Ukraine-Beitritt rückt näher: Mitgliedschaft bis 2027 trotz aller Widerstände angepeilt

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Einführung

Die Ukraine und Selenskij halten an ihren ambitionierten Ziel fest, bis 2027 der Europäischen Union beizutreten.

Die Ukraine treibt ihren EU-Beitritt trotz aller Hürden weiter voran. In Kiew zeigt man sich entschlossen, das Verfahren zu beschleunigen: Vizepremier Taras Kachka nennt weiterhin ein Modell bis 2027 als Zielmarke – ein ambitionierter Zeitplan.

Reformen bringen Bewegung in die Verhandlungen

Zuletzt hat die Ukraine ihr Akkreditierungs- und Technikregulierungssystem an EU-Standards angepasst. Damit könnten ukrainische Industriegüter künftig leichter Zugang zum europäischen Binnenmarkt erhalten. Auch auf Verhandlungsebene geht es in Richtung Mitgliedschaft: Informell gelten inzwischen alle sechs sogenannten Beitrittscluster als eröffnet. Möglich wurde dies durch ein beschleunigtes Vorgehen („Frontloading“) unter der dänischen EU-Ratspräsidentschaft seit Dezember 2025.

Europäische Partner treiben Prozess voran

Vor allem nord- und baltische Staaten sowie große EU-Mitglieder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande setzen sich für die Ukraine an. Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert seit Monaten einen verbindlichen Beitrittstermin bis 2027 und sieht darin auch eine sicherheitspolitische Garantie für sein Land.

EU entwickelt Ausnahmeregeln

Parallel dazu wird in Brüssel auch über Zwischenmodelle diskutiert, um dem korruptionsgeplagten Staat in die EU zu holen: Wie berichtet, könnte eine sogenannte „Mitgliedschaft lite“ der Ukraine eine schrittweise Integration ermöglichen, zunächst jedoch ohne volles Stimmrecht in den EU-Institutionen.

Parlament will Einstimmigkeitsprinzip schwächen

Die größte politische Blockade kommt weiterhin aus Budapest. Ministerpräsident Viktor Orbán verhindert die Öffnung des zentralen Clusters „Grundlagen“ und beruft sich dabei auf ein nationales Referendum sowie eine entsprechende Parlamentsresolution.

Zwar arbeitet das Europäische Parlament daran, das Einstimmigkeitsprinzip in Erweiterungsfragen zu unterlaufen, doch bislang ohne konkreten Durchbruch. Die technischen Vorbereitungen laufen unterdessen weiter.

Zweifel am Zeitplan wachsen

Trotz der Fortschritte bleibt das Zieljahr 2027 umstritten. Insbesondere Reformen im Justizwesen und bei der Korruptionsbekämpfung gelten als entscheidende Voraussetzungen, die noch nicht vollständig erfüllt sind. Zudem zweifeln viele europäische Politiker daran, dass alle 27 nationalen Parlamente eine Aufnahme der Ukraine in so kurzer Zeit ratifizieren würden. Auch innerhalb der EU wächst die Sorge, dass politische Realitäten den Zeitplan überholen könnten.

Sven von Storch

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Blog comments

"Europäische Partner treiben Prozess voran"

Und diejenigen, die diese "europäischen Partner" vorantreiben, meinen es mit Sicherheit nicht gut mit den Europäern sondern ausschließlich mit ihren weltpolitischen Macht- und Profitbestrebungen.

Deutschland wäre einmal mehr der Oberzahlmeister, wenn die Ukraine EU-Mitglied würde!

Winnetou Koslowski

13.04.2026 | 18:25

(Im übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muß)

Dies forderte der römische Senator Cato bei jeder Sitzung des römischen Senants. Ich denke, dass die nazistische  Ukraine weder in der  NATO, noch in der EU etwas zu suchen hat. Da die NATO schon auf Grund ihrer Ausdehnung über die ganze Welt kein reines Verteidigungsbündnis mehr ist, wie es als Gegenpart der Warschauer Pakt  war, bevor der von Russland  als Friedensgeste gegenüber den Westmächten aufgelöst wurde.  Außerdem bin dich der Meinung, dass die EU, die zuvor die EWG, also ein reines Wirtschtsbündnis war, jetzt zu einem fast diktatorisches Staatengebilde verkommen ist. Daher muß auch die EU aufgelöst werden. Die Anmaßung gegenüber den souveränen Ländern Europas ist inzwischen unerträglich geworden.  

Meiner Ansicht nach hat die Ukraine in der EU nichts zu suchen. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Ich sehe Herrn Selensky als gefährlichen Despoten an, der seit Jahren dort demokratische Wahlen verhindert und sich zum Präsidenten ausruft. Zudem stehen seine Gefolgsleute der rechten Szene sehr nahe. Das sieht man allein schon an den Symbolen, die sie tragen.

Dieser bewusst vom Zaun gebrochene Stellvertreterkrieg hätte schon seit Jahren beendet sein können, aber Selensky boykotiert jedes Mal die Friedensverhandlungen aus fadenscheinigen Gründen. Zudem hat sich seit dem Krieg sein privates Vermögen mindestens verzehnfacht!

In unserem eigenen Land werden die Zustände immer schlimmer und doch gibt die Regierung ständig gleich Milliardenbeträge an die Ukraine. Unser Kanzler, der Herr Merz, sollte einmal in seinen Unterlagen seine Wahlversprechen nachlesen!!!!

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