Die Christen selbst tragen die Primärschuld!

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Die Christen selbst tragen die Primärschuld!
Datum: 20.12.2010, 10:42

Und das ist dringend geboten! Wenn unser Land die Schicksalsstunde der Geschichte weiterhin ignoriert, werden in etwa vierzig Jahren 30 Millionen Muslime in Deutschland leben. Das sagen die Statistiken und keine an Islamophobie erkrankten Psychopathen. Schon jetzt werden Deutsche im eigenen Land von aus dem Orient Zugewanderten beleidigt, verspottet oder gar mit dem Tode bedroht.

Natürlich tragen wir
Deutsche mit unserer Naivität und falschem Toleranzverständnis selbst die Schuld für das langsame Abdanken des Westens. Nur zwei Beispiele: Die Aachener Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli fabriziert hübsche muslimische Adventskalender. Man beachte vor allem den Titel „1001 Weihnachtstraum” sowie den Aufkleber „mit orientalischen Weisheiten”. Gestaltet ist der Kalender als Moschee. Und im rot-grün geführten Nordrhein-Westfalen dürfen in vielen städtischen Kindergärten und Schulen die St.-Martins-Umzüge nicht mehr nach dem Kirchenpatron genannt werden. Mit Rücksicht auf Kinder mit „anderem religiösen Hintergrund“ heißen sie jetzt einfach „Laternenumzug“. Zwei eigentlich amüsante Anekdoten, wäre der Hintergrund nicht so traurig.

Doch der Islam ist nicht die einzige Bedrohung. Schleichender und subtiler ist die Gefahr, die vom Relativismus und Laizismus für Kirche und Glauben ausgehen. Auch hier nur ein Beispiel für viele, dessen Absurdität unfassbar erscheint – aus dem Europarat. Eine Schweizer Sozialistin hat einen Antrag gestellt, der die Worte „Mutter” und „Vater” als diskriminierend verpönt und durch „Elter 1 und 2“ für den amtlichen Gebrauch ersetzen will. Im „Schweizer Leitfaden für die politisch korrekte Sprache“ steht das bereits drin!

Ja, Islam und Laizismus
sind ernsthafte Gefahren für den christlichen Glauben. Keine Frage. Der größte Feind des Christentums aber sind die Christen in Europa selbst. Ihre Lauheit und Apathie gegenüber Gott und der Kirche haben erst jenes Vakuum geschaffen, das es anderen
„Ismen“ ermöglicht hat, zu erstarken. Seien wir doch ehrlich: Die Frömmigkeit, Loyalität gegenüber ihrem Religionsstifter und Konsequenz praktizierender Moslems mit Gebet, Moscheebesuch, Almosensteuer und Einhalten des Ramadan sind völlig „normal“ für gläubige Menschen. Die religiöse Abstinenz der Christen, die nur noch Christmette, Erstkommunion und kirchliche Trauung kennt und eben keine Loyalität mehr zu ihrer Kirche, den Geboten und dem Papst, hat dagegen mit einem „christlichen Leben“ rein gar nichts zu tun.

Und auch die oft kritisierte Anzahl von drei, vier oder fünf Kindern einer türkischen Familie – auch sie ist für eine Familie eigentlich „natürlich“, wenn auch im Westen längst nicht mehr „normal“. Vorausgesetzt, man glaubt nicht an die Saga der weltweiten (!) Überbevölkerung
(Natürlich gibt es einige überbevölkerte Länder!); von der niemand weiß, wer sie eigentlich seriös definiert. Immer noch der Club of Rome oder Thomas R. Malthus? Die Vereinten Nationen? Oder die Rockefeller-Stiftungen für Verhütungsmittel und das „Recht auf Abtreibung“?

Fakt ist: Gott liebt das Leben und die Menschen, Satan die Kultur des Todes. Und das ist die Wurzel des immerwährenden Kampfes zwischen Gut und Böse. Darüber mag der eine oder andere lächeln. Egal! Es wird Zeit, dass die europäischen Christen den Willen Gottes und den Wert ihres Glaubens neu erkennen, ihn leben und bekennen!

Nicht nur die verbleibenden Adventstage können hierbei helfen, sondern vor allem die folgende besinnliche Weihnachtszeit. Weihnachten! Die Heilige Nacht! Sie bleibt ein Mysterium. Und alles Poltern und Verulken verstummt schlagartig, wenn der Heilige Abend
anbricht. Dann legt sich wieder diese geheimnisvolle Stille über die Städte. Und wer sich vorbereitet hat auf das Kommen des Herrn, für den gehört das Weihnachtsfest zum Schönsten, was das Kirchenjahr zu bieten hat. Weil es so vieles anspricht: die Sinne, das Gemüt, die Hoffnung, den Glauben – und den Verstand, der überfordert bleibt ...

Sven von Storch

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