Einzelhandel in der Dauerkrise

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Einführung

Die Zahl der Geschäfte schrumpft seit Jahren, Insolvenzen erreichen Höchststände und vor allem der stationäre Handel in den Innenstädten gerät unter massiven Druck.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes und des Handelsverbands Deutschland (HDE) lag der Umsatz im Einzelhandel im engeren Sinne 2025 bei rund 678 Milliarden Euro. Nominal entspricht das einem Plus von etwa 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Real, also preisbereinigt, bleibt das Wachstum schwach und liegt oft nur bei 0,5 bis knapp 3 Prozent, je nach Betrachtungszeitraum. Lebensmittel und Drogeriewaren halten sich besser, während Non-Food-Bereiche wie Bekleidung, Schuhe und Möbel deutlich schwächer abschneiden. Der Online-Handel wächst dagegen weiter und erreicht 2025 bereits über 90 Milliarden Euro.

Ladensterben erreicht historisches Ausmaß

Zwischen 2010 und 2025 sank die Zahl der Einzelhandelsunternehmen um rund 16 Prozent auf etwa 316.000. Besonders drastisch ist der Rückgang bei kleinen inhabergeführten Geschäften mit Umsätzen unter 250.000 Euro: Hier verschwanden fast 28 Prozent der Betriebe. Gleichzeitig verdoppelte sich die Zahl der großen Unternehmen mit Umsätzen über 25 Millionen Euro. Der HDE prognostiziert für 2026 einen weiteren Nettoverlust von rund 4.900 Geschäften. Damit droht die Marke von 300.000 Läden erstmals seit der Wiedervereinigung unterschritten zu werden. 2015 existierten noch rund 372.000 stationäre Verkaufsstellen.

Insolvenzen auf Zehnjahreshoch

Im Jahr 2025 verzeichnete der Einzelhandel etwa 2.400 bis 2.500 Insolvenzen. Das ist der höchste Stand seit etwa zehn Jahren. Bekannte Namen wie der Schuhhändler Görtz, Modeketten wie Esprit und Gerry Weber oder weitere Traditionsunternehmen mussten Verfahren anmelden oder Filialnetze massiv verkleinern. Betroffen sind vor allem Textil, Schuhe, Buchhandel und kleinere Fachgeschäfte. Die Entwicklung setzt einen Trend fort, der bereits 2024 mit einem starken Anstieg begonnen hatte.

Ursachen der Dauerbelastung

Mehrere Faktoren wirken zusammen. Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher bleibt hoch. Viele Haushalte sparen trotz teilweise gestiegener Reallöhne weiter und geben Geld eher für Reisen und Freizeit aus als für den klassischen Einkauf. Hohe Energiekosten, gestiegene Mieten, Personalkosten und bürokratische Lasten belasten die Margen. 

Der Online-Handel und internationale Plattformen ziehen Kunden ab. Gleichzeitig fehlt es an Fachkräften und vielen Innenstädten an Attraktivität. Die Folge ist ein Teufelskreis aus sinkender Frequenz, Leerständen und weiterem Verlust von Geschäften.

Unterschiedliche Lage in den Segmenten

Der Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte erweisen sich als relativ stabil und expandieren teilweise weiter. Discount und Eigenmarken gewinnen an Bedeutung. Im Non-Food-Bereich dagegen dominiert der Strukturwandel. Viele mittlere Preislagen geraten unter Druck, während das Preiseinstiegssegment und das Premiumsegment besser zurechtkommen. Hybride Konzepte, die stationären Handel mit Online-Angeboten verbinden, gelten als eine mögliche Überlebensstrategie.

Ausblick bleibt eingetrübt: Ohne politische Wende tut sich nichts

Für 2026 erwartet der HDE erneut nur ein moderates nominales Umsatzplus von rund 2 Prozent, real deutlich weniger. Die Stimmung unter den Händlern ist schlecht. Viele rechnen mit weiter sinkenden Umsätzen. 

Ohne spürbare Entlastungen bei Energie- und Lohnnebenkosten, ohne flexiblere Mietmodelle und ohne stärkere Unterstützung der Innenstädte droht der jährliche Aderlass an Geschäften weiterzugehen. 

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Wer hat bei dem Menschenmischmasch noch Lust auf einen Einkauf in der Innenstadt, womöglich nach einer S-Bahnfahrt...? Mal abgesehen davon, daß Schönes und Echtes  nicht mehr verkauft wird, egal, ob Möbel aus massivem Holz, Kleidung in Wolle, Leinen  oder Leder oder Schuhe. Die Produkte ähneln denen in der DDR, die Atmosphäre draußen leider nicht mehr, wo man damit rechnen muß, beklaut zu werden oder ein Messer im Rücken zu haben.

Einzelhandel in Dauerkrise ? Fragt sich von welcher Seite man das betrachtet? Eine Krise könnte sein ,dass Preise steigen und immer weniger Bürger im Einzelhandel das noch bezahlen können 

.Fazit : Das ist Bringschuld der Politiker ,welche diese Zustände herbeigeführt haben ,durch Klimaneutralität ,noch mehr Steuern und Unfähigkeit Energie im eigenen land zu fördern ! Stattdessen wird diese nach abgebaut oder in die Luft gespreng ! Man nennt das Sabotage !

 

Doch wer hat solche Saboteure gewählt ? Darin besteht die nächste Krise ,und solche Einzelhändler ,welche aktuelle Parteien gewählt haben brauchen nicht zu klagen ! Wie bestellt ,so erhalten  und mit Zins ! 

Nur zu leiden hat das  ganze Volk ! Und damit all das nicht weiter auffällt und weitergeführt werden kann ,(zumal niemand zum Coronaverbrechen und den Impfmorden zur Rechenschaft gezogen werden kann ) ,braucht es unbedingt einen Krieg mit Russland :Dann spielen Schulden keine Rolle mehr und die keller mit Leichen füllen sich nur mehr ! Hoffen wir nur ,dass zuerst solche Verantwortliche betroffen werden !

Aber die eigentliche Krise ist vermutlich ,ein gottloses Volk ,welches sich gegen die göttlichen Regeln wendet ,wie einst israel das um das goldene Kalb tanzte .

Dann wären wir wirkliche von allen guten Geistern verlassen  ! Gott schütze uns !

 

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