CO₂ ist kein Verschmutzer!

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Einführung

Kohlendioxid (CO₂) wird von Klimaaktivisten, Regulierungsbehörden und sogar Schulsystemen häufig als „Schadstoff“ bezeichnet. Diese Bezeichnung stammt nicht aus der Toxikologie oder der Expositionswissenschaft, sondern aus der Politik.

In den Vereinigten Staaten wurde CO₂ nach der Gefährdungsfeststellung der Umweltschutzbehörde im Jahr 2009 gemäß dem Clean Air Act offiziell als Schadstoff eingestuft. Diese Entscheidung wurde durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2007 ermöglicht, wonach Treibhausgase reguliert werden dürfen, wenn sie als Gefahr für das öffentliche Wohl angesehen werden. Die Feststellung besagte nicht, dass CO₂ giftig oder schädlich beim Einatmen ist. Sie stützte sich auf langfristige Klimamodellprognosen über zukünftige „katastrophale” Auswirkungen – nicht auf aktuelle gesundheitliche Auswirkungen.

Per Definition und aufgrund der Geschichte verursachen Schadstoffe bei realen Konzentrationen direkten Schaden. Kohlenmonoxid vergiftet. Blei schädigt das Gehirn. Schwefeldioxid verbrennt die Lunge. CO₂ verursacht nichts davon bei atmosphärischen Konzentrationen. Die heutige Konzentration liegt bei ~428 ppm. Die Arbeitsschutzgrenzwerte erlauben eine Exposition von 5.000 ppm über einen Zeitraum von acht Stunden – mehr als zehnmal so viel wie in der Außenluft.

Trotzdem wird CO₂ Kindern heute als Umweltverschmutzung beigebracht.

In Großbritannien wird in den Prüfungsunterlagen für weiterführende Schulen von 15- bis 16-Jährigen erwartet, dass sie Kohlendioxid als Schadstoff identifizieren. Wenn sie dies nicht tun, werden sie mit einer schlechten Note bewertet. CO₂ ist für die Photosynthese unerlässlich und der wichtigste Nährstoff für das Pflanzenwachstum. Es ist buchstäblich Pflanzennahrung.

Keine andere Substanz in der Geschichte wurde jemals als Schadstoff bezeichnet, nur weil Modelle indirekte Auswirkungen in Jahrzehnten oder Jahrhunderten simulieren, nicht zuletzt Auswirkungen auf das Wetter, während sie gleichzeitig messbare Vorteile für das Pflanzenwachstum und die Artenvielfalt in der Gegenwart mit sich bringt.

Ein höherer CO₂-Gehalt erhöht die Wassernutzungseffizienz von Pflanzen. Satellitendaten zeigen eine signifikante „globale Begrünung” mit steigendem CO₂-Gehalt. Auch die Ernteerträge stiegen. Die Kalorien pro Person stiegen mit. Und die Zahl der Hungertoten brach ein. Nichts davon ist umstritten oder wird angezweifelt.

Um CO₂ als Schadstoff zu bezeichnen, muss man all das ignorieren.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-to-653c-855f-historic-blizzard?utm_campaign=email-pos… (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Johannes Friedrich

27.02.2026 | 10:36

Kohlendioxyd ist für Pflanzen lebenswichtig. Ohne Kohlendioxyd, welchen die Pflanzen in Sauerstoff umwandeln, können die Pflanzen ebenso wenig existieren, wie die Menschen und Tiere ohne Sauerstoff. Somit ist es Irrsinn, CO2 als Schadstoff zu bezeichnen.

Nebenbei, es ist erwiesen, daß entlang der Autobahnen Pflanzen besonders gut gedeihen. Dies ist logisch, da Benzin und Diesel bekanntlich in Wasser und CO2 verbrennen, also die zwei Stoffe, die für Pflanzen unentbehrlich sind.

Kompromissvorschlag: wir glauben alle ganz fest daran, daß menschlicher CO2-Ausstoß das Weltklima erwärmt und streichen dafür die CO2-Steuer ...

Ja, das CO2 ist so "schädlich", daß es Kinder im Mineralwasser und Biertrinker in ihrem Bier fröhlich kichernd und rülpsend mittrinken dürfen.

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