China will bei der Kernkraft führend werden, und niemand bemerkt es

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Einführung

Während die Australier über Grace Tame oder Brittany Higgins sprachen, veränderte sich die Grundlage industrieller Energie still und leise.

Australien hegt zwar eine puritanische Abneigung gegen Atomkraft, doch weltweit sind 437 Reaktoren in Betrieb, die 9 % des globalen Stroms erzeugen. Eines Tages könnten die Australier technologisch so weit fortgeschritten sein wie Armenien und Bangladesch. Hoffen wir es…

In den letzten fünfzig Jahren waren die USA die führenden Nationen in der Kernenergie, gefolgt von Frankreich – und zwar mit großem Abstand. Doch China ist im Begriff, diese globale Rangliste zu verändern.

Derzeit in Betrieb befindliche Kernkraftwerke

Zum Vergrößern klicken ( Weltverband für Kernenergie)

Im Bau

Derzeit befinden sich 78 Reaktoren im Bau, die weitere 78.986 MW Leistung beisteuern werden, und fast alle davon befinden sich in einem einzigen Land.

Zum Vergrößern klicken ( Weltverband für Kernenergie )

Die Liste der betriebsbereiten Reaktoren steht bei 438 mit einer Kapazität von 400.680 MWe, was einem Anteil von 9 % an der globalen Stromerzeugung und 2.667.383 GWh (2024) entspricht.

Warum sprechen wir nicht darüber?

https://joannenova.com.au/2026/03/china-aims-to-be-the-new-global-king-of-nuclear-power-and-no-one-is-paying-attention/

Sven von Storch

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Blog comments

"Warum sprechen wir nicht darüber"?

Weil unsere "Freunde" unseren(?) Regierungen das verboten haben und weil billige und zuverlässige Atomenergie unsere Abschaffung behindern würde!

Und außerdem haben wir doch die "Erneuerbaren", die uns - jedenfalls im Durchschnitt zwischen krasser Über- und Unterproduktion - rein rechnerisch ausreichend mit Energie versorgen ... 

Konfuzius sagt

09.04.2026 | 17:58

Skalierbare Kernkraftwerke, mittlere, kleine- und Kleinstreaktoren. Reaktoren die die Endlagerfrage lösen weil sie mit abgebrannten Reaktorstäben betrieben werden und Endlager überflüssig machen. Dazu brauch man Grundlagenforschung. Grundlagenforschung in Deutschland: NULL. Weil dann gemästetet, halbstaatliche Konzerne wie Siemens Milliarden in die Hand nehmen müßten anstatt Milliarden zu kassieren. Ganz einfach - Ursache und Wirkung. China vorzuwerfen, daß es eine Meritokratie ist, ist dumm und schäbig.

Ein böswillig fremdbeherrschtes Land wie Deutschland darf eben weder vorhandene AKW weiterbetreiben, noch Grundlagenforschung für die Zukunft betreiben.

Für die globalistischen Deutschlandhasser wäre es doch schwer zu ertragen, wenn wir z.B. bei den zukunftsträchtigen Small Modular Reactors die Nase vorn hätten.

Aber - was hat das mit ihrer Behauptung zu tun, daß jemand (wer eigentlich?) China vorwirft, eine Meritokratie (da werden Posten nach Fähigkeit vergeben) zu sein?

Hans-Peter Klein

10.04.2026 | 04:03

In China geht sowas.

Mangels demokratischer Opposition,
mangels Kontrolle,
mangels Teilhabe, Mitsprache.

Dank zentralistisch regierender kommunistischer Parteiführung.

MfG, HPK

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