Petersberger Klimadialog in Berlin – was ist das? Umweltminister offen gegen Kanzler
Neben der jährlichen UN-Klimakonferenz COP gibt es zwischendurch zahlreiche kleinere Konferenzchen auf nationaler und internationaler Ebene. Da Deutschland das politisch grünste Land der Welt ist, wurde unter dem Kabinett Merkel II 2010 zunächst in dem Petersberger Gästehaus bei Bonn ein internationaler Minister-Gipfel zur Vorbereitung der UN-Konferenz im November abgehalten.
Seitdem finden die Petersberger Konferenzen aber zentral in Berlin statt. Am 21. und 22. April besuchten Delegierte aus rund 30 Ländern den Gipfel. Worum geht es eigentlich? Wird nicht genug vom Weltuntergang erzählt und darüber beraten? Oder soll hier schlicht eine weitere touristische Möglichkeit mit Konferenz-Anstrich geschaffen werden? Annalena Baerbock, noch als Außenministerin, dazu:
„Der Petersberger Klimadialog ist und bleibt der Ort, wo wir Allianzen bilden können unter Nationen, die vorangehen wollen: Industrienationen, Inselstaaten, Schwellenländer und die Zivilgesellschaft kommen hier zusammen. Hier wollen wir die Grundlagen für gemeinsame Beschlüsse auf der Weltklimakonferenz legen und hier kommen wir mit konkreten Partnerschaften für den Klimaschutz auch über geopolitische Grenzen hinweg in den Dialog. …
Wir stehen mit der Klimakrise gemeinsam vor der größten Sicherheitsherausforderung unseres Jahrhunderts. Alle, die heute hier versammelt sind, können ihren Beitrag zur Eindämmung der Klimakrise leisten. Denn, und das ist die gute Nachricht des jüngsten IPCC-Berichts: Wir haben die politischen Instrumente, wir haben die finanziellen Mittel auf der Welt und die technischen Lösungen, um diese Krise einzudämmen.“
Mit anderen Worten: nichts wird da gemacht, nur gut gegessen und getrunken. Vielleicht treffen sich wie bei der UN wieder einige Öl- und Gashändler, um ihre Verträge beim Bier auszuhandeln.
Was geschah dieses Jahr, 2026, im besonderen? Bundeskanzler Merz hieklt eine Rede, in der er betonte, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis in Deutschland nicht gefährden:
„Eine Transformation, die zur Deindustrialisierung führt, wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden und letztlich Innovationen behindern“
Weise Worte, denen er wie üblich wohl keine Taten folgen lassen wird. Daher sind die Einlassungen des Umweltministers Schneider (SPD) wohl eher ernstzunehmen:
„Wir werden alles dafür tun, daß Wind- und Solarenergie noch stärker in Deutschland werden, daß wir uns unabhängig machen von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Und deswegen muß alles, was wir an Gesetzen machen, sich diesem Ziel unterordnen“. (heute journal)
Ein klarer Widerspruch zum Kanzler – aber Merzens konservative Aussagen und Ankündigungen sind seit Amtsantritt 2025 sowieso nur Schall und Rauch. Es wird schließlich grüne Umverteilungs-Politik gemacht, weswegen Merz kürzlich dazu mahnte, mehr und härter zu arbeiten, damit dem Staat das Steuergeld nicht ausgeht. Geld, daß sowieso schon en masse verschleudert wird und in den Taschen überflüssiger Forscher, Pharmabuden, NGOs, chinesischen Klimaprojekten und auf peruanischen Fahrradwegen landet.
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Blog comments
So "populistisch" dieser…
So "populistisch" dieser Beitrag auch ist, so richtig ist er!
Insbesondere der Schwachsinn von Klimaschleimer Schneider bedarf dringend einer Richtigstellung:
So will (muß?) er noch mehr tun, "daß Wind- und Solarenergie in Deutschland noch stärker werden". Will (darf?) er nicht wahrhaben, daß auch doppelt so viele Wind- und Solaranlagen bei Dunkelflaute nur eine 00 bringen?
Und - was noch schlimmer ist - will (darf?) er nicht zugeben, daß bei viel Wind und Sonne bereits jetzt vielzuviel "erneuerbarer" Strom erzeugt wird, was - um Netzüberlastungen zu vermeiden - bisher zu Abschaltungen (mit Schadensersatz für die Investoren!) führt.
Alternativ müssen wir im Ausland bitten, daß sie uns den überschüssigen Strom gegen Zuzahlung abnehmen.
Am allerschlimmsten ist aber, daß bei einer manipulativen Civey-Umfrage:
"Sollen wir mehr in Wind- und Solarenergie investieren, um unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden?"
52% dies mehr oder weniger stumpfsinnig bejaht haben ("weniger" stumpfsinnig wohl diejenigen, die davon profitieren).
Wann haben denn Wind- und…
Wann haben denn Wind- und Solaranlagen das letzte Mal 00 gebracht ?
Wäre mal echt interessant, es zu erfahren.
MfG, HPK
Wann wurde Solar- und…
Wann wurde Solar- und Windenergie bedarfsgerecht exakt in der Zeit geliefert als es von den Verbrauchern benötigt wurde?
Wo sind die Speicher, die diese Giga- und Terawattmengen an Zufallsenergie auch zwischenspeichern und bedarfsgerecht ins Netz einspeisen können?
Sehr geehrter Herr Klein, können Sie dem Wind und der Sonne beibringen, wann und wieviel Energie in Germanistan gebraucht wird?
Wenn ja, bitte tun sie es...!!!
Schauen Sie sich doch in…
Schauen Sie sich doch in Echtzeit die Kurve der Lastabdeckung durch Erneuerbare an. Sie werden staunen.
Sie lag im Aprill zu keinem (!) Zeitpunkt unter 13 %, aber relativ oft schon über 100 %.
Genau so lag der Anteil der EE an der Erzeugung nie unter 20%, erreichte aber den Spitzenwert von 92 %.
Sie können das Gleiche für jeden anderen beliebigen Zeitraum wiederholen.
Ich habe es Ihnen mal für den April heraus gefiltert, hier der Link:
https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&legendItems=myhyj&interval=month&month=04
Die energy charts sind das beste Werkzeug das wir zur Verfügung haben, um auf Basis harter, unbestechlicher Zahlen, Daten, Fakten zu argumentieren.
In der Politik und auch im vorpolitischen Raum wird viel zu viel manipulativ geschwurbelt, behauptet und desinformiert, was sich alles sehr leicht widerlegen lässt.
MfG, HPK
Wir gehen stramm auf die 100…
Wir gehen stramm auf die 100 TWh zu durch Erneuerbare im Stromnetz, das entspricht etwa der Jahres-(!)-stromerzeugung aller AKWs 2011, danach gings es Jahr für Jahr Richtung Null im Jahr 2023 mit dem Atomstrom hierzulande.
Jede neue TWh aus EE-Strom macht uns unabhängiger von Kohle-, Gas-, Ölimporten, analog stehen riesige Geldsummen dem Binnenmarkt zusäzlich zur Verfügug, die sonst ins Ausland geflossen wären,
somit ein weiterer neuer Triumph für die Energiewende.
Strom aus Erneuerbaren wirkt auch Konflikte mindernd und Frieden stiftend.
Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wer diese Tatsachenfeststellungen trifft,
was zählt ist lediglich das sie richtig sind.
MfG, HPK
Ein guter, zutreffender…
Ein guter, zutreffender Beitrag.
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