Ungarn blockiert 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland

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Einführung

Weil der Öltransit über die Druschba-Pipeline unterbrochen ist, will Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland nicht zustimmen.

Die EU-Länder wollten heute, Montag, eingentlich das 20. Sanktionspaket gegen Russland beschließen. Doch dieses Vorhaben dürfte an Ungarn scheitern.

Schon vor dem Treffen sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, der anhaltende Widerstand Ungarns habe deutlich gemacht, dass bei dem Treffen der EU-Außenminister kein Konsens über die vorgeschlagenen Maßnahmen erzielt werden könne.

Deutlich äußerte sich dazu der ungarische Außenminister Peter Szijjarto gestern, Sonntag, auf dem Kurznachrichtendienst X:

   Auf der morgigen Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten will die EU das 20. Sanktionspaket verabschieden. Ungarn wird dies blockieren. Solange die Ukraine den Öltransit nach Ungarn und in die Slowakei über die Druschba-Pipeline nicht wieder aufnimmt, werden wir keine für Kiew wichtigen Entscheidungen zulassen.

Dem Vernehmen nach ist die Druschba-Pipeline beschädigt. Die Ukraine behauptet, russische Drohnenangriffe seien dafür verantwortlich. Ungarn und die Slowakei geben dagegen Kiew für den anhaltenden Ausfall die Schuld. 

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

" ... will(?) die EU das 20. Sanktionspaket verabschieden".

Nein! Die "EU" (d.h. die Mehrheit der EU-Bürger) will das überhaupt nicht!

Ebensowenig wie die weitere Geldverschwendung für die Ukraine in Form eines neuen 90-Mrd.-"Kredits" zulasten der EU-Steuerzahler.

Warum wagt es nur Orban, sich diesem Wahnsinn entgegenzustellen? Womit haben die US-Globalisten und Kriegstreiber all diese feigen EU-Abnicker gekauft?

Und beim Stern heißt es: "EU-Spitze erhöht wegen Ukraine-Blockade Druck auf Orban".

Da müssen also nun die erbärmlichen Globalistenkriecher von der EU, Orban unter Druck setzen, damit er zuläßt, daß einerseits durch neue Sanktionen ein Frieden erschwert wird und daß andererseits die EU weitere 90 Mrd. Geld ihrer Bürger für die Ukraine verschleudern darf.

So tief können Menschen sinken ...

 

Diese verlogenen Politiker beziehen weiterhin Gas aus Russland, die angeblichen Sanktionen sind nur Augenwischerei. Der Ukraine und der EU ist nur daran gelegen, diesen "Krieg" künstlich am Laufen zu halten, damit sich einige Wenige bereichern können. Letzten Endes wird alles am Verhandlungstisch entschieden werden.

Deutschland bezieht auch im Jahr 2025 und Anfang 2026 weiterhin Erdgas russischen Ursprungs, allerdings nicht mehr über direkte Pipelines, sondern hauptsächlich über Nachbarländer, die das Gas als Flüssigerdgas (LNG) per Schiff importieren oder über noch bestehende Pipelines durchleiten. 

Die wichtigsten Wege für russisches Gas nach Deutschland sind:

Belgien (Zeebrugge): Belgien ist einer der Hauptumschlagplätze für russisches LNG. Nach Analysen und Berichten aus dem Jahr 2025 gelangt russisches LNG über belgische Terminals in das europäische Pipeline-Netz und somit auch nach Deutschland.

Frankreich: Auch Frankreich importiert weiterhin russisches LNG, das teilweise ins deutsche Netz eingespeist wird.

Niederlande: Über niederländische LNG-Terminals und Pipelines gelangt ebenfalls Gas in den deutschen Markt, das aus russischer Herkunft stammt.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/schoenfaerberei-beim-gas-deutschland-bezieht-wieder-russisches-lng-ueber-belgien-li.10005135

Sehr vernünftig von Ungarn. 

Was man mit 19 Sanktionspaketen nicht geschafft hat, schafft man auch nicht mit dem 20. Sanktionspaket. Was soll dieses denn auch enthalten? Büroklammern und Reißzwecken etwa dürfen nicht nach Rußland exportiert werden?

Zudem: Nicht nur die BRD, sondern ganz Europa ist pleite.

Leider geht es bei diesem fremdbefohlenen 20. Sanktionspaket nicht um Büroklammern, sondern die Kriecher von der "westlichen Wertegemeinschaft" maßen sich an, Transporte durch die russische "Schattenflotte" strikt zu verbieten.

Zum einen werden sich die Russen das zurecht nicht gefallen lassen und natürlich trägt soetwas auch dazu bei, einen Frieden weiter zu verhindern.

Zum anderen werden die (immer noch) Nutznießer von billigem russischen Öl und Gas "not amused" sein.

Aber diese feigen Abnicker von der EU tun eben weiter was "man" ihnen anschafft, um ihre Pfründen behalten zu dürfen ...

Dem ungarischen Botschafter in Kiew gegenüber wurde von Zelenskys Außenminister bestätigt, daß die Ölleitung aus politischen Gründen der "Erpressung" in Richtung Ungarn und Slowakei gesperrt wurde.

Der nördliche Abzweig der selben Ölpipeline nach Deutschland liefert weiterhin russisches Öl in die Raffinerie nach Schwedt.....

Germanistan unterstützt den Krieg Zelenskiys, Ungarn unterstützt den Frieden.

Orbán wird täglich aus der Ukraine nicht nur übelst beschimpft, er bekommt sogat Todesdrohungen von bekannten ukrainischen Nazis. 

Aber Ursula mit ihrer "Ukrainekommission" rührt keinen Finger um die Mitgliedsstaaten Ungarn und Slowakei zu beschützen. 

Alle Willigen dürfen aus eigenen Mitteln spenden was sie wollen: Waffen, Soldaten, Geld.

Nur nicht im Namen und auf Kosten der EU, wo nach den eigenen EU-Regeln einstimmige Entscheidungen gefordert sind.

Wären westliche Politdarsteller keine Kriminellen, hätten sie die Nordstream-Leitung längst repariert. Günstiger und umweltschonender kann man weder Öl noch Gas transportieren als über Rohrleitungen. Doch offenbar geht dumpfer Fanatismus und linkextreme Ideologie überall im Westen vor Verstand.

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