Opfert von der Leyen im Kampf gegen Trump erneut europäische Bauern?

Veröffentlicht:
Einführung

Nach dem vorläufigen Scheitern von Mercosur strebt Ursula von der Leyen ein Freihandelsabkommen mit dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, Indien, an.

Nach dem vorläufigen Scheitern von Mercosur – wie berichtet, prüft der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Rechtmäßigkeit des Handelsvertrags mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay – kommt auf die Landwirtschaft der nächste Albtraum zu: ein Freihandelsabkommen mit Indien.

Still und heimlich

„Der Wahnsinn geht weiter“, schlägt der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser gegenüber unzensuriert Alarm. „Still und heimlich soll Ende Jänner das Freihandelsabkommen mit Indien durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnet werden – nahezu ohne Einbindung des EU-Parlaments, im Schnellverfahren!“, so Hauser.

“Das ist kein fairer Handel”

Bis heute sei aber unklar, welche Regelungen die Landwirtschaft betreffen. Besonders alarmierend sei, dass sensible Bereiche wie Zucker oder Fleisch nicht klar ausgenommen seien. Hauser hegt wohl berechtigten Zweifel an einem fairen Handel, denn: Indien produziere unter deutlich niedrigeren Umwelt-, Sozial- und Produktionsstandards. „Das ist kein fairer Handel, sondern ein massiver Wettbewerbsnachteil für unsere Bauern.“

Schon bei Mercosur hat es massive Bauernproteste in Brüssel gegeben. Die Traktoren zogen erst ab, als das Handelsabkommen durch die Prüfung des EuGH vorübergehend gestoppt wurde.

Von der Leyen in Panik

Dass von der Leyen bei den Freihandelsabkommen derart auf das Tempo drückt, werten Politikbeobachter als Panik-Reaktion. Europa ist nämlich in der Weltwirtschaft massiv unter Druck geraten. Man will keine Geschäfte mit Russland machen, sondern verstärkt sogar die Sanktionen gegen das Land. US-Präsident Donald Trump macht seine Deals an der EU vorbei oder sorgt mit seiner Zollpolitik für Probleme in der europäischen Exportwirtschaft. Und im Schatten dessen formen sich die BRICS-Staaten mit Ländern wie Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, dem Iran und den Arabischen Emiraten zu einer Weltmacht.

Geschäfte auf dem Rücken der Bauern

Von der Leyen bemüht sich nun um alternative Handelspartner. Indien ist mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde und dürfte Schätzungen zufolge in diesem Jahr zur viertgrößten Volkswirtschaft anwachsen. Die EU wolle mit „einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaften der Welt“ Geschäfte machen, sagte von der Leyen beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz. Und diese Geschäfte könnten – wie EU-Abgeordneter Hauser befürchtet – am Rücken der Bauern gemacht werden. 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Blog comments

Natürlich ist Uschi an der langen Wäscheleine eine bekannte Spielerin und nicht nur bekannt in der Welt der Geldwäsche. Sie opfert gern Lebenslauf und auch Geld für Beraterverträge  und nun ohne Weiteres auch  Bauern in der EU. 

Ihr Problem ist das Spielfeld zu dem sie niemand gewählt hat ! Vermutlich versteht sie auch deswegen nicht die Spielregeln .Sie hüpft wie ein Springer im Kreis ,(viell. hat Fr. Baerbock von ihr gelernt ?)  Doch echtes Schach ist kein Monopoly mit Schlossalleen !  Zwar ist ihr Turmbau zu Brüssel immer noch im Gange ,aber Trump erklärt ihr die Regeln von SchachMatt ;da gibt es zwar keine Alleen ,aber Schlösser mit Gittern ! Ich bezweifle nur ,dass ihre Lernkapazität begrenzt ist und erst noch schlimmere Zeiten anbrechen müssen ,bevor es Klick macht ?

Die EU-Politiker hatten es mehrfach in der Hand von der Leyhen zu stoppen.

Taten sie aber nicht !

Gerade die Bauern wählen seit Jahrzehnten immer noch CDU / CSU.

Auch die SPD, Grünen etc = Altparteien verraten täglich ihre Wähler. 

Geliefert wie gewählt ! 
Nicht jammern.

Bei der nächsten Wahl endlich daraus lernen.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-parlament-misstrauensantrag-von-rechten-gegen-eu-kommission-scheitert/100193869.html

vdL zu stoppen wird aber allein nicht reichen!

Wirklich helfen würde nur ein Stop für die Macht der globalistischen Strippenzieher über die Mehrheiten in den EU-Gremien.

Die erpreßbare vdL ist zwar aus deren Sicht die ideale Obermarionette - aber auch wenn sie abgewählt würde - auf diesen Posten lassen sie nur verläßliche Landesverräter.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.