Maduro in Handschellen, Öl auf dem Tisch
Beginnen wir ohne Illusionen. Nicht mit Maduro. Nicht mit Trump. Nicht mit Russland, der Ukraine oder der Europäischen Union. Beginnen wir mit Geld. Denn alles andere – Werte, Recht, Menschenrechte, Demokratie, Sicherheit – ist in der internationalen Politik vor allem eines: Sprache. Und Sprache dient dazu, die wahren Motive zu verdecken.
Venezuela ist kein Land, das plötzlich wegen des Leidens seiner Bevölkerung die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen hätte. Solches Leid gibt es in Dutzenden Staaten. Venezuela ist ein Land, das auf den größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt sitzt. Rund 300 Milliarden Barrel. Bei einem Preis von 100 Dollar pro Barrel sprechen wir von etwa 30 Billionen Dollar. Das ist kein politisches Thema. Das ist eine buchhalterische Größe von globaler Relevanz. Und Nicolás Maduro ist in diesem Kontext kein Präsident – er ist ein Hindernis.
Donald Trump hat das sofort verstanden. Nicht weil er zynischer wäre als seine Vorgänger, sondern weil er weniger heuchelt. Während andere von Werten und Demokratie sprechen, spricht Trump von Kontrolle, Rendite und Steuerung. Die Festnahme Maduros war kein Akt der Gerechtigkeit. Sie war auch kein Höhepunkt des Kampfes gegen Drogen. Sie war eine Managemententscheidung. Schnell, medial wirksam und strategisch eindeutig.
Das Bild des gefesselten Maduro auf einem amerikanischen Landungsschiff war nicht für die Vereinten Nationen bestimmt, nicht für Völkerrechtler und nicht für Menschenrechtsorganisationen. Es war eine Botschaft an Moskau, an Peking und an all jene, die noch glauben, die Welt folge Regeln. Es war eine Machtdemonstration in Echtzeit. Die Botschaft lautete schlicht: Wir können es – also tun wir es.
Das Völkerrecht spielte in diesem Moment seine vertraute Rolle. Es wurde erwähnt, zitiert und beiseitegelegt. Im Fall der Ukraine gilt die Verletzung der staatlichen Souveränität als absolutes Übel. Im Fall Venezuelas gilt dieselbe Verletzung als „notwendiger Eingriff“. Der Unterschied liegt nicht in juristischen Texten, sondern in der ökonomischen Realität. Die Ukraine ist ein Schlachtfeld. Venezuela ist eine Investition.
Eine Intervention auf dem Territorium eines anderen Staates kann nur durch zwei Gründe gerechtfertigt werden – zum einen durch ein Mandat des Sicherheitsrats, das hier offensichtlich nicht vorliegt, und zum anderen durch Selbstverteidigung.
Der Vergleich mit der Ukraine ist unvermeidlich – und unbequem. Die russische Militäraktion wird als völkerrechtswidrige Aggression bezeichnet. Es folgen Sanktionen, Isolation, moralische Verurteilung, kultureller Boykott und sportliche Strafen. Alles wird als Verteidigung von Werten, Weltordnung und internationalem Recht präsentiert. In Venezuela jedoch hören wir eine andere Sprache: Stabilisierung, Kampf gegen Drogen-Terrorismus, Partnerschaft.
Stellen wir daher eine einfache Frage: Wenn ein militärischer Einsatz ohne Mandat des UN-Sicherheitsrates in der Ukraine inakzeptabel ist – warum ist er es in Venezuela nicht? Wenn staatliche Souveränität unantastbar ist – warum verschiebt sich diese Unantastbarkeit je nach geografischer Lage und Bodenschätzen?
Die Antwort ist unangenehm, aber eindeutig: Das Völkerrecht ist keine universelle Norm, sondern ein Instrument. Und Instrumente benutzen jene, die über Macht verfügen.
Die Europäische Union tritt in diesem Drama als moralischer Chor eines antiken Theaters auf. Sie warnt, appelliert, verweist auf die UN-Charta. Gleichzeitig ist sie zu keinem realen Schritt fähig. Nicht aus mangelndem Willen, sondern aus mangelnder Fähigkeit. Die EU hat sich selbst entwaffnet, Sicherheit delegiert, Entscheidungsprozesse überreguliert und Strategie durch Rhetorik ersetzt. Heute kann sie höchstens kommentieren, was andere noch zu tun wagen.
Während Brüssel über weitere Sanktionspakete gegen Russland nachdenkt, übernimmt Washington ohne Zögern die Kontrolle über die venezolanische Öl-Infrastruktur. Ohne lange Debatten. Ohne Wertekataloge. Mit einem klaren Plan: reparieren, fördern, verkaufen. Notfalls auch an China – das den Einsatz zwar offiziell verurteilt, ihn aber wirtschaftlich einkalkuliert.
Hier zeigt sich der Zynismus der Situation in voller Klarheit. Sanktionen sind kein moralisches Instrument. Sie sind ein Wettbewerbsinstrument. Sie werden eingesetzt, wenn es strategisch sinnvoll ist – und unterlassen, wenn sie den eigenen Interessen schaden. Würde die Europäische Union denselben Maßstab anlegen, müsste sie heute Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängen. Das wird selbstverständlich nicht geschehen. Nicht weil der amerikanische Einsatz rechtlich sauberer wäre, sondern weil ein Vasall sich keine Sanktionen gegen den Hegemon leisten kann.
Russland protestiert. China protestiert. Die Europäische Union veröffentlicht Erklärungen. Donald Trump rechnet derweil: Barrel, Dollar und politischen Einfluss. Und die Ukraine? Sie bleibt das Menetekel. Eines Krieges, der sprachlich zur Notwendigkeit erhoben wird, während er wirtschaftlich ganze Regionen verwüstet. Eines Konflikts, der Hunderttausende Menschenleben und Billionen Dollar gekostet hat. Im Vergleich zu Venezuela wirkt die Ukraine wie eine schlechte Investition. Und genau das ist die unangenehmste Botschaft dieser Geschichte.
Dieses Bild wäre unvollständig ohne einen Blick auf die sogenannten olympischen Werte. Frieden, Solidarität, Respekt vor dem Völkerrecht und Gleichheit der Nationen. Werte, die bei Eröffnungsfeiern feierlich beschworen werden, während hinter den Kulissen sorgfältig entschieden wird, wer noch starten darf und wer aus moralischen Gründen ausgeschlossen werden muss. Russische Athleten dürfen nicht teilnehmen, weil ihr Staat Krieg führt. Amerikanische Athleten dürfen es, weil ihr Staat „stabilisiert“. Fahnen werden verboten, Hymnen verstummen, und Werte werden mit der Eleganz eines erfahrenen Turners gedehnt. Die Olympischen Spiele bleiben damit, was sie immer waren: kein Fest des unpolitischen Sports, sondern ein hochglanzpoliertes Schaufenster globaler Machtverhältnisse. Fair Play bedeutete nie Gleichheit – sondern stets die Anerkennung jener, die die Regeln festlegen.
Die Welt folgt nicht der Gerechtigkeit. Sie folgt der Rendite. Maduro ist kein Opfer – aber auch nicht der Kern der Sache. Er ist ein Posten in der Bilanz. Die Ukraine ist nicht nur ein Symbol des Guten, sondern eine Rechnung, die sich ständig erhöht – ohne klares Fälligkeitsdatum.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob der Einsatz in Venezuela richtig oder falsch war. Die eigentliche Frage ist, wie viele ähnliche Entscheidungen wir noch erleben werden – und wie viele Illusionen über Werte, Recht und Moral dabei auf der Strecke bleiben.
Und Europa? Europa diskutiert weiter über Werte, Normen und Regulierung. Vielleicht auch über die Krümmung von Bananen. Die Welt jedoch folgt anderen Regeln. Regeln, die nicht schön sind, aber funktionieren. Die Frage ist nur, wann wir uns das endlich eingestehen – und ob es dann nicht schon zu spät sein wird.
Epilog: Werte, solange sie nicht stören
Am Ende bleibt eine beruhigende Gewissheit:
Die Welt ist weiterhin moralisch empört.
Sie ist es nur sehr selektiv.
Internationale Ordnung existiert nach wie vor – allerdings nicht als Regelwerk, sondern als Empfehlung. Völkerrecht gilt, solange es niemanden mit Flugzeugträgern nervt. Demokratie ist unverzichtbar, solange sie keine Rohstoffe verwaltet. Souveränität ist heilig – bis jemand feststellt, dass darunter Öl liegt.
Europa darf derweil die Rolle spielen, die ihm perfekt liegt: die des besorgten Beobachters. Man formuliert Erklärungen, twittert Appelle und wartet ab, bis andere entschieden haben. Das ist bequem, kostengünstig und moralisch überhöht. Verantwortung übernimmt man dabei keine – aber man behält das gute Gefühl.
Die Ukraine darf weiter für Werte sterben.
Venezuela darf für Rendite funktionieren.
Und Nicolás Maduro? Er wird in ein Geschichtsbuch eingehen – nicht als Tyrann, nicht als Opfer, sondern als Fußnote in einer globalen Gewinn- und Verlustrechnung. Als jener Mann, bei dem man beschlossen hat, dass Moral heute ausnahmsweise pausiert.
Der eigentliche Sieger dieser Geschichte ist daher nicht Donald Trump, nicht Wladimir Putin und nicht einmal das Öl.
Der eigentliche Sieger ist die Ehrlichkeit.
Denn selten war internationale Politik so offen zynisch, so transparent interessengeleitet und so befreiend frei von Illusionen.
Man weiß jetzt wenigstens, woran man ist.
Werte? Ja.
Recht? Selbstverständlich.
Aber bitte nur, wenn sie sich rechnen.
Alles andere wäre ja geradezu unrealistisch.
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Blog comments
Muss man beides akzeptieren?
Wenn wir die Ukraine ablehnen, sollten wir auch Venezuela ablehnen. Wenn wir jedoch das eine relativ akzeptieren, sollten wir auch das andere akzeptieren. Worin besteht Ihrer Meinung nach der Unterschied?
Deep oder nicht deep ?
Der Krieg in der Ukraine ("Spezialoperation") wurde doch auch vom amerikanischen "Deepstate" initiiert/heraufprovoziert (Da war doch mal was !) !
Also alles vom US-Deepstate; alles aus einem Club !
Und der ist jetzt vielleicht auch gar nicht mal mehr sooo deep !?
Schwer zu sagen.
Wir könnten natürlich auch über andere Militäroperationen sprechen – zum Beispiel über Jugoslawien. Dann müssten wir sie alle akzeptieren, und das halte ich für völlig unmöglich.
Der blutigste Konflikt in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – sein Beginn lässt sich bereits im Jahr 1991, also zwei Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, erkennen. Er forderte Hunderttausende Tote und Millionen Vertriebene.
Aber es ist eine interessante Frage, danke.
Darin liegt die Dringlichkeit der Frage
Sind wir als Menschheit bereit, die Tatsache zu akzeptieren, dass die Großmächte heute längst ein anderes Spiel spielen?
Darüber habe ich in einem Blogbeitrag mit dem Titel „Venezuela: Ordnungslosigkeit als neue politische Vernunft“ geschrieben.
Was die "Rolle Europas"…
Was die "Rolle Europas" betrifft, wäre es wünschenswert, wenn es nur "die Rolle des besorgten Beobachters" spielen würde.
Für mich ist Europa längst nur noch der Befehlsempfänger der mächtigen US-Globalisten. Die haben in Europa die Medienmacht übernommen und die politischen Machtpositionen mit ihren käuflichen und/oder erpreßbaren Marionetten besetzt.
Würde "Europa" es sonst dulden, von Immigranten unterwandert zu werden? Und seine Wettbewerbsfähigkeit und seinen Wohlstand durch destruktive Klimaschikanen zu ruinieren? Oder seine nationalen Sourveränitäten an globalistenbeherrschte Organisationen wie UNO, WHO oder EU abzuliefern?
Würde Europa sich sonst durch sinnlose Sanktionen gegen Russland selbst schädigen? Oder gar sich in einen Krieg hineinziehen zu lassen, der es nichts angeht? Ganz zu schweigen von fremdbefohlenen überdimensionierten Rüstungsausgaben?
Nur wenn Europa das Joch der US-Fremdherrschaft abschüttelt, kann es wirklich wieder eine Rolle spielen! Wird die Mehrheit der Wähler Europas das jemals begreifen und deren landesverräterische Marionetten abwählen?
Na, immerhin haben die…
Na, immerhin haben die linksextremistischen "Chaoten des Niedergangs" in der Welt mit IHREM Herrn Maduro mutmaßlich einen wichtigen "Drogenbaron" verloren ... was für ein Verlust für die freie Welt und insbes. die linke Drogen Szene...
(...hoffentlich werden in Köln jetzt nicht auch noch die Drogen knapp; eine Essensausgabe - nebst prächtiger Wohlfühloase - wird wohl der Drogen-Szene nicht alleine genügen :
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/sven-lehmann/fragen-antworten/sehr-geehrter-herr-mdb-lehmann-wie-konnte-sich-in-ihrem-pers-wahlkreis-koeln-ii-ein-widerwaertiger
...aber macht Euch bitte keine unnötigen Sorgen, liebe Heroin- und Crack Junkies, auf Kosten der Stuerzahler - und insbes. durch Erhöhung der Kölner Grundsteuer - wird für Euch allerbestens gesorgt werden :
https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_100881540/koeln-kandidaten-streiten-ueber-loesungen-fuer-drogenszene-am-neumarkt.html
https://www.ksta.de/koeln/hoehere-grundsteuer-koelner-cdu-kassiert-ihr-wahlversprechen-ein-1169121
Zitat : (...) "OB Torsten Burmester (SPD) will die Grundsteuer anheben. Das Argument: Damit sollen die Probleme am Drogen-Hotspot Neumarkt gelöst werden." (...) Zitat Ende
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htps://www.freiheit.org/de/venezuela-die-blindheit-der-linken
+++ "Den Sozialismus in seinem Lauf -halten durchaus Ochsen und Esel auf !" (nur in Köln nicht) +++
( ...frei nach uns' Honni a.D. 1989 : https://www.youtube.com/watch?v=B7reIMSpBNA )
___________________
Zurück zu Herrn Maduro, den sozialistischen Ex-Diktator :
...wenn selbst die linke "taz" schon argwöhnisch vs. Herrn Maduro wird, dann WAR der linke Ex-Diktator wohl ein arg schlimmer sozialistischer Tyrann, so denke ich....
https://taz.de/Venezuelas-Linke/!6025089/
MP
PS : Unser schwarzer…
PS :
Unser schwarzer Bundeskanzler tut sich sehr schwer, mit SEINER Beurteilung der "komplexen" Verhältnisse in Venezuela :
https://www.n-tv.de/politik/Merz-vermeidet-Kritik-an-Trump-und-den-USA-id30200342.html
...bei seinem braunen Nazi-Opa tat Merz sich weniger schwer, in SEINER öffentlichen Beurteilung...
https://taz.de/Merz-bejubelt-rechten-Grossvater/!806584/
...aber nicht der braune Nazi-Opa ist ja heute das Problem, sondern der Merz'sche Umgang mit dem universellen Völkerrecht (...mit Stand von vorgestern).
https://www.hagalil.com/archiv/2004/01/merz.htm
MP
"System ist auf gut Deutsch am Arsch" *
Es kann aber auch niemand erklären, warum die USA unter der Trump - Administration auf das "Arschloch im Wandschrank" verzichten und ihre Aussenpolitik grundsätzlich ändern sollten.
Unter US - Kuratel wirkt Deutschland gerne mit.
* "System ist auf gut Deutsch am Arsch"
Sehr gute Analyse des…
Sehr gute Analyse des gesamten Wertewestens und seiner Funktionsweise. Und solchen Personen dient sich die AfD-Spitze mit hündischer Ergebenheit an?
Gilt hier auch : -----" sondern weil ein Vasall sich keine Sanktionen gegen den Hegemon leisten kann." ?
Europa und speziell Deutschland sind in der gleichen Lage wie Venezuela ! Opfer und Plünderungsfall für den USA-Hegemon. Damit könnte auch Deutschland Opfer seiner Politik werden wenn die Politfiguren hier nicht spuren. Der Knüppel wurde doch längst gezeigt. Merz & Co kommen doch selber nicht aus der Rolle von gehorsamen und untertänigen Vasallen heraus. Warum versucht die AfD in diese zu schlüpfen?
Da wäre es schon mal…
Da wäre es schon mal interessant, was Sie der AfD für eine "Rolle" empfehlen?
Wenn die AfD versucht, Deutschland aus der "hündischen Ergebenheit" gegenüber den US-Globalisten zu befreien, heißt das noch lange nicht, daß sie uns dadurch in eine ähnlich erbärmliche Abhängigkeit von Trump & Co. steuern will.
Das Ziel für Deutschland muß größtmögliche Unabhängigkeit sein. Und mein Eindruck ist, daß sich nur die AfD ehrlich um die Erreichung dieses Ziels bemüht.
Wer sonst?
Empfehlungen
Nach meiner Auffassung ist Politik entweder ausübende Rechtslehre, oder sie ist Staatsterror, Doppelstaat und Maßnahmenstaat. In dieser Hinsicht gibt es eben nicht Fifty Shades Of Grey und Vielleicht - ein - bisschen, sondern es gibt nur ganz binär Ja oder Nein, während Deutschland sich längst für Vielleicht - ein - bisschen und also gegen Politik als ausübende Rechtslehre und gegen den demokratischen Rechtsstaat und für den Staatsterror entschieden zu haben scheint.
Mit Blick auf die USA von ernstzunehmender Politik und nicht nur von völlig verantwortungslosem, anhaltendem und menschenverachtendem Gewaltexzess und exzeptionalistischem Humanrassismus sprechen zu müssen, das würde voraussetzen, dass die USA sich zuerst einmal vorbehaltlos der Rechtsprechung des ICC in Den Haag unterwerfen, was sie allerdings sorgfältig und angestrengt vermeiden.
Nur dann könnten und würden sie nicht länger als brutaler Bully, als UnterdrückerInnen, als MassenmörderInnen und als Paria der Weltgemeinschaft mit Jagdschein wahrgenommen werden mit einer "Politik" des divide et impera und des "Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt".
Der deutsche Parteienstaat indes wird den USA den Spiegel auch weiter nicht vor das hässliche Gesicht halten wollen. Wenn die AfD es schaffen könnte, das zu tun, ohne dass es zum endgültigen Bruch der transatlantischen Beziehungen kommt, dann müsste der AfD wohl die ganze Welt dankbar zu Füßen liegen und nicht nur die deutschen WählerInnen.
Mit anderen Worten: Nur wenn die AfD es irgendwie schafft, Brücken zu bauen und Menschen zu verbinden, ohne selbst Teil des unsäglichen Parteienstaats und eines auch im Übrigen postmodernistischen Systems zu werden in Zeiten, in denen neben eben gerade diesem Parteienstaat selbst der US - Pontifex Maximus und die sogenannten "Global Players" mit ihrer ganz eigenen, "regelbasierten Weltordnung" Brücken eher abbrechen und zerstören, nur dann wird die AfD Theorie und Praxis der Dummheit überwinden in diesem, Ihrem Lande, um nachhaltig erfolgreich zu sein und sich solide als Volkspartei zu etablieren.
Danke für die Antwort
Ein sehr interessanter und fundierter Kommentar. Sie haben einen sehr interessanten Blickwinkel – und ich denke, man könnte ihn auch verallgemeinern :)
Was sollte W. Putin aus dem…
Was sollte W. Putin aus dem Fall "Venezuela" lernen: Hätte er vor über zwei Jahren Selenskiy entführen und nach Moskau bringen lassen, dann hätte er ihm dort einen Friedensvertrag diktieren, um ihn hernach wieder in die Ukraine zu entlassen können. Oder ihn für immer im Moskau festzuhalten. Das hätte Zehntausenden von jungen Männern auf beiden Seiten das Leben gerettet!
Im übrigen: Europa wurde rund tausend Jahre von Monarchen regiert, die manchmal in Frieden (durch Heiraten) miteinander lebten und manchmal Krieg gegeneinander führten. Aber NIEMALS wäre einer von diesen auf die Idee gekommen einen anderen Monarchen zu entführen und vor Gericht zu stellen (dessen Urteil seit Nürnberg schon von vorneherin feststeht). Das wäre gegen die allgemein akzeptierte Moral gewesen.
Diese "Methode Trump" ist nicht nur "vormittelalterlich", sondern ein tiefer Zivilisationsbruch, der zum Unheil der Welt leider Nachahmer fnden wird. Ab jetzt und in aller Zukunft ist diese Büchse der Pandora geöffnet worden und wird nie wieder geschlossen werden!
Was reden ,schreiben Sie…
Was reden ,schreiben Sie hier vom Völkerrecht ?? UN Mandat ? Was war der Gründungsgedanke der UN? Da mit nie wieder Krieg aus geht ? Die Lehren aus Weltkrieg und dem GROßEM Morden ? Gut ! Das gab es auf allen Seiten ! Doch was Deutschland ,nach Völkerrecht ,immer noch in den Grenzen von (1937 ) betrifft , waren die Schuldigen Kriegsgewinnler und NAZIS nie weg ! Wo sind schon nach 1950 die Opfer und Wiederständler geblieben ?? Siehe hier den Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“, „Die Nürnberger Proßesse“, unzählige für den Neuanfang über die Rattenlinie nach Südamerika ( Gaby Weber) und den Siegermächten zum Gewinn ………! Eichmann bei Mercedes in Argentinien und Mengele und ,und ,und !! Walter Hallstein von ( Eroberungsrede in Rostock 1939, 1943 mit Hitler und Mussolini zu Brüsseler EU!!1957 !,,, Da waren die Pensionen und das Verwaltungssystem mit ,DURCH die Braunen längst aktiviert ! Fritz Bauer endete Tod in einer Badewanne und DER Hitlerattentäter Axel von den Bussche zerbrach nach !1990 an Verrat durch“ Staat“ und seinem „Jugendfreund „ Richard von Weizsäcker (DER vom Einmarsch in Polen bis nach !!! dem Untergang mit der Waffe in der Hand ( Ende 1945 noch für sein heroisches Verhalten für Goldene Verdienstspange der Wehrmacht vorgeschlagen ! Was für ein Sumpf an Lüge und Verrat! DIESES Restdeutschland nach dem Verrat an ca 19 Millionen Heimatvertriebebenen durch Kohl ( Zögling des Gummikönigs Auschwitz Fritz Ries und Hanns Martin Schleyer , Nachfolger Reinhard Heydrichs usw !! Na auch die Henker und die Verantwortlichen Juristen haben Straffrei überlebt ! Die Witwe Freisler bekam 1974 !!! Noch eine Zulage von 400,- DM ,mit der Begründung da. Er ja nach „Deutschland Danach „ Cariäre“ gemacht hätte !! Auch in der CDU ???Nein Mister Präsident IHRER AKTION gestern in Venezuela ist IHR Einsatz in Deutschland nach UN Mandat!, überfällig ! Jaaa das böse Deutschland ist erwacht !!!
Es war nie gut!
Es war nie gut!
Hoffen wir es!
Hoffen wir, dass Deutschland aufgewacht ist, und ich glaube fest, dass die steigenden Umfragewerte der AfD ein Beweis dafür sind. Auch wenn ich die AfD bei früheren Wahlen nicht gewählt habe …
Ein beeindruckender Artikel,…
Ein beeindruckender Artikel, ich bin positiv erstaunt.
Jetzt wissen wir "endlich" auch, was hinter dem eigentlichen Konflikt hinter der Energiewende steckt :
Derselbe Interessenkonflikt zwischen denen, die am Raubbau an den Ressourcen verdienen und denen, die dazu neue Alternativen und Lösungen entwickeln.
Wir haben die Wahl, jeder hat die Wahl.
Allen ein gutes neues Jahr.
Es kann nur besser werden.
MfG, HPK
Vielen Dank für die freundlichen Worte.
Es freut mich sehr, dass meine Gedanken Ihr Interesse geweckt haben – und vielleicht stimmen wir in einigen Punkten sogar überein. Möglicherweise sagt Ihnen auch ein weiterer Blogbeitrag von mir zu, nämlich „Venezuela: Ordnungslosigkeit als neue politische Vernunft“.
Ich wünsche auch Ihnen ein schönes Jahr 2026.
Geld regiert die Welt
Ein nüchterner, zutreffender Beitrag.
In toxischer Dynamik nicht zu retten
"Werte? Ja.
Recht? Selbstverständlich.
Aber bitte nur, wenn sie sich rechnen.
Alles andere wäre ja geradezu unrealistisch."
Es wäre naiv, sehr deutsch und eben genau so, wie die Deutschen eigentlich schon immer waren, sind und wohl auch immer bleiben werden: Je größer und beispielloser die Riesensauerei, desto größer die Selbstverständlichkeit, mit der sie hingenommen bzw. ignoriert wird, und desto weniger ist sie der Rede wert.
Das Bundesversagensgericht spielt mit und schändet und vergiftet Grundgesetz und demokratischen Rechtsstaat, so gut es eben kann, spielt dabei sogar gerne das arme "Opfer", da es den demokratischen Rechtsstaat einer "Allmacht" und "organisierte Kriminalität gegen die Verfassung" entfaltenden Exekutive gegenüber nicht schützen und durchsetzen kann, weil es, wie es heißt, "nicht den Gerichtsvollzieher schicken kann."
"Avoid surrounding yourself with individuals who consistently portray themselves as victims in situations that they have largely contributed to or created themselves. This behavior often leads to a toxic dynamic where accountability is evaded, and others may feel the burden of the consequences. Instead, seek out those who take responsibility for their actions and approach challenges with a constructive mindset."
Gifford Thomas, Trinidad and Tobago and LinkedIn, 2025
Wahrheit
Danke für diesen Artikel, der die Dinge beim Namen nennt.
Danke für die Antwort
Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung.
Kann man es wirklich als …
Kann man es wirklich als "ehrlich" bezeichnen, wenn sowohl in Trumps Auslassungen als auch in diesem Artikel kein einziges Mal der Begriff "Raub- und Eroberungskrieg" fällt, ganz zu schweigen vom Fehlen einer eindeutigen Verurteilung desselben durch den Autor? Wie beurteilen der Autor, die Redaktion und die AfD die ausdrückliche Zustimmung von Bejamin Netanjahu und Philipp Peymann Engel ("Jüdische Allgemeine") zu diesem Raub- und Eroberungskrieg? Kann man es in diesem Kontext als "ehrlich" bezeichnen, wenn das BRD-****** deutsche Patrioten verfolgt und Kriegshetzer gewähren läßt?
Es gibt wieder genug Öl und Gas.
Eines scheint schon jetzt klar zu sein: In Zukunft wird sowohl Amerika als auch Europa auf Öl und Gas aus Russland verzichten können. Denn auch Erdgas gibt es in Venezuela, aber auch im angrenzenden Guyana in Hülle und Fülle. Guyana muss nun keine Angst mehr vor Annexionen durch Venezuela haben. Denn diese Drohungen und Annexionsversuche durch das diktatorisch regierte Venezuela unter Maduro waren natürlich auch völkerrechtswidrig. Die USA handelten in diesem Falle zwar nicht ganz völkerrechtskonform, haben aber größere Völkerrechtsbrüche durch Maduros Diktatur verhindert bzw. beendet.
Erstmal abwarten und Popcorn bereitstellen...
Wie sich die Lage in Venezuela weiterentwickeln wird, das weiß niemand.
Hoffentlich nicht wie in Libyen...
Und was die Amis in Bezug auf Drogen betrifft, gibt es sehr erleuchtende
Videos auf Youtube über Mexico. Nein, ich glaube nichts und an niemanden
mehr.
Was heutzutage per KI möglich ist, habe ich eben zum erstenmal probiert.
Unfassbar, wie Bilder in Sekunden manipuliert werden können.
Da heiratet meine Ex den OB (schwul) in Mauritius am Strand... lol
"Erstmal abwarten und…
"Erstmal abwarten und Popcorn bereitstellen...."
Auf Staatskosten höchstdotiert "Erstmal abwarten", "Popcorn bereitstellen", Kaffeekränzchen abhalten und sich durch die ganze Angelegenheit eventuell auch noch schlecht unterhalten fühlen, das überlassen wir besser unseren Minister*Innen für Authentizität, Verkehr, Luftwaffe, Kaffee und Übergewicht und aller staatlichen Gewalt im Übrigen einschließlich insbesondere des Bundesschwammdrübergerichts.
Zum Nachdenken
Ja, das alles gibt zu denken.
Jetzt bleibt nur zu hoffen,…
Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß die (wichtigesten) Staaten Südamerikas, die traditionell uneinig sind, sich zu einer Art NATO SÜDAMERICANA zusammenschließen mit der Prämisse, daß, wenn einer ihrer Staaten angegriffen werden, sich ALLE dagegen zu Wehr setzen und ihm alle beizustehen haben.
Nur das kann die arroganten imperialistischen US-Amerikaner abschrecken.
Mir fallen eher die BRICS-Staaten ein.
Was halten Sie davon?
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