ein eindringlicher Appell: Nicht erst morgen, nicht irgendwann, sondern jetzt muss NATO nicht nur beobachten, wie moderne Kriegsführung funktioniert, sondern sie in Ausbildung, Beschaffung, Strategie und Kultur integrieren.

Denn sehen, heißt nicht verstehen. Und verstehen, heißt noch lange nicht handeln. Doch ohne Letzteres wird der Krieg von morgen nicht geführt – er wird verloren.

Nach der Übung fasste ein NATO-Kommandeur folgerichtig zusammen: „Wir sind am Arsch!“

Und trotzdem machen die Politiker der NATO-Staaten weiter auf „dicke Hose“ gegen Russland, das genauso kampferfahren wie die Ukraine ist.

Durch Selbstüberschätzung, Fehleinschätzung und politische Dynamik kann eine gefährliche Eskalation entstehen.

Wenn Regierungen Härte signalisieren, um innenpolitisch Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, kann das nach außen als Konfrontationsbereitschaft interpretiert werden.

In einem Umfeld, in dem beide Seiten auf Abschreckung setzen, wird der Spielraum für diplomatische Deeskalation schmaler.

Dabei ist die Zeit der „dicken Hose“ der NATO-Staaten längst abgelaufen.
Quellen: https://www.wsj.com/opinion/nato-has-seen-the-future-and-is-unprepared-887eaf0f; https://www.focus.de/politik/ausland/zehn-ukrainer-besiegen-zwei-nato-bataillone-wir-sind-am-arsch_…; https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/nato-blamage-zehn-ukrainer-besiegen-hundert…

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Neuer Ukraine-Verteidigungsminister: „Wollen 50.000 Russen pro Monat töten“
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/ukraine-verteidigungsminister-wollen-50000-russen-pro-monat-t%C3%B6ten/ar-AA1DTrDx

https://kyivindependent.com/we-aim-to-kill-50-000-russians-a-month-ukraines-new-defense-minister-says/

Ukrainischer Geheimdienstchef
«Wir töten Russen überall auf der Welt»
https://www.blick.ch/ausland/ukrainischer-geheimdienstchef-wir-toeten-russen-ueberall-auf-der-welt-id18555575.html

Wow, da kann die EU stolz darauf sein, dass wir in der Ukraine solche Freunde haben, die es sich zum Ziel gesetzt haben möglichst viele Russen weltweit zu töten. Unfassbar!

Und hier noch etwas interessantes, worüber in deutschen Medien bisher noch gar nicht berichtet wird:
Wieder Öltanker angegriffen
Letzte Woche gab es, kaum beachtet von deutschen Medien, wieder ukrainische Angriffe auf Öltanker im Schwarzen Meer. Dass deutsche Medien das „übersehen“ haben, könnte daran liegen, dass griechische Tanker angegriffen wurden, die für US-Konzerne Öl aus Kasachstan transportiert haben.
https://anti-spiegel.ru/2026/fuer-kiews-internationalen-terrorismus-muss-die-ganze-welt-den-preis-zahlen/

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