Widerstand gegen Pläne aus Brüssel: EU drängt auf schnellen Ukraine-Beitritt

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Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kann es gar nicht schnell genug gehen: Die Ukraine von Selenskij soll möglichst schnell EU-Mitglied werden.

Der EU-Beitritt der Ukraine rückt trotz allen Widerstands immer näher: Vor allem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Außenbeauftragte Kaja Kallas drängen auf Tempo. Sie sehen den Beitritt der Ukraine als Instrument gegen Russland: Eine möglichst frühe Aufnahme des Landes in die Union würde Stabilität schaffen und die Westbindung der Ukraine festigen, so das Argument. Präsident Wolodymyr Selenskyj kann es währenddessen nicht schnell genug gehen, er strebt einen EU-Beitritt bereits bis 2027 an.

Ukraine-Beitritt wirtschaftlich kaum zu stemmen

Die Pläne aus Brüssel kommen nicht überall gut an: Mehrere Mitgliedsstaaten bremsen diese Ambitionen. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hält das Zieljahr 2027 für unrealistisch, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach sogar von einem Prozess, der Jahrzehnte dauern könnte. Auch aus Österreich, Schweden und den Niederlanden kommen warnende Stimmen. Sie verweisen auf die gewaltigen wirtschaftlichen und institutionellen Probleme eines ukrainischen Beitritts. 

Neue Milliardenbelastungen für Nettozahler

Die Ukraine wäre eines der größten Agrarländer der Union und würde die Agrarsubventionen und damit den EU-Haushalt stark verändern. Zudem würde ein derart großes neues Mitglied das Machtgefüge innerhalb der EU verschieben. Ebenfalls ungelöst bleiben zentrale Reformfragen: Korruption, schwache Rechtsstaatlichkeit und ineffiziente Verwaltung sind noch immer große Baustellen in dem Kriegsland.

Orbán weiter gegen Ukraine-Beitritt

Für zusätzlichen Zündstoff sorgt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der bekanntlich als härtester Gegner eines raschen Beitritts gilt. Da neue Mitglieder nur mit Einstimmigkeit aufgenommen werden können, hat Ungarn ein faktisches Vetorecht. Orbán deutete bereits an, dass Ungarn jede Regeländerung blockieren könnte.

Langsamer Beitritt durch die Hintertür

In Brüssel sucht man daher nach Alternativen. Diskutiert wird ein Modell der „Mitgliedschaft light“, also eine progressive Integration: Die Ukraine könnte, wie berichtet, schrittweise in die EU eingebunden werden – zunächst mit eingeschränkten Stimmrechten und begrenztem Zugang zu EU-Geldern. Diese Zwischenlösung bleibt jedoch umstritten.

EU setzt auf Konfrontation statt Diplomatie

Seit dem Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 versteht die EU ihre Erweiterungspolitik zunehmend als strategische Machtfrage. Eine klare europäische Perspektive für Kiew sieht man in Brüssel als wichtigen Schritt gegen Russland.

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Die EU drängt nicht - sie wird gedrängt!

Warum sollte eine unabhängige EU sich auf dieses teure und für die EU völlig nutzlose Abenteuer einlassen?

Da spricht doch alles dafür, daß die Drängler dieselben sind, wie diejenigen, die uns dauernd drängen, ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland zu finanzieren und am Laufen zu halten.

Gibt es einen besseren Beweis dafür, daß diese EU bereits mehrheitlich von den globalistischen Kriegstreibern unterwandert ist?

Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes (GG) garantiert allen Deutschen das Recht zum Widerstand gegen jeden, der es unternimmt, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen, sofern keine anderen Abhilfemöglichkeiten bestehen

. Dieses Recht ist ein „letztes Mittel“ (Ultima Ratio), um die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen Angriffe von innen zu schützen. 

Wichtige Fakten zu Art. 20 Abs. 4 GG:

Wortlaut: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.

Ultima Ratio: Das Widerstandsrecht greift nur, wenn alle rechtsstaatlichen Mittel (Gerichte, Verwaltungsbehörden, freie Wahlen) versagen oder nicht mehr möglich sind.

Es hört sich an ,als wären Fr.Kallas ,die zu weit außen Beauftragte und unsere Korruptionspräsidentin .....an der Leine  vom Elendski .Was logisch erscheint ,nachdem die Lieferung mit angeblich 30 Milliarden und einigen Goldstückchen an der Ungarischen Grenze hängen blieb . Vermutlich wegen des Goldes überladen ! (Tauscht man hier wieder Goldstücke ??) 

Aber so ist das eben ,wenn Zollbeamte ihre Arbeit richtig machen ! Da bleiben dann solche Korruptionsgelder wörtlich auf der Strecke .Wenn man nicht einmal von Fracht und Überladung etwas versteht ,sollte man sich am besten ganz aus solchen Verkehrsbestimmungen raushalten ! Und uns noch Benziner und Diesel verbieten !!! Aber dann im Elendskrieg Öl und Co2 Schmutz zum Himmel verballern ! 

Ein überüberfälliger Rücktritt solcher Persönchen wäre angesagt ,doch die ungewählten EU-Kandidelten schaffen es einfach nicht solch unangenehm-schleimige  Personen abzuwählen ! 

Mich erinnert das ,bei solchen Geld und Monopolyspielen an die Ereigniskarte : Gehe sofort in das Gefängnis ,ziehe nicht über Los .....und es werden Euch sämtliche Gelder und Vermögen gestrichen !

Das wäre ein echtes Ereignisund bekäme sicher im EU-Volk großen Beifall!

Sie hätten besser bei :"Mensch ärgere Dich nicht "bleiben sollen ! Da hätte man sie schon längt rausgeworfen ! 

Und diese Lügen :"Eine möglichst frühe Aufnahme des Landes in die Union würde Stabilität schaffen und die Westbindung der Ukraine festigen" ,kann nur von dummen Unwissenden kommen ,die mit Putin noch nie zu tun hatten ,denn allein solche Aussagen verstoßen gegen damalige Absprachen mit Außenminister Genscher ,was beweist,dass diese Leute auch kein Geschichtsbewusstsein haben ,sondern nur dem Mammon hinterherlaufen .Eine absolute Schande für Europa ! Zeit dass diese EU zusammenbricht !

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