Die Speicher bei 57,6 Prozent.

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Einführung

Deutschlands Gasspeicher stehen am 29. September bei 57,6 Prozent. Die Bundesnetzagentur nennt die Versorgung stabil. Welche Reserve nimmt das Land mit in die Heizsaison?

Ende September meldet die Bundesnetzagentur einen Füllstand der deutschen Gasspeicher von 57,6 Prozent oder 142,6 TWh. Der Wert liegt deutlich unter den Vergleichszeiträumen vergangener Jahre. Zugleich bewertet die Behörde die Versorgung als stabil. Der Winter steht noch vor der Tür; die Zahl am Speicher wartet schon im Flur.

Die Reserve zum Herbstbeginn

Nach der Lagebewertung vom 29. September fielen die täglichen Einspeicherungen zuletzt teilweise weiterhin recht niedrig aus. Die Behörde verweist auf die Absicherungsstrategien der Gashändler. Ein Füllstand beschreibt einen Vorrat an einem bestimmten Tag. Für die kommenden Monate zählen auch weitere Einspeicherungen, laufende Lieferungen und die Nachfrage.

Die Speicherregeln nennen für den 1. November grundsätzlich ein Ziel von 80 Prozent; für sechs ausdrücklich benannte Anlagen gelten 45 Prozent. Diese Vorgaben unterscheiden sich je nach Speicher. Der deutschlandweite Mittelwert von 57,6 Prozent zeigt daher noch keine individuelle Zielerreichung einzelner Anlagen.

Pipeline, LNG und Heizkörper

Vom 21. bis zum 27. September wurden laut Bundesnetzagentur 15,1 TWh über Pipelines eingeführt. Über deutsche LNG-Terminals kamen im selben Zeitraum 1,9 TWh hinzu. Deren durchschnittliche Auslastung lag bei 41,2 Prozent. Der Speicher ist somit ein Teil der Versorgung, während täglich weitere Mengen ins Land fließen.

Die Behörde bewertet Versorgungssicherheit anhand des Zusammenspiels von Pipelineimporten, LNG, Speichern, Infrastruktur und Nachfrage. Ein niedrigerer Vorrat wirft Fragen nach Reserve und Beschaffungskosten auf. Die aktuelle Lageeinschätzung spricht zugleich von gesicherter Versorgung und einem weiterhin geringen Risiko einer angespannten Gassituation.

Der Preis für ein ruhiges Gewissen

Die Bundesnetzagentur beobachtet auch die Folgen geopolitischer Entwicklungen für die europäischen Großhandelspreise. Was davon bei Haushalten ankommt, hängt von der Dauer der Preisbewegung, der Beschaffung der Versorger und den Verträgen ab. Angesichts des weiterhin erhöhten Preisniveaus empfiehlt die Behörde einen sparsamen Umgang mit Gas.

Händler können Speicher im Herbst weiter befüllen und Lieferungen über andere Wege absichern. Jede Variante bringt Preise, Verträge und Fristen mit. Ende September lautet die interessante Frage deshalb: Was kostet die Reserve für den Winter, und wer trägt diese Kosten?

Die 57,6 Prozent sind eine Momentaufnahme, keine Prognose für einen Versorgungsausfall. Die Bundesnetzagentur hält einen vergleichsweise niedrigen Speicherstand am Ende des Winters für wahrscheinlich.

Die Versorgung läuft. Die Reserve ist kleiner. Die Rechnung für den Winter wird später geschrieben.

Quellen:

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Die wesentliche Leistung von Gasspeicher ist es nicht das ganze Land oder sogar mehrere im Alleingang zu versorgen. Stattdessen können mit ihnen Importe von Erdgas ersetzt werden, um den Preis zu stabilisieren.

 

Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn diese die Zukunft betreffen. Aber schon Anfang 2026 wurden desaströse Prognosen gemacht, die dann nicht eingetreten sind.

 

In jedem Fall sollte von Panik und Horrorszenarien abgesehen werden. Die Furcht vor einem Mangel an Erdgas und die Panikkäufe der damaligen Bundesregierung haben den Preisschock in 2021-23 verschlimmert.

 

https://einfache-standards.blogspot.com/2026/08/wirtschaft-deutsche-gasspeicher.html

https://einfache-standards.blogspot.com/2026/01/wirtschaft-deutsche-gasspeicher.html

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/start.html

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/06/20220623-bundesministerium-ruft-alarmstufe-des-notfallplans-gas-aus.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/energiekrise-die-gashamster-zu-besuch-bei-trading-hub-europe-a-d663942e-bd73-453c-b5bb-bd87aef4df03

Unsere aktuelle Regierung legt sich ja eher mit anderen Ländern an, anstatt mit ihnen zusammen zu arbeiten.

Gerade die Russland-Sanktionen sind absolut sinnlos und mit China haben sie es sich ja auch verscherzt. Nach den Medienberichten muss sich Frau Baerbock in den USA ja auch benommen haben wie der Elefant im Porzellanladen.

Russland und die USA haben Frau Baerbock unlängst in ihre Schranken gewiesen:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/annalena-baerbock-un-generalsekretaer-auswahl-sicherheitsrat-gxe

Angeblich bezieht Deutschland sein Gas nur noch aus Norwegen, Belgien und den Niederlanden. Das glaube ich persönlich nicht. Vor nicht allzu langer Zeit hat Deutschland russisches Gas noch über Drittländer gekauft. Natürlich nicht Deutschland direkt, sondern die EU. Alles Augenwischerei und Lügen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/lng-russland-eu-fluessigerdgas-100.html

 

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