BMZ finanziert Projekte in über 120 Ländern

Deutschland gibt rund 1 Milliarde Euro jährlich für Gesundheitssysteme im Ausland aus

Deutschland stellt jährlich rund 1 Milliarde Euro für Gesundheitsprogramme im Ausland bereit. Die Mittel fließen in Projekte in über 120 Ländern. Gleichzeitig stellt sich angesichts der Probleme im deutschen Gesundheitssystem die Frage nach den politischen Prioritäten.

Deutschland gibt rund 1 Milliarde Euro jährlich für Gesundheitssysteme im Ausland aus


Milliarden für Projekte im Ausland

Über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert Deutschland weltweit Gesundheitsprojekte. Nach offiziellen Angaben liegt der jährliche Beitrag im Bereich „globale Gesundheit“ im Durchschnitt bei rund 1 Milliarde Euro!

Im Jahr 2020, während der Corona-Pandemie, stiegen die Ausgaben zeitweise auf etwa 3 Milliarden Euro.

Projekte in mehr als 120 Ländern

Die Mittel werden in mehr als 120 Staaten eingesetzt. Dazu gehören unter anderem der Bau und die Ausstattung von Krankenhäusern, Programme zur medizinischen Versorgung sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Krankheiten.

Nach Angaben der KfW Entwicklungsbank wurden beispielsweise im Irak mehrere Krankenhausprojekte unterstützt. Einzelne Vorhaben bewegen sich dabei im Millionenbereich.

Offizielle Begründung: Prävention und Stabilität

Die Bundesregierung verweist auf globale Zusammenhänge. Investitionen in Gesundheitssysteme sollen helfen, Krisen frühzeitig einzudämmen und langfristig Stabilität zu fördern.

Auch die Prävention von Pandemien und die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort werden als zentrale Ziele genannt.

Frage nach den Prioritäten im Inland

Gleichzeitig stellt sich angesichts der Probleme im deutschen Gesundheitssystem die Frage nach den politischen Prioritäten.

Viele Krankenhäuser stehen unter wirtschaftlichem Druck. Steigende Kosten, Personalmangel und strukturelle Defizite prägen die Lage im Inland.

Vor diesem Hintergrund wird immer häufiger gefragt, ob Umfang und Ausrichtung der Ausgaben im Ausland richtig gesetzt sind.

Teil internationaler Verpflichtungen

Die Ausgaben sind Bestandteil der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Sie fallen unter die sogenannte Official Development Assistance, mit der Deutschland internationale Ziele und Verpflichtungen erfüllt.

Deutschland zählt seit Jahren zu den größten Gebern in diesem Bereich.

Politisches Spannungsfeld bleibt bestehen

Die Debatte um die richtige Balance zwischen internationaler Verantwortung und nationalen Herausforderungen dürfte weiter an Bedeutung gewinnen.

Fest steht: Die Ausgaben im Bereich globale Gesundheit sind politisch gewollt – gleichzeitig rücken die Erwartungen an Verbesserungen im eigenen Land stärker in den Fokus.

Sven von Storch

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Kommentare

Zitat:Nach offiziellen Angaben liegt der jährliche Beitrag im Bereich „globale Gesundheit“ im Durchschnitt bei rund 1 Milliarde Euro!Im Jahr 2020, während der Corona-Pandemie, stiegen die Ausgaben zeitweise auf etwa 3 Milliarden Euro.  Die Frage sollte viel mehr lauten :Wofür und für wen gibt Täuschland so viele Milliarden aus ? Eine Verbrecherorganisation ,wie die WHO (Welthöllenorganisation )  oder einer Mafiaorganisation  EU genannt mit unserer Korruptionspräsidentin ?  Sämtliche Taten oder Ergebnisse in Deutschland ,haben sich für die gesamte Bevölkerung verschlechtert ,man zahlt höhere Angaben und bekommt weniger Leistung ,oder ganz im Gegenteil ,wird dafür noch krank gemacht oder umgebracht .Ein Korruptika -Weltsystem einer neuen Weltenverordnung  ,eines kommenden Antichristen .Ein System der Lügen und der  Menschenreduzierung und Vernichtung durch satanische Geister ,welche bereits auf dem breiiten Weg in den Untergang sind !                                https://youtu.be/SnQKYtSSK3E?si=-NwwSEjBuAiDGS7u              https://youtu.be/IECevV8EcAA?si=ul_D0Y8ZqSIl3BwA

https://youtu.be/7e0OwE-1UXA?si=P73H-TlLH8g26aK1

Höchst fragwürdige Besetzungen für WHO-Chefposten – Zufall oder Strategie?

Andere Sprachen und Downloads: www.kla.tv/40831

Es scheint ja so zu sein, dass das BMZ
die Nachfolge der USAID angetreten hat:
Das ist bekanntlich eine Front-Organisation
der CIA* und ein Vehikel für vielfältigste Aufgaben,
z.B. Spionage, Geldwäsche, Korruption, Steuerung
von Farbenrevolutionen - unter dem Deckmantel
der "Humanitären Hilfe".*

Unabhängig von den skandalösen Projekten des
BMZ, bin ich der Meinung, dass der § 266 StGB**
grundsätzlich auch auf Kabinettsmitglieder,
Ministerialbeamte und die öffentliche Verwaltung,
Anwendung finden sollte - allein schon aus
Art 3 GG.

*Engdahl, F. William (2018): Geheimakte NGOs
Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen,
Umstürze und Kriege anzetteln.
**https://www.jusora.de/strafrecht/untreue/

Else Schrammen

07.04.2026 | 17:14

Na und? Wir haben's doch! Auch wenn bei uns die Krankenkassen über Geldmangel jammern, die Krankenhäuser pleite gehen, eigentlich unser gesamtes Gesundheitssystem an Krücken geht, macht nix. Hauptsache, in anderen Ländern werden die Kranken bestens versorgt!

 

"Deutschland gibt rund 1 Milliarde Euro jährlich für Gesundheitssysteme im Ausland aus"

 

Besonders bemerkenswert dürfte in diesem Zusammenhang sein, dass es immer mehr Bundesländer gibt, in denen die kritische Infrastruktur mit Gesundheitswesen, Verkehrswegen, Bildung oder aber auch Justiz zunehmend verwahrlost, verfällt oder kollabiert.  

Schauen Sie sich einfach einmal Rheinland Pfalz und dort zum Beispiel Ludwigshafen an. 

Rette sich, wer kann. Wer kann, verschwindet. 

Aber das ist wohl der Preis der "Rettung" und des "Schutzes" der Welt und des "Planeten." 

Gleichzeitig kritisiert der CDU-Gesundheitsexperte Streek die "Anspruchsmentalität" der Deutschen im Gesundheitswesen und plädiert für mehr Selbstbeteiligung von Patienten...

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